Matthias ist gerade irgendwo

Im Moment experimentiere ich mit loki.com herum. Hinter der Website steckt das Wireless WiFi Positioning System (WPS) von Skyhook. Das Unternehmen aus Boston hat die Technologie entwickelt, mit der iPhones und der iPod Touch ihre Position per WLAN bestimmen können. Die Technik gibt es auch für Notebooks. Eine Firefox-Symbolleiste zeigt einem auf einer Google-Map an, wo man gerade ist. Diese Information kann man, wenn man will, auf einer persönlichen Seite oder via RSS-Feed auf Loki.com veröffentlichen (es Träumli für jeden Stalker). Und im Archiv kann man nachsehen, wo man wann war, wenn man es denn nicht mehr wissen sollte. Was bedeutet, dass man künftig mit dem Notebook auf Sauftour geht, damit man hinterher den Blackout mit Hilfe des Loki-Protokolls überbrücken kann.
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Ein Auge auf die Milch

Zuerst eine Notiz an mich: Flatpress installieren! (Es gibt eine neue Version von Flatpress; der Software, mit der dieser Blog läuft. Diese will ich bei Gelegenheit einrichten. Wenn Ihr also hierher kommt und nichts seht, dann liegt das daran, dass diese Installation läuft. Oder in die Hose gegangen ist und nichts mehr läuft. Aber eben – dann seht Ihr auch diesen Beitrag nicht und seid so ahnungslos wie ich heute Morgen, als der Zug nach Zürich im Tunnel stehen blieb und nur unverständlich klirrende Lautsprecherdurchsagen über die Situation informierten.) „Ein Auge auf die Milch“ weiterlesen

Neun Zeichen, an denen man schlechte Webmaster erkennt

Eben bin ich über den Beitrag «9 Signs You Shouldn’t Hire THAT Web Guy» von David Walsh gestolpert. Eine amüsante Sache – ich persönlich betätige mich gelegentlich als Webmaster (Verstoss gegen Regel 1), habe schon Websites für Bekannte gestaltet (Verstoss gegen Regel 5), prahle gerne mit meinen HTML-Kenntnissen (Verstoss gegen Regel 7) und habe auf dieser Website einen Zähler bei jedem Beitrag (Verstoss gegen Regel 8). Trotzdem, hier an dieser Stelle die deutsche Übersetzung dieses Beitrags. Schliesslich hatte ja niemand von euch ernsthaft vor, mich als Webmaster zu engagieren…

1. Er nennt sich Webmaster

Wer sich «Webmaster» nennt, meistert vermutlich gar nichts. Der Begriff wurde zum Synonym für Amateur. Das Web hat sich in so viele Richtungen weiterentwickelt, dass der Begriff nicht mehr aussagekräftig ist (war er es denn je?).

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Funky me & Antiflickr

Ein kleiner Webtipp für Spielernaturen: Auf der Website Befunky.com gibt es eine Web-Anwendung, mit der man Digitfotos einen cartoonhaften Look verpasst. Das ist nicht sonderlich neu; Bildbearbeitungsprogramme können das schon seit eh und je. Das schöne daran: Die Bedienung ist simpel und man kommt mit wenigen Mausklicks zu ansehnlichen Resultaten:

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HTML-Gruselkabinett

Die vergangenen Nächte habe ich damit zugebracht, die Website dorfposcht.ch, deren Webmaster zu sein ich die Ehre habe, von Altlasten zu befreien. Diese Site gibt es schon seit 1997 und in der Zeit haben sich etwa 1400 Seiten angesammelt. Die Seiten wurden jeweils nach dem aktuellen Stand des Webdesigns gestaltet. Man kann sich vorstellen, dass so innert gut zehn Jahren ein schönes Sammelsurium an Gestaltungstechniken zusammenkam. Jede war zu ihrer Zeit der letzte Schrei gewesen und heute ist es nur noch ein HTML-Gruselkabinett.

