Was du knipsen?

Tests der Canon 5D Mark II
Noch nie eine Canon 5D Mark II gesehen, oder was?
Nein, der Blick erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass ich doch normalerweise mit einer Nikon fotografiere und es daher doch erstaunlich ist, wenn ich eine Kamera vom Konkurrenten in meiner Hand halte. Aber keine Angst, ich habe nicht das Lager gewechselt. Die Kamera wurde mir zu Testzwecken ausgehändigt und wurde heute auch wieder zurückspediert.

Ein Hoch auf die Festbrennweite

Ich höre immer wieder in den Fotopodcasts, die ich mir so anhöre, dass es sich allein wegen der Schärfe lohnen würde, auf den Komfort eines Zoom-Objektivs zu verzichten und stattdessen eine Festbrennweite auf die Kamera zu schrauben.
Jetzt wollte ich ausprobieren, ob das wirklich stimmt und nicht bloss ein Grossstadtmythos aus der Kategorie Fotografie ist und habe mit drei Objektiven dreimal das gleiche Bild gemacht:

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Man sieht hier dreimal den gleichen Ausschnitt in 1:1-Abbildung. Links die 50-mm-Festbrennweite, in der Mitte das lichtstarke 17-55 mm Zoom und rechts das 18-70mm-Kit-Objektiv. Und die Festbrennweite ist ganz klar Sieger, sowohl bei der Schärfe wie auch beim Kontrast. q.e.d.

Trolle Ferien

Nein, kein Schreibfehler. Wir waren im Land der Geysire, Gletscher, Vulkane, Wale, Schafsköpfe, Wasserfälle, Elfen und Trolle: In Island. Das war eine schöne Ferienwoche, von der demnächst einige Fotos in der Galerie berichten werden. Das Highlight für mich war das gehaltene Walversprechen: Wir versprachen uns von der Fahrt aufs Meer viele schöne Bilder und beeindruckende Begegnungen mit den Meeressäugern und beides ist eingetroffen. Ein berührendes Erlebnis. Und wo ich nach dem Wal- und dem “Was haben Sie zu vertrollen?”-Kalauer die Latte schon auf das wenig anspruchsvolle “Ich bin in den Ferien”-Niveau abgesenkt habe, hier auch noch das letzte von Matthias’ Islandsprichworten: “Wie du mir, so Geysir!”
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Sonntagsbesuch

Diesen grünen Freund hatten wir heute Morgen zu Gast. Er ist ohne zu klingeln oder sich anzumelden vorbeigeschneit und hat uns ohne jede Scham im Schlafzimmer aufgesucht. Vorgestellt hat er sich nicht, weswegen wir ihn Gary Grashüpfer genannt haben. Er war artig und hat sich sogar fotografieren lassen:
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Gary Grashüpfer liest den «Publisher» und interessiert sich für die Bridge CS3. „Sonntagsbesuch“ weiterlesen