Wer hören will, muss fernsehen!

Das Radio hat früher meinen Geschmack in Sachen Populärmusik geprägt. Heute tut es das nicht mehr – TV, Serien und sogar die Werbung sind innovativer.

Wie entwickelt man eigentlich Musikgeschmack? Woher weiss man, welche Stücke man gern mag? Natürlich indem man hört, begeistert ist, wieder hört. Und irgendwann einmal kauft und/oder herunterlädt.

Entscheidend ist natürlich der Input. Nur wenn man das richtige auf die Ohren bekommt, füllen sich CD-Regal, Festplatte und iPod mit schöner Musik. Sonst halt mit Stücken, deren Refrain aus vielen ella, ellas, eh, eh, eh, eh, eh, ehs und ah ah ahs besteht… wobei ich gerade diesem Titel die Ohrwurmqualität nicht abspreche. Nervig ist er trotzdem!

Früher war das Radio massgeblich für Musik-Entdeckungen

Eben, der Input. Früher hat mich das Radio damit versorgt. Die dritte Senderkette des öffentlich-rechtlichen Radios aus der Deutschschweiz hatte einen imensen Einfluss auf meine Hörgewohnheiten. Es war direkt dafür verantwortlich, in welchem Mass sich mein Taschengeld in Vinyl verwandelte und wie ich positive Hörerlebnisse auf Chromdioxid festhielt.

Gerade gestern ist mir aber aufgefallen, dass mein Musikgeschmack immer mehr durch das Fernsehen bestimmt wird. «Dreaming of You» von «The Coral»: In einer Folge von «Scrubs» gehört und sogleich gekauft. «All I Know», von Al Gore, pardon, von Art Garfunkel: Durch «Nip/Tuck» kennengelernt. «It Came Upon A Midnight Clear», eine zweite Riesenmördergänsehautballade: Sie hat mein iPod «Grace Atonomy» zu verdanken (dabei sehe ich die Serie noch nicht einmal, sonst würde ich wissen, dass sie «Grace Anatomy» heisst). «Istanbul (Not Constantinople)» von They Might Be Giants: Verdienstvollerweise von den Simpsons ins Bewusstsein zurückgerufen, sodass er nun meine Sammlung aufwertet. «Buenas Tardes Amigo» von Ween: Aus «Herr Lehmann». «Working Class Hero» von Green Day: Aus irgend einer Doku (sofern ich mich richtig erinnere).

Sogar die Werbung gibt etwas her

Und sogar Werbung bildet (zumindest den Musikgeschmack). Einem Nikon-Spot verdanke ich den Titel «Way Back» von Jazzamor.

Mit anderen Worten: Wer hören will, muss fernsehen!

Protestnote von Matthias’ Hintern

So toll Fahrradtouren auch sind: Ein Körperteil hat beim Radeln nichts zu lachen.

Ich bin wieder zu Hause!

Mein Besitzer und Träger war letzte Woche nun nicht mehr davon abzuhalten, die seit einiger Zeit in seinem Kopf herumschwirrende Idee einer Fahrt von Winterthur nach Höchstädt in die Tat umzusetzen. Daran wäre nichts auszusetzen gewesen, wenn er als Transportmittel Zug, Helikopter, Zeppelin oder Unterseeboot ausgesucht hätte.

Nur war aber 68 Zentimeter weiter oben die Idee entstanden, mich auf einem Fahrradsattel zu platzieren und dort während Stunden und Stunden durch die Gegend zu karren. Das ist, um es mal ganz offen zu sagen, nicht meine Vorstellung von Sommerurlaub. Fahrradsättel sind hart, und man kriegt keine ruhige Sekunde, wegen dieses nicht mehr endenwollenden Getrampe und Pedale, dem Geächze links und rechts von den Oberschenkeln, und von weiter unten knarren die Knie.

