Eine Podcast-App für Windows

Wer seine Podcasts unter Win­dows anhören möchte, der kommt mit Fluent Cast auf seine Rech­nung – ein kos­ten­lo­ser Pod­cat­cher mit den wichtigen Grund­funk­tio­nen.

Windows kann von Haus aus nichts mit Podcasts anfangen. Das ist eine verpasste Chance für die Medienwiedergabe-App, die Microsoft bei Windows 11 eingeführt hat. Die spielt lokale Musikdateien und Videos ab, mehr aber leider nicht.

Auch im Microsoft Store waren die Podcasts bislang kein grosses Thema. Doch die Lage hat sich gebessert: „Eine Podcast-App für Windows“ weiterlesen

Microsofts neue Video-App ist noch nicht reif für den grossen Auftritt

Windows 11 wird um die Video-App Clipchamp ergänzt. Die ist nur einfachen Projekten gewachsen, aber einfach in der Bedienung. Trotzdem fällt das Fazit zwiespältig aus.

Windows 11 hat mit dem 22H2-Update (mehr dazu hier) auch ein neues Videoschnittprogramm. Clipchamp heisst es, was bei mir böse Vorahnungen weckt: Der Name klingt, als ob Microsoft die Absicht verfolgen würde, ein cooles und hippes Programm abzuliefern. Das ist bekanntlich keine der Stärken des sympathischen Windows-Konzerns: Wenn er sich an die Jugend heranwanzt, kommen Dinge heraus wie der Windows Media Player.

Nichtsdestotrotz wage ich einen unvoreingenommenen Augenschein dieses Clipchamps, der übrigens auch im Microsoft Store aufzufinden ist.

Nach dem Start erscheint ein Willkommensbildschirm, der mehrere Optionen bietet: „Microsofts neue Video-App ist noch nicht reif für den grossen Auftritt“ weiterlesen

Die beste versteckte Neuerung in Windows 11

Mit den «Live Captions» ver­schrift­licht Windows 11 gespro­chene Sprache, egal aus welcher Quelle. Das funk­tio­niert unter guten Bedin­gungen ganz pas­sabel – bislang leider aber erst auf Eng­lisch.

Neulich habe ich die wichtigsten Funktionen vorgestellt, die bei Windows 11 über das 22H2-Update Einzug halten werden. Microsoft wird diese Aktualisierung in den kommenden Wochen ausliefern.

Eine nützliche Neuerung habe ich ausgespart, damit ich sie hier separat besprechen kann. Das sind die Live Captions, also Untertitel in Echtzeit. (Der deutsche Name ist nicht sonderlich passend, da die Titel nicht unbedingt am unteren Rand des Bildschirms angezeigt werden müssen, sondern frei positionierbar sind. Aber dazu komme ich noch.)

Diese Funktion verschriftlicht den gesamten gesprochenen Text, der von Windows wiedergegeben wird. Die Quelle ist gleichgültig: „Die beste versteckte Neuerung in Windows 11“ weiterlesen

Outlook ist nicht totzukriegen

Microsoft wird dem­nächst bei Windows die (fast un­brauch­baren) Kalender- und Mail-App durch Outlook for Windows ersetzen. Ich habe mir diese neueste Kreation angesehen und nicht nur Licht, sondern auch Schatten gefun­den.

Beitragsbild: Wie Outlook Express, nur etwas frischer (Zombie von Daniel Hollister/Flickr.com, CC BY 2.0).

In Windows 10 und 11 gibt es eine Apps fürs Mail und Kalender. Der Funktionsumfang ist bei beiden so rudimentär ausgefallen, dass man sie nicht ernsthaft empfehlen kann: Darum lautete mein Tipp weiterhin Mozilla Thunderbird; auch wenn dieses Programm inzwischen etwas aus der Zeit gefallen scheint. Beim Kalender nutze ich Google Calendar im Browser: Das ist nicht schön oder einfallsreich, erfüllt aber den Zweck.

Microsoft hat inzwischen selbst gemerkt, dass diese Apps keinen wirklichen Grund liefern, Mail und Kalender nicht über den Browser zu nutzen. Deswegen ist eine App namens Outlook for Windows in Arbeit, die die Mail- und Kalender-App ablösen soll. Sie läuft bei Microsoft unter dem Code-Namen «Project Monarch».

Nun könnte man an dieser Stelle lange darüber streiten, ob es nicht sinnvoller wäre, die Mail- und Kalender-App weiterzuentwickeln, statt demnächst eine neue App zu lancieren, die obendrein den Namen Outlook trägt. Wir erinnern uns an das Outlook Express-Drama: „Outlook ist nicht totzukriegen“ weiterlesen

Der Fensterputzer hat sich angemeldet

Die wichtigsten Neue­rungen des für September geplan­ten Updates von Windows 11 (Version 22H2) in einem ersten Augen­schein.

Die neue Version von Windows 11 rollt an: Sie trägt den Versions-Code 22H2 (Build 22621.317). Sie ist über das Windows Insider Programm mit der Option Release Preview erhältlich. «The Verge» vermutet, dass das Update anlässlich des zehnjährigen Geburtstags der Surface-Gerätereihe im September freigegeben wird.

Ich habe die besagte Release-Preview-Version von Windows 11 22H2 angesehen und einige sinnvolle (und nichtfunktionerende) Neuerungen entdeckt: „Der Fensterputzer hat sich angemeldet“ weiterlesen

Handschrift am Computer ist blanker Unsinn

Genau vor zwanzig Jahren hätte die Stylus-Revo­lution beginnen sollen. Doch jeder, der schon mal mit einem digi­talen Stift auf ein Display gekra­kelt hat, weiss, dass das nutzlos ist.

