Infografiken nach dem Baukasten-Prinzip

Heute ist Piktochart.com besprechungsmässig an der Reihe: Eine Webanwendung für Geschäftsgrafiken. Das ist offensichtlich ein Bedürfnis. Die Leute fühlen sich von Adobe Illustrator in­ti­mi­die­rt. Und sie wollen auch kein CorelDraw installieren. (Obwohl es das noch gäbe.)

Nein, die Leute wollen einen Webdienst haben, der ihnen verspricht, dank fortschrittlicher Technik seien auch anspruchsvolle gestalterische Aufgaben ein Klacks. Da wundert es nicht, dass es inzwischen einige solcher Webdienste gibt. Allein für dieses Blog hier habe ich Venngage.com, Design Evo, logojoy.com und Canva getestet.

Der Trick ist jeweils der gleiche: Man muss nicht auf der grünen Wiese bzw. mit dem leeren Blatt anfangen, sich eine Gestaltungsidee aus dem Kreuz leiern und diese nach allen Regeln der Kunst umsetzen. Nein: „Infografiken nach dem Baukasten-Prinzip“ weiterlesen

Infografiken! Storytelling!

Da gibt es diese eine Webanwendung für Infografiken, die begeisternde Resultate verspricht: «Make Infographics That People Love», heisst es auf der Website. Und: «Tell your stories and present your data with infographics.» Mit anderen Worten: Hier wird der eine grosse Trend, Daten ansprechend aufzubereiten, mit einem zweiten grossen Trend verbunden: Dem Storytelling.


Die hier besprochene Grafik. Auch hier zu finden.

Und die beiden Dinge werden mit einem Megatrend verbunden, dem The Cult of the Amateur. Denn einfach sei die Sache auch noch, wird auf venngage.com verkündet. Drei Schritte braucht es: Erstens wählt man seine Vorlage. Zweitens füllt man Daten und Infos ab und reichert die Sache mit Bildern an. Drittens: Man passt Farben und Schriften an. Fertig.

Das klingt so einfach, das ich ein bisschen misstrauisch werde. „Infografiken! Storytelling!“ weiterlesen

Ein bisschen Layouten geht auch im Web

Letzte Woche ging es ausführlich um Webapps zur Bildbearbeitung. Da passt als Ergänzung ganz hervorragend ein Beitrag zu Canva.

Der Name impliziert eine App fürs Malen oder illustrative Gestalten. Doch die Anwendung gehört in den Bereich des Layouts, auch wenn sie sich durchaus für bildlastige Endprodukte eignet. Sie hat, als Besonderheit, eine eingebaute Suchmaschine für Bilder, die teilweise sogar freigestellt sind.

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Die Arbeit mit Bilder und Texten in Rahmen kennt man von InDesign oder QuarkXPress.

Um mit Canva loszulegen, muss man sich mit Google oder Facebook anmelden oder manuell ein Konto einrichten. Nach dem obligaten Einführungstutorial geht es ans Gestalten: Man wählt aus den vielen Vorlagen – Dokumente, Marketing-Materialien, Posts für soziale Medien, E-Mail-Header, Blogging und E-Books (hier gibt es zum Beispiel Infografiken, Blogtitel oder Albumcover), Anlässe (darunter finden sich Dinge wie Einladungen, Postkarten, und Foto-Collagen) und Werbung – etwas aus.
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Die schlimmsten Infografiken aller Zeiten

Infografiken sind eeecht in Mode. Nicht zur Unrecht, denn eine gut gemachte Infografik vermittelt mitunter recht komplexe Sachverhalte auf eine eingängige, attraktive Weise. Es gibt nun aber auch schlechte Infografiken. Und die haben mit worstinfographic.com ihre eigene Domain.

Da findet man dann Perlen wie diese:

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Die Antwort ist Nein.
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