Was Websites dürfen (und was nicht)

In Firefox darf man pro Website die Berechtigungen zu Passwörtern, dem Standard, Cookies, Popup-Fenster und zum Offline-Speicher setzen.

Eine Reihe von wirklich nützlichen Einstellungsmöglichkeiten steckt bei Firefox nicht in den Konfigurationsdialogen. Sie sind nur über die Eingabe von «Geheimbefehlen» erreichbar. Ein Beispiel ist der Befehl about:permissions.
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Dürfen Fenster poppen und Cookies bröseln? Firefox steuert das auch pro Site.

Tippt man ihn in die Adressleiste ein, erscheint eine Konfigurationsseite, auf der man Vorgaben global und pro Website treffen kann. „Was Websites dürfen (und was nicht)“ weiterlesen

Fremde Websites umgestalten

Sieht Facebook zu dröge aus und ist Google.com zu wenig cool? Falls ja, schafft Stylish Abhilfe. Das ist eine Erweiterung für Firefox und Chrome, die den Look von Websites verändert.

Bei der Gestaltung von Websites hat der Benutzer das letzte Wort. Die «User-Stylesheet» (oder Deutsch: Benutzer-Stildatei) hat Vorrang vor den Formatierungsvorgaben, die der Betreiber einer Website gesetzt hat.

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Wers düster mag, kann Google.ch in dunkles Blau tauchen.
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Im Hui zu mehr Durchschuss

Werner Getzmann hat mich gestern gefragt, ob ich den Durchschuss erhöhen könnte. Es geht natürlich um den Durchschuss im typografischen Sinn und um dieses Blog hier. Er stellt die Frage zu recht, denn längere Texte sind wirklich nicht sehr gut lesbar. Das war mir auch schon aufgefallen, aber weil es doch hochgradig mühsam ist, an fixfertigen Themes Änderungen vorzunehmen, habe ich darüber hinweggesehen.

Nun hat Firefox aber eine wunderbare neue Möglichkeit, den HTML- und CSS-Code zu inspizieren. Sie steckt unter Extras > Webentwickler > Untersuchen oder Ctrl + Umschalt + i (⌥⌘i beim Mac). Fährt man mit der Maus über die Seitenelemente, werden sie hervorgehoben und mit einer Sprechblase markiert, in der das entsprechende HTML-Element ausgewiesen ist. In einer Leiste am Fuss ist als Brotkrumennavigation der Ast im DOM-Knotenbaum aufgeführt. Klickt man einmal mit der Maus, wird der Untersuchen-Modus beendet und man kann die übergeordneten Elemente anklicken und durch einen Klick auf HTML bzw. Style am rechten Rand der Leiste den entsprechenden Quellcode anzeigen.
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Facebook abklemmen

Eine Browser-Erweiterung stoppt den Code, der auf vielen Websites eingebettet ist und auch dann Daten sammelt, wenn man gar nicht bei Facebook angemeldet ist.

Theoretisch sollte die Privatsphäre im Internet gewährleistet sein. Wenn man als Surfer eine Website besucht, dann erfährt diese Website (über den so genannten Referrer), von welcher Website man gerade gekommen ist. Das ist sinnvoll, denn es zeigt Website-Betreibern, wer auf sie verweist und welche Links besonders viele Besucher generieren. Die Websites, die im Verlauf weiter vorne stehen, sind jedoch nicht ermittelbar, und auch das Ziel beim Verlassen der Site wird nicht offen gelegt. Daran ändern auch die oft gescholtenen Cookies nichts. Zumindest dann, wenn man seinen Browser so konfiguriert hat, dass Cookies von Dritten nicht angenommen werden, was wie folgt geht:
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Die Firefox-Erweiterung, die alles kann

«Greasemonkey» ist eine Erweiterung für den Firefox-Browser, die einen fragwürdigen Namen hat – und einen unbestrittenen Nutzen für anspruchsvolle Surfer. Über die Erweiterung lassen sich Scripts ausführen, die den Look und die Funktionsweise von Websites anpassen.

«Schmieraffe» ist im Englischen ein abfälliger Begriff für einen Automechaniker. Diesen Namen – Greasemonkey – trägt eine Erweiterung für den Open-Source-Browser Firefox. Weil sie überall dort Schmierfett aufträgt, wo es beim Surfen klemmt.

Die Greasemonkey-Erweiterung stellt die Möglichkeit bereit, in die Darstellung und Funktionsweise von Websites einzugreifen. Das geschieht über so genannte User-Scripts. Sie enthalten JavaScript-Code, die noch während dem Abruf einer Website aktiv werden. Sie können Elemente ausblenden, Funktionen oder zusätzliche Informationen hinzufügen oder beim Herunterladen von Online-Content helfen. „Die Firefox-Erweiterung, die alles kann“ weiterlesen

Trackpad-Gesten in Firefox aktivieren

Sobald man sich an die Trackpad-Gesten gewöhnt hat, will man sie nicht mehr missen: In Safari unter Mac OS X kann man durch den Pinch aus- und einzoomen. Und durch den vertikalen Swipe runter- und hochscrollen.
Das Scrollen funktioniert auch in Firefox, doch das Pinchen leider nicht. Dabei ist die Fähigkeit in Firefox eingebaut – sie ist in der Konfiguration unsinnigerweise aber nicht aktiviert.
Man kann dieses Versäumnis aber leicht nachholen. „Trackpad-Gesten in Firefox aktivieren“ weiterlesen

Das Revival der Bookmarks

Eine App, die sich für mich innert Kürze als total nützlich entpuppte, ist Firefox Home. Sie bringt im Zusammenspiel mit der neuen Synchronisation aus Firefox 4 Lesezeichen, Tabs und den Verlauf aufs iPhone.
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Die Synchronisationsfunktion hat mich dazu bewogen, meine jahrelang vernachlässigte Lesezeichensammlung aufzuräumen und zu konsolidieren. „Das Revival der Bookmarks“ weiterlesen

Reduce to the min

Oder: Der neue Schlankheitswahn bei der Software.
Wenn Firefox 4 in der ersten Beta zum ersten Mal am Bildschirm erscheint, glaubt man erst, versehentlich das Icon von Google Chrome angeklickt zu haben.
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Mozilla hat sich extrem stark von Chrome inspirieren lassen; und gibt damit Google recht. Die haben immer behauptet, sie würden Chrome lancieren, um für Innovation und Inspiration zu sorgen.
Google als prägende Kraft.
Oder vielleicht auch nicht. „Reduce to the min“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.

Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.

Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:
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Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
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Gut versteckte Webbeute

Ich gehöre zu denen, die recht häufig Webseiten archivieren. Wobei ich damit meine, dass ich in Firefox den Befehl Datei > Speichern unter betätige und die Seite dann in einem Verzeichnis in der Festplatte verräume. Das ist zwar aufwändiger als das Anlegen eines Lesezeichens. Aber es hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Informationen greifbar bleiben, auch wenn es dem Urheber des Artikels gefallen sollte, diesen vom Netz zu nehmen oder irgendwohin zu verschieben, wo ihn niemand mehr findet.

Bislang habe ich in Firefox als Dateityp «Websteite komplett» gewählt und die lokale Datei dann von meinem Progrämmchen HTML Stripper durch die Mangel drehen lassen. Nun habe ich aber die überaus nützliche Erweiterung Mozilla Archive Format entdeckt. „Gut versteckte Webbeute“ weiterlesen