Windows auf die Lärmige (und lustige Art)

Wo ich heute so nett am Bloggen bin, folgt gleich noch ein Streich. Bin ich neulich über das Experiment eines talentierten Soundtüftlers gestolpert: Da hat einer allein aus den Windows-Systemklängen einen Song komponiert. Das muss man gehört (und gesehen) haben:
Windows Noises
Im gleichen Zusammenhang zu empfehlen: Die Zusammenstellung von Parodien auf Windows, die auf Newgrounds.com zu finden ist:
newgrounds.com
«Windows RG» habe ich vor Urzeiten mal im «Tagi» vorgestellt. Aber die «Really Good»-Edition ist immer noch einen Lacher wert.

Blogging all over the world under the heading of “Clickomania”

I sometimes do egosurfing. That’s why it occurred to me to look for blogs called “Clickomania”. And, surprisingly enough, there are four (4) Clickomania blogs listed on Technorati. This blog here, the one you are currently reading, shows up twice. Which is overstated, even from my point of view – and I am the one who voted as “fan” for his own blog. Yes, I have to make the embarrassing confession, that the “fan vote” for clickomania.ch is from me. Don’t say it loud… I know, it’s a pitiful thing to do…
Anyway, still there are two other Clickomania blogs not linked in any way to mine – which will be of topmost interest for my laywers. No, don’t worry, I’m not the kind of guy who let laywers loose off the leash on every occasion. But of course I am courious who is blogging under the heading of “Clickomania”.
“For youu.” is the blog from Deborah. There are poems, pictures and four love songs. And I feel kind of like an intruder, because all seems private. And I fail to see the Clickomania context. Anyway, the photos are nice. And a little discusting (P1000956.jpg — yucky!).
clickomania.multiply.com
“The hazy image of my world through the lens of w700i” is the topic of the other blog. The w700i is a mobile phone. So, clickomania probably means that the blogger loves to take a lot of (wiggly and blurred) pictures with his mobile. The blogger is actually a woman. Aditi Mallya is her name and she’s from India. Nice pictures, after all, from a totally strange world (again, from my point of view).
http://clickomaniac.blogspot.com
Sad but true – there are different meanings to Clickomania and mine will not rule the world… what a pity!

Verschwörungsbeschwörung

Zu meinen geheimen Wünschen gehört es, eine schöne Verschwörung aufzudecken. Beziehungsweise eine Theorie über eine solche in die Welt zu setzen, was absolut auf das gleiche herauskäme. Die Sache müsste ein globales Ausmass haben, mit Beteiligung der US-Regierung, Nasa und Erich von Däniken. Auch der Vatikan, das fliegende Spaghettimonster und Dan Brown müssten involviert sein. Ebenso Christoph Blocher und die SVP, Lady Di und die Pharmaindustrie, Microsoft, Google, Steve Jobs und der Hausmeister bei uns im Block.
Nun ist es nicht ganz einfach, da eine überzeugende Verbindung herzustellen. Darum gäbe ich mich schon mit weniger zufrieden. Nur leider hat meine liebste Verschwörungstheorie schon ein anderer ge- bzw. erfunden. Nämlich die: Das Mittelalter gab es gar nicht. Die Jahre 614 bis 911 («nine eleven!») haben nie stattgefunden. Und wir leben entsprechend im Jahr 1710. Daraus ergeben sich doch ganz neue Perspektiven – unter anderem die, dass uns das glücklich überstanden geglaubte «Jahr-2000-Problem» noch bevorsteht – in 290 Jahren.

Schinken des Monats (Cablecom)

Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass ich beim Tagi ein Gefäss namens «Tipp der Woche» betreue, dass ich im Coop immer den «Schinken des Monats» (SdM) kaufe. Und das führt mich direkt zum Thema dieses Postings: Cablecom!

Das Unternehmen, das mich mit Internet und Fernsehen versorgt, hat sich ebendiesen Ehrentitel redlich verdient. Und zwar in Gestalt eines Mannes, der neulich an meiner Tür klingelte. Er fragte mich, ob ich denn Geld beim Telefonieren sparen wollen würde. Das sei mit dem «Digital Phone» möglich. Ich entgegnete, meine Methode, Geld beim Telefonieren zu sparen, sei, Anrufe von meinem Arbeitsplatz aus zu führen. (An alle Leser bei meinem Arbeitgeber, insbesondere an meine Chefs: Das war eine Lüge, um nicht weiter über das «Digital Phone» reden zu müssen!)

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The Quest for the one and only Wallpaper

Lucky, as I am I don’t have to bother with the decoration of the apartment. That’s the domain of my girlfriend and she does not like my interference. That leaves me with more time to think about the decoration of my desktop. I am, of course, talking about the background image of my computer desktop.

Have you ever tried to find the perfect background picture? It’s almost impossible. Of course you can google the word “wallpaper” and switch to the picture search. In the top row: A Rihanna wallpaper. No, thanks, I’ve never met that lady; I don’t want her on my screen. It goes on with big cars, big boobs, little anime characters, animals of all sizes; a wide selection of crap.

Next try: One of the big wallpaper sites. On wallpaper-area.to, wallpaperbase.com (who is Bai Ling?), etc., etc., I find nothing satisfying, but plenty of ads for ringtones (anyone who has met me knows that I am not so fond of ringtone ads).

