Teleboy glotzt zurück

Es gehörte im seligen Analogzeitalter zu den gängigen Witzen von «Versteckte Kamera»-Sendungen, dass der Moderator im Fernsehen plötzlich auch ins Wohnzimmer blicken konnte und seine Scherze mit den Zuschauern trieb.

Darüber mag man heute nicht mehr lachen. Der technische Fortschritt bringt es mit, dass das inzwischen möglich wäre. Digitale Settop-Boxen für den Fernsehempfang via Kabel haben einen Rückkanal und offenbar teilweise sogar Kameras und Mikrofone eingebaut.
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Google ein- und ausknipsen

Ja, ich gehöre zu den Schlüssellochguckern. Im übertragenen Sinn: Ich schaue mir nämlich immer mal wieder die Quellen fremder Websites an. Man könnte das auch Code-Peeping nennen. Jedenfalls eine schöne und äusserst erfüllende Tätigkeit.
Ein Beispiel: Bei Heise.de bin ich auf Kommentare gestossen, die mein Interesse weckten:

<!--googleoff: index-->
... Navigation ...
<!--googleon: index-->

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Google eliminiert Google

Ich lese auf Facebook, dass ein Bekannter Chrome für «einen erschreckend guten» Browser hält. Dem kann bzw. muss ich beipflichten. Dieser Tage, wo ich mich etwas dem Webdesign widme, habe ich den Inspektor zu schätzen gelernt. Man klickt mit der rechten Maustaste auf irgend ein Objekt einer Webseite, wählt «Element untersuchen» und sieht im «Inspector» das zerlegte DOM, kann Stile inspizieren, sieht die CSS-Kaskaden und kann sogar Elemente ändern. Zur Fehlersuche ist das unbezahlbar und ersetzt einen HTML-Editor wie Dreamweaver oder Golive (Gott hab es selig). Wenn man in der hierarchischen Ansicht des DOM ein Element überfährt, wird auf der Seite der entsprechende Block gelb hervorgehoben und rechts sieht man unter Metrics die Abmessungen mit Margin, Padding, Breite und Höhe. Unter «Ressources» misst Chrome sogar die Zeit beim Laden einer Seite und sieht die Grösse der abgerufenen Elemente.
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Die Vergoogelung des Web

Ich will es mir aber nicht nehmen lassen, heute noch seriös zu bloggen. Da lese ich in diversen Blogs und Newsmeldungen, Googles Browser hätte bereits einen Marktanteil von ein bis zwei Prozent. Das kann ich nicht bestätigen. Ich sehe bei meiner Site einen Anteil von 0,37 Prozent:
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Die Grafik stammt von Google Analytics und zeigt die Besucher von einem Tag „Die Vergoogelung des Web“ weiterlesen

Google und die Grüselwörter

Eine der ewigen Beta-Funktionen ist dieser Tage offiziell lanciert und auf die Hauptseite auf google.com vorgestossen: Google Suggest schlägt beim Tippen beliebte Suchworte vor und zeigt auch gleich, wie häufig die sind. Bei Microsoft heisst das «Autovervollständigung».
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Auf den ersten Blick praktisch, auf den zweiten Blick wohl eher Ablenkung. (Was zum Geier ist ein Clickonaruba?) Ich weiss in 99 Prozent der Fälle, was mich intressiert, ergo brauche ich keine Suchhilfe. Und ein Wort selbst zu Ende zu tippen, macht mir auch nicht zuviel Mühe – wobei Google Suggest auf dem iPhone Gold wert wäre.
Auf dem Webmaster-Blog macht man sich bereits Gedanken, wie dieses Feature von Spammern missbraucht werden könnte. Wieder andere unterstellen, Google würde vor allem Begriffe vorschlagen, die als AdWords Geld einbringen. „Google und die Grüselwörter“ weiterlesen

Wie cool ist cuil?

Eine neue Suchmaschine erblickt das Licht der Bildschirme: www.cuil.com. Gesprochen wird das als «cool» und die Technologie stammt (laut wired.com) von einer erfahrenen Frau: Anna Patterson hat 2004 Suchmaschinentechnologie an Google verkauft und nun mit 33 Millionen Risikokapital im Rücken die neue Suchmaschine gestartet.
Aus dem Stand wird der Suchmaschinenkönig nicht vom Thron gestossen, aber ein erster Blick auf cuil stimmt hoffnungsfroh. „Wie cool ist cuil?“ weiterlesen