Dokumente in Microsoftschen Datenhimmel lagern

Microsoft klotzt und kleckert nicht. Auf der virtuellen Skydrive-Festplatte erhält man 25 GB Speicherplatz – kostenlos.

Es gibt eine Reihe von virtuellen Festplatten im Netz: Dropbox.com ist sicherlich die populärste, aber auch Mydrive.ch erfreut sich einer gewissen Beliebtheit. Und wer lieber auf das Peer-to-Peer-Prinzip setzt, statt auf einen einzelnen Anbieter, der hängt sich bei wuala.com an. Diese als Spin-Off eines ETH-Projekts entwickelte virtuelle Festplatte gehört inzwischen dem Festplattenhersteller Lacie.

Die gängigen Dienste zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei den kostenlosen Benutzerkonten in aller Regel eine beschränkte Speicherkapazität bieten, klassischerweise 2 GB. Microsoft hat seinem Dienst, der sich mit vollem Namen Windows Live SkyDrive nennt, mehr als das Zehnfache spendiert: 25 GB.
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Schmeicheleinheiten à la Web 2.0

Der Spendenhut im Internet-Zeitalter heisst Flattr-Button. Für einen gelungenen Blog-Beitrag, Podcast oder ein exquisites Foto wirft man dem Urheber ein paar Eurocent zu. Für einige wenige ist Flattr.com auf diese Weise zu einer beachtlichen Einnahmequelle geworden.

Die Idee hinter Flattr stammt von Peter Sunde, seines Zeichens Initiant der Torrent-Tracker-Site Pirate Bay. Seine Feststellung war, dass es gewissermassen unmöglich ist, sich im Internet für einen guten Beitrag erkenntlich zu zeigen. Klar, man kann seine Zustimmung in einem Kommentar ausdrücken. Aber wirklich zählen würde eine kleine monetäre Spende. Schliesslich muss auch ein antikapitalistischer Blogger von etwas leben und seinen Webspace in klingender Münze begleichen.

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Das Dashboard zeigt die Einnahmen und die Ausgaben an.
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Datensicherung für die Cloud

backupify.com führt Backups von vielen Webdiensten durch: Ob Twitter, Facebook, Flickr oder Delicious – durch die Extra-Speicherung sinkt die Gefahr von Datenverlust.

Eines der Mantras aus der Computerwelt heisst Backups, Backups, Backups! Wer seine Daten nicht mindestens auf einem zweiten Datenträger sichert, braucht bloss darauf zu warten, bis die digitalen Schätze durch eine Hardwarepanne, ein Virus oder einen Benutzerfehler im Bit-und-Byte-Nirvana verschwinden. Darum haben Anwender, denen etwas an ihren Daten liegt, die Backup-Pflicht längst verinnerlicht.

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Diverse Webdienste stehen zur Sicherung zur Verfügung.
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Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg

Tops und Flops 2011, Teil drei. – Ein Webdienst ist dann erfolgreich, wenn er auf dem simpelsten denkbaren Weg ein echtes Bedürfnis löst und Spass bereitet. Das ist Dropbox oder Instagram gelungen – Google zementiert mit undurchsichtigen Bedienkonzepten sein Technokraten-Image.

Die Top-Besetzung bei den Internet-Diensten war dieses Jahr schnell gefunden – das waren die Dienste, ohne die die Jury nicht mehr leben könnte. Die Flops sind im Fall von Google Plus ebenfalls offensichtlich – und im Fall von Flickr ein Zeichen des Unmuts, wie Yahoo sein Paradepferd vor die Hunde gehen lässt… (Um in einer Metapher gleich zwei Tiere zu bemühen.)

Webdienst Top 1: Dropbox
Wie wichtig ein Webdienst ist, merkt man daran, wenn er für einige Stunden offline ist. Bei manchen Diensten kann man das verschmerzen, oder man merkt es noch nicht einmal. Bei anderen gerät das digitale Leben fast zum Stillstand – und die Nerven liegen blank. Dropbox ist so ein Dienst, der für viele Anwender überlebenswichtig ist. Er tauscht mit maximaler Einfachheit Daten zwischen Rechnern, iOS-Geräten und mit Android-Telefonen aus. „Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg“ weiterlesen

PDF-Dokumente durch die Mangel drehen

Die Webanwendung auf pdftoword.com wandelt PDF-Dateien in Worddokumente um. Die Resultate sind nicht über jeden Zweifel erhaben, aber dennoch kann dieser Dienst ganz nützlich sein

PDF-Dateien lassen sich bekanntlich im kostenlosen Adobe Reader weder bearbeiten, noch in ein anderes Format überführen (wenn man von der Exportmöglichkeit als unformatiertem Text absieht). Sollte eine PDF-Datei inhaltlich bearbeitet werden, muss man sich entweder die teure Adobe Acrobat-Software anschaffen, die mit rund 500 Franken zu Buche schlägt. Etwas billiger kommt man mit einem Produkt von Jaws davon.

Eine kostenlose Alternative stellt die Website pdftoword.com dar. Mit ihrer Hilfe wandelt man PDF-Dateien in Word-Dokumente oder ins Rich-Text-Format (RTF) um. Die resultierende Datei lässt sich dann bearbeiten und weiterverwenden.

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Datei auswählen, Zielformat und Mailandresse angeben – und schon geht pdftoword.com ans Werk.
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Der freundliche Korrektor im Netz

Den Duden gibt es nicht nur als gedrucktes Wörterbuch, sondern auch als nützliche Seite im Web. Auf duden.de lassen sich nicht nur einzelne Wörter nachschlagen, sondern auch ganze Texte auf Fehler überprüfen.

