HTML-Gruselkabinett

Die vergangenen Nächte habe ich damit zugebracht, die Website dorfposcht.ch, deren Webmaster zu sein ich die Ehre habe, von Altlasten zu befreien. Diese Site gibt es schon seit 1997 und in der Zeit haben sich etwa 1400 Seiten angesammelt. Die Seiten wurden jeweils nach dem aktuellen Stand des Webdesigns gestaltet. Man kann sich vorstellen, dass so innert gut zehn Jahren ein schönes Sammelsurium an Gestaltungstechniken zusammenkam. Jede war zu ihrer Zeit der letzte Schrei gewesen und heute ist es nur noch ein HTML-Gruselkabinett.

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Kopfbelastendes Hin und Her

Ein amüsanter Beitrag über ein Thema, das mich auch schon beschäftigt hat: Verrückte Buchrücken

Und es ist ja nicht so, dass das bei CDs und DVDs anders wäre. Mein Vorschlag für die Blu-ray (oder die HD-DVD, falls sie denn wider Erwarten doch noch als Siegerin aus dem Formatstreit hervorgehen sollte): Es möge wenigstens hier eine verbindliche Regel zur Beschriftung des Hüllenrückens geben, damit das kopfbelastende Hin und Her am Regal ein Ende hat.

Mein Ego ist 2111 Kubikmeter gross

Egosurfen, ich kann es nur wiederholen, gehört mit zu meinen liebsten Hobbys. Wenn die Welt mir nicht die Anerkennung zollt, die mir zustehen würde, so tut es wenigstens das Internet. Nun habe ich die Website egosurf.org entdeckt. Hier kann man sein Ego vermessen lassen. Die Masseinheit ist Punkte, was aber lahm ist. Ich würde ein Längenmass bevorzugen (für den Umfang). Oder gleich ein Volumenmass: Mein Ego ist 2111 Kubikmeter gross klingt doch sehr viel besser als: Mein Ego ist 2111 Punkte.

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Another two hours wasted

Uh boy, Nicolas Cage! He is such a bad actor! Or maybe, he is a great actor and I happen to see only bad movies featuring this guy. Last Sunday, there was “National Treasure” on tv (in German «Das Vermächtnis der Tempelritter»). Another two hours completely wasted. The story is so incredibly silly that it probably causes brain cancer. So, since man has two Cerebral hemispheres, they blessed us with a sequel. It is called “National Treasure: Book of Secrets” or «Das Vermächtnis des geheimen Buches». If Cage has improved his ability to look dumb while telling pseudo-clever lines, I am the first one at the box office. Well no, maybe not.

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Luchs mag Sonnenbaden

Der Luchs gilt als scheues Wildtier. Ganz offensichtlich überwindet er sein Bedürfnis nach Abgeschiedenheit, wenn ein Sonnenbad lockt. Das konnte ich heute bei meinem Ausflug in den Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg bei Winterthur feststellen. Da lag einer der beiden Luchse nah am Zaun und liess sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Kann man ihm das verdenken?

Der Luchs im Wildpark Bruderhaus � ein scheues Tier, zeigt sich f�r einmal offen, liegt in der warmen Wintersonne und l�sst sich die Sonne auf den Pelz scheinen; im Hintergrund sind die Parkbesucher zu sehen

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C++ im Mittelalter

Eine Frage, die ich mir manchmal stelle: Was haben die Programmierer eigentlich gemacht, als es noch keine Computer gab? Ich meine, es kann ja nicht sein, dass die Gabe, Codezeilen in C++, Pascal oder PHP aus dem Ärmel zu schütteln, zusammen mit den ersten Rechnern vom Himmel gefallen ist. Diese muss schon vorher da gewesen sein. Bei Leuten im Mittelalter, im alten Rom, im Neandertal. Ich frage mich, wie viele Menschen in der Zeit unerfüllt gestorben sind. Voller Programmcode, der in ihnen gefangen blieb, weil er nicht auf ein Elektronenhirn überspringen konnte. Was für ein Unglück, wenn einem die Verwirklichung verwehrt bleibt, weil die Zeit noch nicht reif ist.

Und eben… wie viele heute lebende Leute haben das Pech, das die für sie die Erfüllung bedeutende Erfindung noch nicht gemacht wurde? Vielleicht bin ich so einer. Oder Sie? Das wäre doch wirklich eine schreiende Ungerechtigkeit…

Ungrosszügig

Also, nun weiss man es. Das «UMTS-iPhone» kommt nicht, dafür ein kostenloses Software-Update. Das gibt es auch für den iPod Touch und ist dort ebenfalls kostenlos. Wenn man davon absieht, dass dafür 25 Franken zu bezahlen sind. Das ist doch unlogisch. Bzw. uncool. Und auf jeden Fall extrem ungrosszügig. Aufs Alter wird Steve Jobs noch richtig raffgierig.

Ja, und es sind eben diese Kleinigkeiten, die die Freude trüben. MacBook Air ist dünn, schick und toll, gut und schön, aber 25 Franken für ein Software-Update? Da kann ich mich richtig in eine Mäkellaune hineinsteigern. Auch diese Time Capsule – jetzt aber im Ernst, das ist doch einfach ein Überbleibsel von der «Leppert»-Ankündigung, das im Oktober 2007 noch nicht fertig war. Und dass man in iTunes Filme mieten kann, wenn man drüben in den USA wohnt, ist auch keine Neuigkeit, die meine Laune wieder bessert. Steve Jobs; das konntest du schon besser. Einen Zweienhalber gibts dafür; setzen!

PS: Es geht hier in diesem Posting um die «MacWorld» in San Francisco und die grosse Keynote von gestern Abend.

Achtkern-Kleinkram und Pfeile-im-Köcher-Bingo

Einmal mehr wartet die Welt gebannt, mit welchen Segnungen Apple selbige beglücken will. Bis zur Keynote von Steve Jobs am nächsten Dienstag müssen wir diese Spannung aushalten. Und, wie üblich gekonnt-arrogant, heizt Apple eine Woche vor dem grossen Moment die Spannung an, indem der neue MacPro mit acht CPU-Kernen bereits gestern angekündigt wurde. Soll wohl heissen: Wir haben am nächsten Dienstag so viele Pfeile im Köcher, dass wir uns nicht mit diesem Kleinkram abgeben werden. Wer darüber spekulieren will, was das für Pfeile sein könnten, kann das mit der «Macworld San Francisco 2008 Keynote Bingo Card» tun.