Die Nullnachricht des Tages

Gerade lese ich auf medienlese.com, das man ein absoluter Nerd ist, wenn man über das neue Google-Favicon bloggt. Ein technikversessener Nullnachrichtenverbreiter. Ein Mensch mit einem Flatscreen vor dem Kopf.
Huch, genau über darüber wollte ich schon den ganzen Morgen schreiben, bin aber nicht dazu gekommen, weil ich damit beschäftigt war, die wunderhübschen Badges einzurichten, die ihr nun rechts unten bewundern könnt. Und hoffentlich auch zuhauf benutzt! Klickt doch beispielsweise mal auf das del.icio.us-Logo. Das wäre ein schöner Beitrag zur Völkerverständigung. Ein Akt zur Stärkung der Schweiz-Amerikanischen Freundschaft. Die Yankees würden endlich mal öppis Gschids zum Lesen bekommen. Und last, aber aus meiner ureigensten Sicht überhaupt nicht least, würde diese verehrungswürdige Tat den demütigenden Satz «be the first to bookmark this page» zum Verschwinden bringen.
Also, das Google-Favicon: Google hat das Symbol ausgetauscht, das in der Adressleiste des Browsers links von der Adresse erscheint. Anstelle des grossen blauen G im grün-rot-blauen Kästchen erscheint nun ein kleines blaues g vor grauem Hintergrund. Also wenn das mal keine Nachricht ist, dann kann ich dem Herrn Reissmann auch nicht mehr helfen. Das Favicon ist eine Orientierungshilfe par Excellence. „Die Nullnachricht des Tages“ weiterlesen

Top of Swiss web

Hier kann ich noch die erfolgreichsten Schweizer Websites aus der Quantcast-Rangliste nachreichen (siehe Posting von gestern). Es gibt eine Liste der Plätze eins bis 1’000’000 als Download, Stand 19. Mai. Also:
Platz 7128, die beste und bekannteste Schweizer Website überhaupt ist – wir wussten es alle, es kann gar nicht anders sein, es ist zwingend und unvermeidlich: fourmilab.ch
Der Nachfolger auf Platz 13’913 ist ethz.ch.
Und dann gehts weiter mit 21’302 und swiss-webspace.ch. „Top of Swiss web“ weiterlesen

Zwischen Monsterjobs und Herbalife

Begehrt bei Frauen, erfolgreicher als Blick, Tagi, NZZ und 20min und beliebter als Porno. Du hast, lieber Leser, die richtige Internet-Adresse angesteuert.
Nein wirklich! Clickomania.ch ist heiss! Viel heisser, als ihr und ich geglaubt habt. Endlich schafft Quantcast Klarheit über die wahren Grössen im Web. Und mir geht auf: Ich bin ein Websuperstar und wusste es nicht!

Quantcast ist «the world’s only open Internet ratings service». Der Dienst liefert Einschaltquoten für gut zwanzig Millionen Websites. Er schlüsselt das Publikum nach Geschlecht, Alter, Haushaltseinkommen, Ethnie, Bildungsstand und Kinder auf. So erfahre ich etwa, dass 67 Prozent der Besucher von Clickomania.ch weiblich sind, 18 Prozent über 65, das Durchschnittseinkommen zwischen null und 30’000 US-Dollar liegt und die häufigste Ethnie «Other» ist. Bezüglich Bildungsstand hat die grösste Gruppe (48%) keinen College-Abschluss und immerhin 22 Prozent der Haushalte, die Clickomania.ch besuchen, verfügen über Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren.

Und Quantcast weiss: Clickomania.ch steht auf Rang 150’806 von zwanzig Millionen. Das ist im obersten Prozent und daher so etwas wie Platz eins. „Zwischen Monsterjobs und Herbalife“ weiterlesen

Faule Nachbarschaft

Heute arbeite ich zu Hause (**) und habe nebenbei zur Berieselung DRS3 laufen. Nachdem mich der Sender mit der Behauptung, Telefonbücher seien überflüssig, zwar aufgeregt (*), aber nicht zum Umschalten bewegen konnte, kam dann in der «Webnews» genannten Rubrik ein Hinweis auf rottenneighbor.com. Hier kann man seine Nachbarschaft bewerten.
Das klingt nach einer Web-2.0-Anwendung par excellence und nach einer tollen Idee. Wer will nicht gern wissen, wie es um die Nachbarn bestellt ist, bevor er den Mietvertrag unterschreibt, Kartons packt, einen Lastwagen mietet und in eine womöglich von Psychopathen oder notorischen Querulanten bewohnte Gegend zieht? Nun, die erste Vermutung trifft voll ins Schwarze: Es handelt sich um eine Web-2.0-Anwendung par excellence und um eine typische Mashup-Anwendung: Auf einer Google-Map werden durch grüne und rote Häuschen schöne und fragwürdige Gegenden gekennzeichnet.
Mit der zweiten Vermutung liegt man hingegen voll daneben. „Faule Nachbarschaft“ weiterlesen