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Mein Ego ist 2111 Kubikmeter gross

Egosurfen, ich kann es nur wiederholen, gehört mit zu meinen liebsten Hobbys. Wenn die Welt mir nicht die Anerkennung zollt, die mir zustehen würde, so tut es wenigstens das Internet. Nun habe ich die Website egosurf.org entdeckt. Hier kann man sein Ego vermessen lassen. Die Masseinheit ist Punkte, was aber lahm ist. Ich würde ein Längenmass bevorzugen (für den Umfang). Oder gleich ein Volumenmass: Mein Ego ist 2111 Kubikmeter gross klingt doch sehr viel besser als: Mein Ego ist 2111 Punkte.

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Verflickrt, noch eins!

Ich bin bekennender Flickr-Nutzer und -Fan und als solcher habe ich hier einige nette Flickr-Trouvaillen zusammengestellt:

  • Flickrvision.com ist eine Website, die die neuesten Uploads auf Flickr zeigt. Man sieht das neue Bild und von wo es kommt. Der Hochladeort wird auf einer Google-Maps-Weltkarte angezeigt.
  • Transparent Screen ist das richtige für Spielernaturen. Dabei wird die Anzeige am Bildschirm so hindrapiert und dann fotografiert, dass es aussieht, als wäre der Bildschirm durchsichtig. Sehr kreativ!
  • Die Flickr-Toys sind Spielzeuge rund um Flilckr. Mit «Guess the Title» habe ich viel Zeit verplempert. Das ist ein Spiel, bei dem man innert sechzig den Titel eines Bildes erraten soll. Damit das nicht unmöglich ist, erscheinen nach und nach einzelne Buchstaben aus dem Titel. Und für den Spass sorgt der Umstand, dass man Mitspieler hat.
  • The Great Flickr Tools Collection ist eine nachgerade erschlagende Sammlung von Tools rund um Flickr. Um die durchzuackern, braucht man Jahre.
  • Auf Spell with flickr wandelt man ein Wort oder einen Satz in Flickr-Bilder um.
  • PIM PAM PUM memry ist ein Memory-Spiel. Die Bilder holt das Flash-Game nach einem vorgegebenen Tag von Flickr.
  • Depictr wandelt Liedtexte in Bildmosaike um.
  • ColorPickr sucht Bilder, auf denen die vorgegebene Farbe dominant vertreten ist. Retrievr liefert Bilder, die mit dem vorgegebenen Bild oder mit der selbstgemachten Skizze korrespondieren.
  • FlickrSudoku, eine wirklich abgefahrene Idee!

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Websurditäten

Absurdes aus dem Web – heute habe ich bei der Arbeit (ja, doch, genau, wirklich, bei der Arbeit) folgende doch eher seltsame Fundstücke gesammelt. Hätte ich einen Hamster, würde ich ihn tatsächlich versteinern wollen und mir sofort das Buch «How to Fossilise Your Hamster: And 99 Other Experiments to Try at Home» bei Amazon bestellen. Hätte ich einen Roboter, würde ich… «Love and Sex With Robots: The Evolution of Human-Robot Relationships»… Nein, wahrscheinlich doch nicht. Ausserdem ist mir die Schaden-Freude-Site Promipranger.de begegnet, und die Möglichkeit, sich von der Netgranny Socken stricken zu lassen, wenn man denn selbst kein Grossmüeti hat (wer hat’s erfunden???).
Und geklärt wurde die Frage, welche Worte man mit seinem Taschenrechner schreiben kann – indem man zum Beispiel 38317 eingibt, den Rechner umdreht und LIEBE liest. Andere Worte wären 3773817 = LIBELLE oder 3504 = HOSE, 17307 = LOELI oder 38537 = LESBE. Wer weitere Worte finden will, verwendet Taschencode advanced. Das längste Wort in Englisch ist laut newscientist.com
53177187714 oder HILLBILLIES (Hinterwäldler). Verewigt wurde 53177187714 auch auf der Website mit der schönen Adresse thelongestlistofthelongeststuffatthelongestdomainnameatlonglast.com (gelistet bei Google, bei meinem Versuch eben aber nicht erreichbar).
Um hier aber nicht nur Absurdes zu empfehlen, noch ein Tipp, den ich von Beat Studer, einem «Kummerbox»-Leser habe. Das ist eine nette Mashup-Anwendung, die die Flugbewegungen über dem Kanton Zürich zeigt: Für Fluglärmgeplagte und Aviatikbegeisterte!