Der Podcast zum Christbaum-Schmücken

An dieser Stelle ist es mir sicherlich erlaubt, etwas Cross-Promotion für unseren Digitalk zu machen. Zumal es in dem Podcast diese Woche nicht nur unsere «Tops und Flops» des Jahres gibt, sondern auch tolle Gewinnmöglichkeiten: Wir werden Anfang nächstes Jahr zwei HD-Camcorder von Canon verlosen; ausserdem drei Bücher zu Mac OS X. Das sind Geschenke im Wert von fast 3500 Franken. Also mein Weihnachtsgeschenk an euch: Die optimale Unterhaltung fürs Schmücken des Weihnachtsbaums und eine tolle Gewinnchance…

www.tagi.ch/digitalk

The Clickomania decade

I’ve taken a look into the archive folder of my hard disk and found the very first version of Clickomania. And the file dates of those resources tell me: The tenth birthday of my game is ahead. I started at the end of December 1997 to program the game. I have been thinking how to celebrate this moment. For all intents and purposes, I wanted to do a new version. But alas, software development is terribly time-consuming and I already have a lot of duties scheduled for the days ahead. The anniversary version will have to wait.

I don’t do a new version right now, but I do something else. Because, after ten years, it occurred to me that this is finally the moment to reveal the last and biggest secret about Clickomania. It’s shameful, but after a decade, the time is ripe for a confession of the extent of that one I am about to give.

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Samichlaus, du alte Grüsel

Diese Meldung… also wenn nicht noch was Grandioses passiert, ist das meine IT-Meldung des Jahres:

Der automatisierte Santa Claus wurde von Microsoft bereits im vergangenen Jahr als Chat-Partner eingerichtet. Das Unternehmen lud dazu ein, die Adresse northpole@live.com in die Kontaktliste des Messenger-Programms zu übernehmen und dann mit dem Weihnachtsmann zu plaudern. Das haben auch die minderjährigen Nichten eines Lesers des britischen IT-Portals «The Register» getan. Sie fingen mit dem künstlichen Chat-Wesen ein Gespräch über Pizza an, wunderten sich dann aber, als der Weihnachtsmann daraufhin das Thema wechselte und von Oralsex sprach.

Ich halte Samichlaus seit jeher für eine höchst dubiose Figur. Er wohnt im Wald, hat eine grosse Rute, gibt den Kindern Süssigkeiten oder macht ihnen Angst – also bitte, da kann es doch nicht wundern, wenn der Kerl von Oralsex anfängt. Entsprechend scheint mir das nur ein Hinweis, wie ausgereift die künstliche Intelligenz in Microsofts Chatbot sein muss. «Bad Santa» in «Futurama» zeigt, wo das hinführen wird. Und ich stelle mir die Frage, was passiert, wenn Microsofts Sex-Santa auf Microsofts MS. Dewey trifft. Da würde dann wohl die Bedeutung von «Cybersex» neu definiert.
Bleibt mir noch, mein Samichlaussprüchli aufzusagen:

Bill Gates, du liebe Maa
chani nid en Chatroboter haa?
Mit dem chani dänn obergruusig schnore
Vill besser als mit de Leonore

Ok, das ist ein schwacher Reim, aber Samichlausversli waren nie meine Stärke. Wie wärs damit:

… das isch dänn voll de verbale Hardcore

Auch nicht? Na gut. Frohe Adventszeit!

Leidenschaft in der digitalen Welt

Ich bin immer wieder fasziniert, wie böse Microsoft ist. Das Potenzial für Untaten ist unermesslich. Zumindest in den Augen mancher Leute. Ich persönlich sehe das nüchterner. Microsoft ist jetzt nicht das allersympathischste Unternehmen, das ich kenne. Das muss aber auch nicht so sein – denn wo steht geschrieben, dass man den Lieferant seiner Software lieben soll? Mit Apple gibt es schliesslich schon ein Unternehmen in der IT-Branche, das die Leute in Leidenschaft zu entflammen vermag. Und das, obwohl das Geschäftsgebaren auch nicht immer über jeden Zweifel erhaben ist.

Microsoft aber spioniert die Leute aus, verarscht sie, zockt sie ab, liefert ihnen Scheiss-Software, macht den Usern das Leben unnötig schwer, ist ein Innovationskiller, ein Monopolist, ein Tyrann, der Diktator in unserer digitalen Welt. Und wir sind die Opfer. Beim «Tagi» kriege ich immer wieder Mails oder Briefe mit genau diesem Inhalt. Und man verlangt von mir, explizit oder implizit, dass ich sage: Jawoll, Microsoft ist böse. Böse, böse, böse, böse!

