Stahlharte Tipps für Google Chrome

Ein Geständnis: Mein Standardbrowser auf dem Mac ist seit einiger Zeit Google Chrome. Und auch unter Windows stehe ich kurz davor, Firefox abzulösen. Das liegt am äusserst trägen Start der neuesten Version und am enormen Ressourcenverbrauch. Da ist Chrome einfach um Längen besser. Was mich im Moment noch abhält, sind einige der nützlichen Erweiterungen, die es für Chrome nicht gibt. Oder noch nicht. Jedenfalls scheint es mir dringend nötig, dass die Mozilla-Stiftung an der Performance von Firefox arbeitet.
Jedenfalls ist Chrome längst wichtig genug, dass man hier einige nützliche Tricks für diesen Browser zum besten geben könnte:

  • Die «Omnibox» wird als Suchfeld und als Adressleiste genutzt. Bei manchen Wörtern ist daher nicht klar, ob die nun als Adresseingabe oder als Suchbegriff gemeint sind. Stellt man ein Fragezeichen voran, startet Chrome eine Suche:
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Youtube, mach mal Musik!

Es gibt immer mal wieder Gelegenheiten, bei denen man ein Youtube-Video gerne nehmen und damit etwas Vernünftiges anstellen möchte. Beispielsweise die Tonspur extrahieren, um diese auf den iPod oder das iPhone zu bringen oder irgendwie sonst weiterzuverwenden. Beispielsweise könnte der im vorherigen Posting erwähnte Song einen auf solche Ideen bringen.
Das Entnehmen und Weiterverarbeiten des Audiotracks eines Youtube-Videos funktioniert auf dem Mac sehr einfach: „Youtube, mach mal Musik!“ weiterlesen

Die Botschaft ist klar: XP forever!

Windows 7 ist seit knapp einem Dritteljahr im Handel. Laut Microsoft erlebt es «breite Zustimmung». Oder, wie es in der Pressemeldung heisst: «Windows 7 ist das erfolgreichste Betriebssystem mit den höchsten Verkaufszahlen in vergleichbaren Zeiträumen».
Das ist nicht meine Erfahrung. Ich sehe viele Rechner in meiner Umgebung, die weiterhin mit Windows XP laufen. Oder mit Windows Vista – sogar mit diesem ungeliebten System.
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Um meinen Eindruck zu überprüfen, habe ich auf marketshare.hitslink.com die Marktanteile nachgesehen. „Die Botschaft ist klar: XP forever!“ weiterlesen

Dauerhafte Ordnung im temporären Ordner

Immer mal wieder werde ich gefragt, was man gegen Unordnung im temporären Ordner tun kann. Bekanntlich sind Windows-Programme sehr häufig extrem unordentlich. Sie haben nie gelernt, hinter sich aufzuräumen, was in einer Hundertschaft an Dateien in ebendiesem temporären Ordner resultiert.
Nun könnte es so sein, dass einem dieser temporäre Ordner am Allerwertesten vorbeigeht. Denn nur wer nach ihm sucht, findet ihn und kann sich über dessen unaufgeräumten Zustand echauffieren. Jedenfalls gibt es Leute, die den temporären Ordner ansehen, dort die Überbleibsel vorfinden und auch mit den Aufräumungsbemühungen des Datenträgerbereinigungsprogramms nicht zufrieden sind. „Dauerhafte Ordnung im temporären Ordner“ weiterlesen

Thunderbird Quicktipp

«Ein alter Hut», werden manche Leser jetzt sagen. «Was meinst du, warum im Menü neben jedem Menübefehl eine Zahl steht??» Das stimmt natürlich. Aber wie das so ist, manchmal fallen einem (d.h. mir) offensichtliche Dinge nicht auf. Ich musste daher erst per Zufall über diesen Superzeitspartrick stolpern:
Es geht um die Stichworte, die «tags» in Thunderbird. Die weist man normalerweise über «Nachricht > Schlagwörter > [Schlagwort]» zu. Etwas umständlich. Viel schneller geht es per Tastatur. Für das erste Stichwort drückt man auf dem Ziffernblock oder der Ziffernreihe die «1», für das zweite die «2», etc. Und um alle Stichworte zu löschen, drückt man die Null. Und damit man ohne zu zählen weiss, welches Stichwort welche Zahl hat, steht neben jedem Stichwort im Menü eben eine Zahl. So logisch ist die Welt manchmal.
Zu meiner Ehrenrettung noch etwas Klugscheisserei: Unter Windows wäre es Usus, dass Tastaturkürzel im Menü rechtsbündig angegeben werden. Bei Thunderbird stehen sie aber links vor dem Eintrag. Das ist benutzerunfreundlich, zumal es wie Figura zeigt auch begriffstutzige Benutzer gibt.
Und noch etwas: Damit die wichtigsten neun Stichworte eine eigene Zahl haben, wäre es schön, wenn man die Reihenfolge der Stichwörter unter «Extras > Einstellungen» in der Rubrik «Ansicht» und im Reiter «Stichwörter» anpassen könnte. Kann man aber nicht.