Für Autoren, Journalisten, Blogger, Briefschreiber und sonstige Schriftführer hält das Web eine Reihe von Ressourcen bereit:

  • Die Website openthesaurus.de kennt Synonyme zu vielen deutschen Worten. 2rhyme.ch ist ein Reimlexikon, das zu einer Wortendung passende Begriffe liefert.
  • phrasen.com übersetzt Redewendungen von englisch nach deutsch und umgekehrt.
  • redensarten-index.de zeigt zum eingegebenen Wort die gängigen Redensarten und stehenden Wendungen an.
  • Und wortschatz.uni-leipzig.de gibt zu einem Wort das Sachgebiet, eine Beschreibung, die Häufigkeit und Beispiele, und nennt Begriffe, die häufig mit dem fraglichen Wort zusammen auftreten.

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Selber Bücher verlegen? Ein Kinderspiel!

Druckerzeugnisse lassen sich in Auflagen von ein bis wenigen Dutzend Exemplaren einfach und günstig übers Internet bestellen.

Der Digitaldruck hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht. Bei diesem Verfahren werden die Druckerzeugnisse wie beim Laserdrucker direkt vom Computer an die Maschine übergeben. Da keine Druckplatten benötigt werden, ist das Verfahren auch bei Kleinstauflagen günstig und schnell. Gleichzeitig sind immer raffiniertere Webshops entstanden, sodass man heute jegliche Drucksachen bequem per Internet bestellen kann. Man kann somit Publikationen in Farbe erstellen, ohne selbst ein entsprechendes Ausgabegerät besitzen zu müssen. Auch das Schneiden, Heften oder Binden erledigt der Dienstleister. Das kommt oft günstiger als die Eigenproduktion – zumindest, wenn man die eigene Arbeitszeit in die Rechnung miteinbezieht.
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Die Internet-Schuhschachtel für die alten Fotos

1000memories.com verbindet alte Fotos mit dem Familienstammbaum. Und die Website verspricht, die «so dauerhaft wie irgendwas» zu speichern.

Fotos sind ein wichtiger Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses – laut einer überschlagsmässigen Rechnung von Jonathan Good im Beitrag «How many photos have ever been taken?» werden inzwischen pro Jahr 375 Milliarden Fotos gemacht, was sich auf ein atemberaubendes Total von 3,5 Billionen beläuft. Auch im familiären Umfeld sind Fotos ein wesentlicher Bestandteil der Historie. Auch wenn sich die Zahl auf wenige Dutzend beläuft, ist es gut möglich, dass nach dem Tod der Grosseltern oder anderer Verwandter Fotos die einzige Verbindung zu den Vorgängergenerationen bilden. Selten existieren Familienchroniken oder auch nur Aufzeichnungen über wichtige Ereignisse, über Berufe, Wohnortwechsel oder soziale Engagements.
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Das Internet als Soundfundgrube

Einige Tipps zu Plattformen, die sich mit dem Soundtausch für Musiker widmen, Titel mit Creative-Commons zur freien Verwendung anbieten oder Klangeffekte und Ambient-Sound bereithalten –für Audioproduktionen und einfach zum Vergnügen.

Das Internet bevorzugt Augenmenschen – unzählige Foto-Websites, Videoplattformen, Blogs und Texte gibt es visuell zu geniessen. Unterhaltung für die Ohren gibt es wenig – wenn man von Webradios und einigen Audio-Podcasts absieht. Und einigen feinen Plattformen rund um Musik und Audio, von denen hier einige vorgestellt werden:

jamendo.com
«Entdecke den wahren Wert der freien Musik», ist das Motto der Luxemburger Plattform Jamendo.com. Sie bietet alternative Musik, ein neues Vertriebsmodell – und ganz viel legalen, kostenlosen Sound. Frei bedeutet im Kontext dieser Plattform, dass es um Musik geht, deren Rechte nicht von Verwertungsgesellschaften wie der Schweizer Suisa oder der der deutschen Gema vertreten werden. Die Lizenzierung erfolgt nicht exklusiv und wird vom Künstler gesteuert. Er gibt seine Werke unter einer Creative Commons-Lizenz und bestimmt die Nutzungsmöglichkeiten über Jamendo. So kann die kommerzielle Nutzung eines Tracks erlaubt oder verboten werden, ebenso Remixes.
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Nokias atemberaubende 3-D-Landschaften

Der finnische Mobilgeräthersteller hat in letzter Zeit nicht viel Lob einheimsen können. Mit einer Ausnahme: Die 3-D-Landschaften, die es unter maps.nokia.com/3D zu sehen gibt, schlagen Betrachter garantiert in ihren Bann.

Nokia bietet seit einiger Zeit einen eigenen Kartendienst an und hat für Furore gesorgt, als anfangs letzten Jahres eine kostenlose Navigationslösung mit Offline-Kartenmaterial im Ovi-Store auftauchte. Damit setzte sich der finnische Hersteller im Bereich der Navigation deutlich von der Konkurrenz ab. Beim iPhone und bei Android braucht es eine Internetverbindung für den Abruf von Karten – oder eine App wie OffMaps², die Kartenmaterial von Openstreetmap auf das Gerät herunterlädt.

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Zum Vergleich: Das ist die Darstellung des Empire State Building in New York…
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