Mein Bedürfnis, Texte per Hand zu schreiben, ist gering. Ich bin mit der Tastatur um Faktoren schneller. Und die Behauptung, per Stift sei die «Verbindung zwischen Hand und Papier organischer und man könne Gedanken besser fassen», halte ich für esoterisch. Trotzdem habe ich mir die Mühe gemacht, diesen Blogpost handschriftlich zu erfassen. (Zumindest in Teilen.) Ich wollte herausfinden, wie gut die Erkennung ist.

Wobei, nach dem ersten Absatz hier habe ich es bleiben lassen. Den habe ich in Onenote gekritzelt, und die Funktion Freihand in Text (zu finden im Menüband im Abschnitt Zeichnen) hat mir folgendes zurückgeliefert: „Handschrift am Computer ist blanker Unsinn“ weiterlesen

Windows-Versionsnummer und Systeminformationen abrufen

Zwei Methoden, wie man bei Microsofts Betriebssystem ohne weitere Umstände die Versions- und Buildnummer, die Edition und Produkt-ID in Erfahrung bringt.

Yes, ich versuche es mal wieder. Nämlich, einen kurzen Blogpost zu fabrizieren. Das ist etwas, das mir in den fast auf den Tag genau 15 Jahren, seit dieses Blog existiert, nur selten gelungen ist. Aber vielleicht klappt es bei diesem Anlauf. Während des Sommers etwas kürzerzutreten, würde mir vermutlich guttun.

Also, darum hier einige simple, aber umso nützlichere Tricks zu Windows und zu den Systeminformationen: „Windows-Versionsnummer und Systeminformationen abrufen“ weiterlesen

Bei Windows den Akkuverbrauch kontrollieren und optimieren

Tipps, wie man mit Microsofts Betriebssystem Stromfresser aufstöbert und zur Räson bringt und die Ausdauer des Laptops im Batteriebetrieb verlängert.

Eine nützliche Neuerung von Windows 11 ist in den Einstellungen in der Rubrik System bei Strom und Akku zu finden. Hier gibt es, wie man es sich gewohnt ist, die Optionen zu den Energiesparfunktionen. Unter Bildschirm und Energiesparmodus gibt man an, wie schnell bei Nichtgebrauch der Bildschirm abgeschaltet wird und nach wie vielen Minuten das Gerät in den Ruhezustand wechselt, und man darf diese Option für den Betrieb per Akku und am Stromkabel festlegen.

So weit, so bekannt. Nun findet sich bei Windows 11 auch ein Diagramm, das den Ladestand des Akkus über die letzten 24 Stunden anzeigt. Wenn man den Computer nicht am Stromkabel betrieben hat, zeigt sich so auf einen Blick, wie schnell sich die Batterie geleert hat. Entsprechend lässt sich abschätzen, wie lange die Reserven noch andauern. Nicht nur das: „Bei Windows den Akkuverbrauch kontrollieren und optimieren“ weiterlesen

Doping für Windows

Die Powertoys von Microsoft liefern nütz­liche Funk­tionen, die Windows-An­wen­der schmerz­lich vermissen. Es sind neue Tricks daz­ge­kommen, u.a. um bei Video­kon­fe­ren­zen das Mikro­fon per Tasta­tur stumm­zu­schalten.

Die Powertoys von Microsoft habe ich vor zwei Jahren als Windows-Helfer mit Superhelden-Allüren vorgestellt. Jetzt komme ich auf dieses Softwareprojekt zurück, das nebenbei bemerkt quelloffen ist. Auf Github gibt es nämlich nicht nur das ausführbare Programm, sondern auch den Code zum Studium und Selber-Kompilieren.

Die Powertoys kommen nochmals zum Zug, weil die Versionsnummer seit meinem letzten Blogpost von 0.21 auf 0.59 hochgeklettert ist. Und nicht nur das: „Doping für Windows“ weiterlesen

Die Windows Spieleleiste für Nicht-Gamer

Die Xbox Game Bar hat einen schlechten ersten Ein­druck hinter­lassen. Der zweite Eindruck ist besser: Sie fabri­ziert rasan­te Bild­schirm­fotos und Screen­cast-Auf­zeich­nungen. Und vier Extra-Tipps für Win­dows-Profis.

Theoretisch sei sie eine gute Idee, in der Praxis aber leider unbrauchbar: Zu dieser Einschätzung kam ich vor sieben Jahren, nachdem ich die damals neue Spieleleiste von Windows getestet hatte. Diese Spieleleiste (respektive Xbox Game bar, wie sie offiziell heisst) ist ein Ausfluss von Microsofts Engagement im Spielemarkt. Sie soll demonstrieren, dass Windows auch fürs PC-Gamging gut aufgestellt ist, auch wenn Microsoft natürlich nichts dagegen hat, wenn sich die Kundschaft nebst einem PC auch eine Spielkonsole anschafft – aber natürlich möglichst keine Playstation.

Nun, das könnte mir eigentlich egal sein. Ich habe keine Zeit und Musse, mich zum Spielen an den PC oder eine Konsole zu setzen. Seit sich das Smartphone als hervorragende Plattform fürs Casual Gaming entpuppt hat, bin ich vollauf damit zufrieden, zwischendurch eine Partie mit Microsofts Solitaire Collection zu spielen.

Die Spieleleiste hat mein Interesse dennoch geweckt: „Die Windows Spieleleiste für Nicht-Gamer“ weiterlesen