Für die Sitzfläche ist es kein Vergnügen

Also echt, auch wenn man als Hintern doch sowieso immer der Arsch ist: Sowas hat doch keiner verdient. Und warum konnte er kein Rad mit bequemerem Sattel aussuchen? Auch die Aussicht ist ja nicht gerade prickelnd: Man sieht durch die Hosenbeine nur ein unendliches Asphaltband, das unter einem vorbeizieht. Das ist langweilig, sodass Feldwege, Kies oder gar Rasen eine so unglaubliche Abwechslung darstellen, dass man vor Rührung weinen möchte. Was man aber tunlichst unterlassen sollte, weil das Klima auf dem Sattel und unter der Radlerhose dadurch nicht besser wird.

Also daher meine nachdrückliche Forderung: Keine Wiederholung solcher Aktionen! Auch wir haben Gefühle! (Und wie, nach acht Stunden auf dem Rad!)

Tour de Matthias: Zielfoto

Mein Sommerprojekt: Eine Fahrradtour in drei Tagesetappen.

Das Projekt für meine Sommerferien war eine Velotour (gut Züritüütsch für Fahrradfahrt) von Winterthur nach Höchstädt an der Donau. Über folgende Etappen:

Tag eins: Winterthur, Ramsen, Singen, Radolfzell, Stockach bis Meßkirch

Tag zwei: Meßkirch, Mengen (ab hier ging es auf dem Donau-Radweg weiter), Riedlingen, Munderkingen, Ehingen bis Neu-Ulm

Tag drei: Neu-Ulm, Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen und Höchstädt.

Das erste Foto zeigt die Zieleinfahrt auf der Galgenmühle in Höchstädt. Auf dem zweiten ist das gelbe Trikot zu sehen (aus technischen Gründen ist es braun) — finanziert wurde die Fahrt durch die Salz-Rückgewinnung. 😉

Angekommen!
Das T-Shirt hat am stärksten gelitten.

Bilder von der Luftjagd aus Interlaken

Ich war in Interlaken, habe dort das Red Bull Air Race besucht und ganz viele Fotos gemacht.

Letzten Samstag waren Diana und ich in Interlaken an der Flugveranstaltung eines Energiegetränkeherstellers. Der Anlass war eine gute Gelegenheit für Flugbegeisterte, spektakuläre Manöver in der Luft zu beobachten. Hartgesottene Sonnenanbeter konnten ausprobieren, wie lange sie es ohne Kopfschutz und ohne Schatten aushalten konnten.

Wer darauf aus war, sich in Geduld zu üben, hatte dazu vor den Getränkeständen ausgiebig Gelegenheit (und das, obwohl der Publikumsaufmarsch kleiner war als vom Organisator erwartet). Und schliesslich konnten Leute mit lockerem Zeigefinger herausfinden, wie viele Fotos man in sieben Stunden schiessen kann. In meinem Fall waren es genau 687 Aufnahmen. Und das ist mehr, als bei einer durchschnittlichen Familienfeier zusammenkommen.

Eine Auswahl der gelungensten Aufnahmen gibt es in meiner neuen Foto-Galerie bei Google Fotos zu sehen. Viel Spass! (Bilder-Ansehen verleiht Flüügel!)

Ein aus mehreren Bildern zusammengesetztes Panorama – das Flugzeug ist immer das gleiche.

Clickomania.ch goes Web 2.0

On this website there is a new blog where I roll out my view of things.

This page gets a new look, a flashy web 2.0 appearance and a new blog on the main page. Here, you can read the news about Clickomania and all the things that cross my mind. Some articles will be in English, most of them in German, and you’ll see some of my pictures.

Clickomania.ch startet durch

Auf dieser Website gibt es neu ein Blog, in dem ich meine Sicht der Dinge auswalze.

Es ist nicht zu übersehen: Diese Website macht eine Wandlung durch und metamorphiert (oder metamorphoriert?) zu einer schicken Web zwonull-Seite. Die statischen Seiten sind noch nicht ganz passé: Es gibt natürlich weiterhin Clickomania, das Spiel, zum Download und auch meine anderen Anwendungen zum Download: Bitte bedient euch beim Menü «Links», das etwas paradoxerweise auf der rechten Seite zu finden ist.

Meine neue Seite bietet an dieser Stelle einen Blog, auf dem ich mich zu diesem oder jenem Thema auslasse, Bilder zeige und alle die Dinge tue, die mir dann einfallen, sobald ich damit anfange… oder so.