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Computerballade

Beruflich beschäftige ich mich unter anderem mit Computerproblemen. In der jeweils am Montag erscheinenden Kummerbox des Tages-Anzeigers versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen, Leserfragen zu beantworten. Diese Tätigkeit hat mir jetzt eine unverdient grosse Ehre eingetragen. Es gibt ein Gedicht über mich. Die «Computerballade» stammt von Balz Widmer und hat hier ihre Welturaufführung (Ich bin gerührt und peinlich berührt g):

Oftmals denk ich am Computer:
Stürzt er ab jetzt? Oder tut er?
Wenn der CD-Schieber juckt –
Hat er nun zuletzt gezuckt?
Schalte, dass nur was geschieht,
Control, Alt und auch delete,
Task beenden, weiter warten,
Knopf rein drücken, wieder starten,
Diesen Fehler, einfach, schlicht
Finde ich trotz Hirnen nicht.

Schliesslich führt mich ohne Rasten
schnell ein Weg zum Kummerkasten,
den man mailend fragen kann,
dort sitzt ein erfahrner Mann.
Kompetent kommt prompt ein Rat,
und der hilft meist in in der Tat.

Lasse Mös?

Was, gehts mit den Unanständigkeiten inzwischen schon vor Morgens um acht los, dachte ich mir neulich, als ich die Morgensendung der dritten Senderkette des Schweizer Staatsradios hörte. «Lasse Mös» war der Sponsor des Morgenspiels. Oder vielleicht auch des Wetters, das diesen Sommer teilweise wirklich unanständig war.

Na gut, irgendwann mal merkte ich Schelm, dass ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt (Honni swa ggi mall i poons). Das Ding heisst «La Semeuse» und ist eine offenbar besonders cremige Kaffeesorte. Ob das so gut war, den französisch zu benennen?

Drowning in Trash

A bad surprise for me on Tuesday. Unsuspectingly, I opened my mailbox, expecting no particular news. Well there was no particular news – but nevertheless about five hundred messages awaited me. They all had subjects like “Delivery failure”, “Unable to deliver your message”, “Delivery status notification” and “Mail status report”. No doubt, a clickomania-loving spammer paid me respect by using my address in his bulk mail. With the usual spam, that gets sorted out automatically (about 8000 a week), those “return to sender” notifications ate up all the capacity of my mailbox. That was nicely announced by the mailserver with “over quota” notices and underlined with the refusal of sending out any of my messages. But never mind, of course, I don’t have better things to do than remove trash from my mailbox. Still, it occurred to me what a fair punishment would be: Writing “I shall not send mails with fake addressors” in hand for, I’d say, a million times. Or as many times as spam mails went out.
By the way: A really clever idea is to sell an antispam tool by spam. Maybe, you got this message, too: “I use a spam filter, and you probably do the same. I have whitelisted you and that means that I will receive all the emails you send to me. I would appreciate it if you would whitelist my email address (…) If you don’t have a spam filter, I can recommend…”
If you like that topic (not the thing in your mailbox, take a look at this page:
uncyclopedia.org
If you understand German, you can go here as well:
www.stupidedia.org

Wer hören will, muss fernsehen!

Wie entwickelt man eigentlich Musikgeschmack? Woher weiss man, welche Stücke man gern mag? Natürlich indem man hört, begeistert ist, wieder hört. Und irgendwann einmal kauft und/oder herunterlädt. Entscheidend ist natürlich der Input. Nur wenn man das richtige auf die Ohren bekommt, füllen sich CD-Regal, Festplatte und iPod mit schöner Musik. Sonst halt mit Stücken, deren Refrain aus vielen ella, ellas, eh, eh, eh, eh, eh, ehs und ah ah ahs besteht… wobei ich gerade diesem Titel die Ohrwurmqualität nicht abspreche. Nervig ist er trotzdem!

Eben, der Input. Früher hat mich das Radio damit versorgt. Die dritte Senderkette des öffentlich-rechtlichen Radios aus der Deutschschweiz hatte einen imensen Einfluss auf meine Hörgewohnheiten. Es war direkt dafür verantwortlich, in welchem Mass sich mein Taschengeld in Vinyl verwandelte und wie ich positive Hörerlebnisse auf Chromdioxid festhielt. Gerade gestern ist mir aber aufgefallen, dass mein Musikgeschmack immer mehr durch das Fernsehen bestimmt wird. «Dreaming of You» von «The Coral»: In einer Folge von «Scrubs» gehört und sogleich gekauft. «All I Know», von Al Gore, pardon, von Art Garfunkel: Durch «Nip/Tuck» kennengelernt. «It Came Upon A Midnight Clear», eine zweite Riesenmördergänsehautballade: Sie hat mein iPod «Grace Atonomy» zu verdanken (dabei sehe ich die Serie noch nicht einmal, sonst würde ich wissen, dass sie «Grace Anatomy» heisst). «Istanbul (Not Constantinople)» von They Might Be Giants: Verdienstvollerweise von den Simpsons ins Bewusstsein zurückgerufen, sodass er nun meine Sammlung aufwertet. «Buenas Tardes Amigo» von Ween: Aus «Herr Lehmann». «Working Class Hero» von Green Day: Aus irgend einer Doku (sofern ich mich richtig erinnere). Und sogar Werbung bildet (zumindest den Musikgeschmack). Einem Nikon-Spot verdanke ich den Titel «Way Back» von Jazzamor.

Mit anderen Worten: Wer hören will, muss fernsehen!