Die Vergoogelung des Web

Ich will es mir aber nicht nehmen lassen, heute noch seriös zu bloggen. Da lese ich in diversen Blogs und Newsmeldungen, Googles Browser hätte bereits einen Marktanteil von ein bis zwei Prozent. Das kann ich nicht bestätigen. Ich sehe bei meiner Site einen Anteil von 0,37 Prozent:
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Die Grafik stammt von Google Analytics und zeigt die Besucher von einem Tag „Die Vergoogelung des Web“ weiterlesen

Google und die Grüselwörter

Eine der ewigen Beta-Funktionen ist dieser Tage offiziell lanciert und auf die Hauptseite auf google.com vorgestossen: Google Suggest schlägt beim Tippen beliebte Suchworte vor und zeigt auch gleich, wie häufig die sind. Bei Microsoft heisst das «Autovervollständigung».
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Auf den ersten Blick praktisch, auf den zweiten Blick wohl eher Ablenkung. (Was zum Geier ist ein Clickonaruba?) Ich weiss in 99 Prozent der Fälle, was mich intressiert, ergo brauche ich keine Suchhilfe. Und ein Wort selbst zu Ende zu tippen, macht mir auch nicht zuviel Mühe – wobei Google Suggest auf dem iPhone Gold wert wäre.
Auf dem Webmaster-Blog macht man sich bereits Gedanken, wie dieses Feature von Spammern missbraucht werden könnte. Wieder andere unterstellen, Google würde vor allem Begriffe vorschlagen, die als AdWords Geld einbringen. „Google und die Grüselwörter“ weiterlesen

Wie cool ist cuil?

Eine neue Suchmaschine erblickt das Licht der Bildschirme: www.cuil.com. Gesprochen wird das als «cool» und die Technologie stammt (laut wired.com) von einer erfahrenen Frau: Anna Patterson hat 2004 Suchmaschinentechnologie an Google verkauft und nun mit 33 Millionen Risikokapital im Rücken die neue Suchmaschine gestartet.
Aus dem Stand wird der Suchmaschinenkönig nicht vom Thron gestossen, aber ein erster Blick auf cuil stimmt hoffnungsfroh. „Wie cool ist cuil?“ weiterlesen

www.adress.salat

Da habe ich mir vorgestern halbherzig einen SdM aus den Rippen geleiert, und dann lese ich heute das:

Der ICANN-Vorstand hat sich auf seiner Sitzung in Paris einstimmig für die Annahme des neuen Prozesses zur Schaffung von generischen Top-Level-Domains [gTLDs] ausgesprochen. Bereits im Frühjahr 2009 sollen sich Interessenten für die neuen Adressen bewerben können. (…) Der Vorstand sprach sich einstimmig für die Annahme des Entwurfs der ICANN-Unterorganisation Generic Names Support Organization [GNSO] aus (…) Das bedeutet, dass es schon bald neben Domains wie .com, .org und .net auch Adressräume wie .graz, .berlin und .verlag geben wird. (futurezone.orf.at)

Das ist, mit Verlaub, ein Riesenmist. „www.adress.salat“ weiterlesen

Die Nullnachricht des Tages

Gerade lese ich auf medienlese.com, das man ein absoluter Nerd ist, wenn man über das neue Google-Favicon bloggt. Ein technikversessener Nullnachrichtenverbreiter. Ein Mensch mit einem Flatscreen vor dem Kopf.
Huch, genau über darüber wollte ich schon den ganzen Morgen schreiben, bin aber nicht dazu gekommen, weil ich damit beschäftigt war, die wunderhübschen Badges einzurichten, die ihr nun rechts unten bewundern könnt. Und hoffentlich auch zuhauf benutzt! Klickt doch beispielsweise mal auf das del.icio.us-Logo. Das wäre ein schöner Beitrag zur Völkerverständigung. Ein Akt zur Stärkung der Schweiz-Amerikanischen Freundschaft. Die Yankees würden endlich mal öppis Gschids zum Lesen bekommen. Und last, aber aus meiner ureigensten Sicht überhaupt nicht least, würde diese verehrungswürdige Tat den demütigenden Satz «be the first to bookmark this page» zum Verschwinden bringen.
Also, das Google-Favicon: Google hat das Symbol ausgetauscht, das in der Adressleiste des Browsers links von der Adresse erscheint. Anstelle des grossen blauen G im grün-rot-blauen Kästchen erscheint nun ein kleines blaues g vor grauem Hintergrund. Also wenn das mal keine Nachricht ist, dann kann ich dem Herrn Reissmann auch nicht mehr helfen. Das Favicon ist eine Orientierungshilfe par Excellence. „Die Nullnachricht des Tages“ weiterlesen

Top of Swiss web

Hier kann ich noch die erfolgreichsten Schweizer Websites aus der Quantcast-Rangliste nachreichen (siehe Posting von gestern). Es gibt eine Liste der Plätze eins bis 1’000’000 als Download, Stand 19. Mai. Also:
Platz 7128, die beste und bekannteste Schweizer Website überhaupt ist – wir wussten es alle, es kann gar nicht anders sein, es ist zwingend und unvermeidlich: fourmilab.ch
Der Nachfolger auf Platz 13’913 ist ethz.ch.
Und dann gehts weiter mit 21’302 und swiss-webspace.ch. „Top of Swiss web“ weiterlesen

Zwischen Monsterjobs und Herbalife

Begehrt bei Frauen, erfolgreicher als Blick, Tagi, NZZ und 20min und beliebter als Porno. Du hast, lieber Leser, die richtige Internet-Adresse angesteuert.
Nein wirklich! Clickomania.ch ist heiss! Viel heisser, als ihr und ich geglaubt habt. Endlich schafft Quantcast Klarheit über die wahren Grössen im Web. Und mir geht auf: Ich bin ein Websuperstar und wusste es nicht!

Quantcast ist «the world’s only open Internet ratings service». Der Dienst liefert Einschaltquoten für gut zwanzig Millionen Websites. Er schlüsselt das Publikum nach Geschlecht, Alter, Haushaltseinkommen, Ethnie, Bildungsstand und Kinder auf. So erfahre ich etwa, dass 67 Prozent der Besucher von Clickomania.ch weiblich sind, 18 Prozent über 65, das Durchschnittseinkommen zwischen null und 30’000 US-Dollar liegt und die häufigste Ethnie «Other» ist. Bezüglich Bildungsstand hat die grösste Gruppe (48%) keinen College-Abschluss und immerhin 22 Prozent der Haushalte, die Clickomania.ch besuchen, verfügen über Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren.

Und Quantcast weiss: Clickomania.ch steht auf Rang 150’806 von zwanzig Millionen. Das ist im obersten Prozent und daher so etwas wie Platz eins. „Zwischen Monsterjobs und Herbalife“ weiterlesen