Clickomania on new Windows versions

Time does not stand still, when it comes to operating systems. I sometimes get mails with questions about how to run Clickomania on Windows 7 or Windows Vista.
So let me convey some information about the compatibility of the classic version of Clickomania and Clickomania next Generation:
Clickomania next Generation normally runs fine on Windows 7 and Vista. If it does not, you have the following options to fix the problems: „Clickomania on new Windows versions“ weiterlesen

Outlook Express soll sterben

Es gibt Relikte aus der Vergangenheit, die sich als digitale Zombies entpuppen. Der Internet Explorer 6 ist so ein Fall. Je schneller er verschwinden würde, desto besser wäre es für den Fortschritt im Internet. Doch weil sich Windows XP wacker hält und ungeübte Anwender nicht auf die Idee eines Browser-Updates oder -Wechsels kommen, feiert, der Oldie fröhliche Urständ. Und in seinem Schlepptau das öde Outlook Express, das weder einen Spamfilter kennt noch vor Phishing warnt oder E-Mails für die schnelle Suche indiziert.
Mozilla Thunderbird könnte seit längerem als kostenloser und fortschrittlicher Ersatz fungieren. Vor Kurzem ist die Version 3.0 erschienen, die der Nibelungentreue zu veralteten Microsoft-Mailclients jegliche Daseinsberechtigung entzieht: „Outlook Express soll sterben“ weiterlesen

Microsoft macht den Bock zum Gärtner

Da macht Microsoft den Bock zum Gärtner, ist man versucht zu sagen: Seit gerade eben gibt es die Microsoft Security Essentials (MSE) zum kostenlosen Download. Ein Programm, das einen On-Access-Scanner gegen Viren bietet, automatische Updates der Definitionen durchführt und so ungefähr das tut, was man von einem Antivirenprogramm erwartet.
Die Erkennungsleistung von MSE soll in Ordnung sein, zumindest laut AV-Test.org, die dem geschenkten Gaul ins Maul geschaut haben. „Microsoft macht den Bock zum Gärtner“ weiterlesen

Windows-Rausschmiss im Konjunktiv

Ich werde immer mal wieder als Apple-Fan-Boy eingestuft. Das ist falsch. Mein erstes wirkliches Computer-Erlebnis hat zwar auf einem Mac stattgefunden. Mein erster eigener Rechner war aus Kostengründen kein Mac. Wobei das Thema Kosten aus heutiger Sicht komplett nebensächlich geworden ist, habe ich doch damals für einen 386er mit Windows 3.0 ganze dreieinhalbtausend Franken auf den Tisch gelegt. Inklusive 80 Franken für die separat zu erwerbende Maus.
Egal. Ich will nur darauf hinaus, dass ich seit fast zwei Jahrzehnten Windows-User bin. Und gestern hätte ich Windows endgültig Ciao gesagt. Eigentlich eher «F. you!», aber das soll ja ein jugendfreundlicher Blog sein. Ja, und auf den Konjunktiv komme ich noch zu sprechen.
Windows. Je älter ich werde, desto weniger mag ich mich mit diesem Betriebssystem herumschlagen. Die Zeiten sind vorbei, wo ich stundenlanges Vergnügen darin finden konnte, irgend ein Detail zu konfigurieren oder durch die Registry zu spazieren. Heute erwarte ich, dass ein Betriebssystem funktioniert. Und Punkt.
Und genau da haperts. Gestern hat meine Windows-Vista-Installation aus unerfindlichen Gründen den Geist aufgegeben. Das Problem tauchte nicht komplett aus heiterem Himmel auf. Am Wochenende, als ich CDs brennen wollte, waren die CD-Laufwerke weg. Das habe ich repariert. Dann wurde auf einer externen Festplatte das Dateisystem nicht mehr erkannt (die Platte funktionierte am Mac klaglos). Dann erschienen im Gerätemanager Fehlermeldungen bezüglich WMI.
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Und dann startete Windows Vista nicht mehr: «Your computer was unable to Start», meinte Startup-Repair. «Attempting repairs». „Windows-Rausschmiss im Konjunktiv“ weiterlesen