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Drugs and dealers

About half a year ago, after a long period of refusal, I failed for the iTunes Music store. It started with a gift coupon. Without exageration, you could call the one who gave me this two edged present a dealer (dealer in the german sense of the word which means “drug dealer”). Really, once you have started to appreciate the “Titel kaufen” (“buy this song”) button, you use it all the time. This makes people like me buy a lot more music than ever. I sometimes changed my mind when I was standing in line in front of the cashpoint in a record shop – and I am not visiting music shops so often I take a look at the iTMS. The music industry should laud and prise this concept. Instead, the big music companies are jealous and/or dismissive.
And Apple knows how to get people hooked up. There is this innocent new feature called “Complete my album”. It gives you the possibility to buy the whole album when you already bought one or two tracks. Well, that seems like good thing; You can the buy the hot track from an album and postpone the decision if you want to get the whole album. But there is a catch: A time limit apple has set up so machiavellianishly. So, now, I have to look up at least once a week my “Complete my album” countdowns, making sure that I don’t miss the final opportunity for the completion. My life is full of tension and nervous iTunes Music store checking now, in my disturbed sleep I have nightmares in which I keep on missing deadlines… These modern times are so exhausting!

Matthias ungefiltert

Heute Abend gibt es Matthias ungefiltert. Ich bin zu Gast beim Winterthurer Radio Stadtfilter, in Dominik Duseks Talk zu Spionen, Agenten und Spionage-Software.
www.stadtfilter.ch
Drückt mir doch mal die Daumen… vom Digitalk bin ich mir gewöhnt, dass man Versprecher und zusammenhangloses Gebrabbel vorab rausschneidet. Das hier aber ist live!

Schinken des Monats: Der Kindle

Und wo ich mich eben warmgebloggt habe, erlaubt mir, mich auch gleich über den Schinken des Monats November zu echauffieren. Es ist der Kindle, der heute lancierte E-Book-Reader von Internetbuchhändler Amazon. Gründer und CEO Jeff Bezos platzt vor Stolz quer über die Amazon-Frontpage, weil dieses Wunderwerk der Technik es ihm nun erlaubt, Bücher zu lesen. Am Bildschirm. Am Bildschirm eines Geräts von so unsagbarer Hässlichkeit, das mir fast die Sprache wegbleibt. Ich meine, ich halte E-Books seit jeher für etwas vom Unnützesten, was je von Menschenhand erschaffen wurde. Ich bin derartig von der Nutzlosigkeit überzeugt, dass ich leider nicht anders kann, als mich selbst zu zitieren. Unter dem Titel «Zuletzt lacht Gutenberg» schrieb ich am 10. Dezember 2001 im «Tagi» u.a. Folgendes:

AOL Time Warner gab letzte Woche das Aus für die Abteilung iPublish bekannt. Diese Abteilung war im April 2000 eröffnet worden, bot 29 Leuten einen Arbeitsplatz und beschäftigte sich mit der Herausgabe von E-Books. Vor Monatsfrist hat Random House den gleichen Entscheid gefällt und AtRandom.com dichtgemacht. «Der Markt hat sich einfach nicht so entwickelt, wie wir gehofft hatten», begründete der Vorsitzende von Time Warner Trade Publishing, Larry Kirshbaum. Und auch das kühle Wirtschaftsklima und der 11. September seien schuld, dass die Kundschaft nicht auf die elektronischen Bücher fliege.

Der 11. September ist ja bekanntlich schuld an fast allem. Meine These von damals:

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Verflickrt, noch eins!

Ich bin bekennender Flickr-Nutzer und -Fan und als solcher habe ich hier einige nette Flickr-Trouvaillen zusammengestellt:

  • Flickrvision.com ist eine Website, die die neuesten Uploads auf Flickr zeigt. Man sieht das neue Bild und von wo es kommt. Der Hochladeort wird auf einer Google-Maps-Weltkarte angezeigt.
  • Transparent Screen ist das richtige für Spielernaturen. Dabei wird die Anzeige am Bildschirm so hindrapiert und dann fotografiert, dass es aussieht, als wäre der Bildschirm durchsichtig. Sehr kreativ!
  • Die Flickr-Toys sind Spielzeuge rund um Flilckr. Mit «Guess the Title» habe ich viel Zeit verplempert. Das ist ein Spiel, bei dem man innert sechzig den Titel eines Bildes erraten soll. Damit das nicht unmöglich ist, erscheinen nach und nach einzelne Buchstaben aus dem Titel. Und für den Spass sorgt der Umstand, dass man Mitspieler hat.
  • The Great Flickr Tools Collection ist eine nachgerade erschlagende Sammlung von Tools rund um Flickr. Um die durchzuackern, braucht man Jahre.
  • Auf Spell with flickr wandelt man ein Wort oder einen Satz in Flickr-Bilder um.
  • PIM PAM PUM memry ist ein Memory-Spiel. Die Bilder holt das Flash-Game nach einem vorgegebenen Tag von Flickr.
  • Depictr wandelt Liedtexte in Bildmosaike um.
  • ColorPickr sucht Bilder, auf denen die vorgegebene Farbe dominant vertreten ist. Retrievr liefert Bilder, die mit dem vorgegebenen Bild oder mit der selbstgemachten Skizze korrespondieren.
  • FlickrSudoku, eine wirklich abgefahrene Idee!

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