Matthias ist gerade irgendwo

Im Moment experimentiere ich mit loki.com herum. Hinter der Website steckt das Wireless WiFi Positioning System (WPS) von Skyhook. Das Unternehmen aus Boston hat die Technologie entwickelt, mit der iPhones und der iPod Touch ihre Position per WLAN bestimmen können. Die Technik gibt es auch für Notebooks. Eine Firefox-Symbolleiste zeigt einem auf einer Google-Map an, wo man gerade ist. Diese Information kann man, wenn man will, auf einer persönlichen Seite oder via RSS-Feed auf Loki.com veröffentlichen (es Träumli für jeden Stalker). Und im Archiv kann man nachsehen, wo man wann war, wenn man es denn nicht mehr wissen sollte. Was bedeutet, dass man künftig mit dem Notebook auf Sauftour geht, damit man hinterher den Blackout mit Hilfe des Loki-Protokolls überbrücken kann.
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Ein Auge auf die Milch

Zuerst eine Notiz an mich: Flatpress installieren! (Es gibt eine neue Version von Flatpress; der Software, mit der dieser Blog läuft. Diese will ich bei Gelegenheit einrichten. Wenn Ihr also hierher kommt und nichts seht, dann liegt das daran, dass diese Installation läuft. Oder in die Hose gegangen ist und nichts mehr läuft. Aber eben – dann seht Ihr auch diesen Beitrag nicht und seid so ahnungslos wie ich heute Morgen, als der Zug nach Zürich im Tunnel stehen blieb und nur unverständlich klirrende Lautsprecherdurchsagen über die Situation informierten.) „Ein Auge auf die Milch“ weiterlesen

Neun Zeichen, an denen man schlechte Webmaster erkennt

Eben bin ich über den Beitrag «9 Signs You Shouldn’t Hire THAT Web Guy» von David Walsh gestolpert. Eine amüsante Sache – ich persönlich betätige mich gelegentlich als Webmaster (Verstoss gegen Regel 1), habe schon Websites für Bekannte gestaltet (Verstoss gegen Regel 5), prahle gerne mit meinen HTML-Kenntnissen (Verstoss gegen Regel 7) und habe auf dieser Website einen Zähler bei jedem Beitrag (Verstoss gegen Regel 8). Trotzdem, hier an dieser Stelle die deutsche Übersetzung dieses Beitrags. Schliesslich hatte ja niemand von euch ernsthaft vor, mich als Webmaster zu engagieren…

1. Er nennt sich Webmaster

Wer sich «Webmaster» nennt, meistert vermutlich gar nichts. Der Begriff wurde zum Synonym für Amateur. Das Web hat sich in so viele Richtungen weiterentwickelt, dass der Begriff nicht mehr aussagekräftig ist (war er es denn je?).

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Funky me & Antiflickr

Ein kleiner Webtipp für Spielernaturen: Auf der Website Befunky.com gibt es eine Web-Anwendung, mit der man Digitfotos einen cartoonhaften Look verpasst. Das ist nicht sonderlich neu; Bildbearbeitungsprogramme können das schon seit eh und je. Das schöne daran: Die Bedienung ist simpel und man kommt mit wenigen Mausklicks zu ansehnlichen Resultaten:

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HTML-Gruselkabinett

Die vergangenen Nächte habe ich damit zugebracht, die Website dorfposcht.ch, deren Webmaster zu sein ich die Ehre habe, von Altlasten zu befreien. Diese Site gibt es schon seit 1997 und in der Zeit haben sich etwa 1400 Seiten angesammelt. Die Seiten wurden jeweils nach dem aktuellen Stand des Webdesigns gestaltet. Man kann sich vorstellen, dass so innert gut zehn Jahren ein schönes Sammelsurium an Gestaltungstechniken zusammenkam. Jede war zu ihrer Zeit der letzte Schrei gewesen und heute ist es nur noch ein HTML-Gruselkabinett.

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