Ein Fotobuch am iPad gestalten

«Die weltweit erste iPad-App zur Fotobuchgestaltung» kommt laut Hersteller vom Schweizer Fotoproduktanbieter bookfactory.ch.

Ist das iPad vor allem ein Gerät zum Medienkonsum oder taugt es auch für die schöpferische Arbeit? Die Mönchaltorfer Buchbinderei Burkhardt, die das Fotobuchportal bookfactory.ch betreibt, sieht im Tablet ein absolut brauchbares Werkzeug für die Gestaltung. Das Unternehmen hat eine eigene App für die Fotobuchgestaltung entwickelt. Nach dem Start der App legt man ein neues Projekt an. Es gibt mehrere Buchformaten und diverse Gestaltungsvorlagen zur Auswahl. „Ein Fotobuch am iPad gestalten“ weiterlesen

Hirntraining ohne Altpapier

Big Bad Sudoku Book ist eine Sudoku-App furs iPad und iPhone, die das Mitnehmen von Gratis-Zeitungen (allein wegen des abgedruckten Spiels) überflüssig macht. Die App richtet sich an fortgeschrittene Spieler, die mit Hilfe der üblichen Lösungstechniken jedes noch so schwierige Puzzle.

Manche Pendler greifen allein wegen der Rätselseite zu einem Exemplar der allgegenwärtigen Pendlerzeitungen. Das Sudoku-Puzzle hat sich nebst dem Kreuzworträtsel zu einem festen Wert auf diesen Seiten entwickelt. Natürlich gibt es auch eine Reihe von Apps fürs iOS, mit der sich Sudokus lösen lassen.

Fehler hinterlassen Spuren
Die App meiner Wahl ist Big Bad Sudoku Book. Eine auf den ersten Blick unscheinbare Variante. Sie verzichtet auf fast allen optischen Schnickschnack – wenn man von den feurigen Animationen absieht, die bei Lösen einer Reihe oder eines Blocks erscheint. Sie eignet sich für Spieler, die auch bei einer scheinbar unlösbaren Zahlenkonstellation nicht aufgeben (und auch den «Hint»-Button tunlichst meiden), sondern knobeln, bis sich die Lösung auftut. „Hirntraining ohne Altpapier“ weiterlesen

Stilvoll Webradio hören

TuneIn Radio Pro ist eine App fürs iPad und das iPhone für den Webradio-Empfang. Sie zeichnet sich durch eine Reihe nützlicher Funktionen aus: Time-Shift, automatische Wiederaufnahme von verlorenen Übertragungen, Aufnahme-Taste und Suche nach Radiostationen aus der Umgebung. Obendrein ist die App ganz einfach schick geraten.

Radio aus dem Internet bietet eine enorme Vielfalt an Programmen. Ob amerikanisches Talk-Radio, deutsche Ballermann-Mucke, chinesische Volksmusik, es gibt Tausende von Stationen zu empfangen. Längst senden alle grossen Rundfunkanstalten auch im Netz, aber es gibt auch viele Klein- und Kleinststationen, die von enthusiastischen Amateuren betrieben werden. Kurz – wer das Dampfradio mag, der kann Internet-Radio nur lieben.

Die grosse Auswahl macht es allerdings schwer, eine Auswahl zu treffen. Dabei hilft die TuneIn-App für iOS. Sie zeigt unter Suchen die Rubrik In Ihrer Nähe, in der in einer übersichtlichen Liste die Schweizer Sender zu finden sind: Von Radio DRS über Radio 24 bis hin zu Radio Lora oder dem Winterthurer Sender Stadtfilter (auf dem ich ab und zu sende). „Stilvoll Webradio hören“ weiterlesen

Fotografische Effekthascherei (und trotzdem schön)

Instagr.am ist eine Foto-App fürs iPhone, die Bilder mit vorgefertigten Bearbeitungsschritten aufpeppt. «Instant gratification» ist garantiert.

Als ernsthafter Fotograf oder gar Bildkünstler hat man keine Wahl, als Instagr.am in Bausch und Bogen zu verdammen. Was die App betreibt, ist Effekthascherei der billigsten Art. Fotos werden mit Zuckerguss verziert und mit optischen Rüschchen versehen. Sie springen sofort ins Auge, selbst wenn das eigentliche Motiv nur mässig überzeugt.

Instagr.am versieht – ähnlich wie auch Hipstamatic – mit vorgefertigten Effekten: „Fotografische Effekthascherei (und trotzdem schön)“ weiterlesen

Blasen strategisch geschickt platzen lassen

«Bubble Bust!» ist ein Geschicklichkeitsspiel fürs iPhone, das eine alte Spielidee perfekt umsetzt.

Das Bubble-Shooter-Spielprinzip gibt es unter Dutzenden von Namen in unzähligen Umsetzungen für alle möglichen und unmöglichen Computerplattformen. Natürlich hat dieser Klassiker auch iOS erobert. Man findet im App-Store diverse Umsetzungen der alten Idee – und viele davon sind nur halbgar und wenig unterhaltsam.
Eine voll und ganz gelungene Variante des Spiels kommt vom Schwedischen Entwickler GameOn. Es geht auch hier darum, der automatisch ausbreitenden Blasenflut Herr zu werden. Die Blasen – oder Murmeln, wie sie in dieser Variante heissen – rücken in verschiedenen Farben von oben heran. Von unten schiesst man mit einer Art Flipperhebel (wie beim Flipperkasten) auf die Murmeln. Treffen dabei mindestens drei gleichfarbige Murmeln aufeinander, zerstiebt die Gruppe. „Blasen strategisch geschickt platzen lassen“ weiterlesen

Schleichweg auf die Pop-Bühne

Die Wer singen will, muss nicht singen können: Songify macht vollautomatisch nach dem Autotune-Prinzip aus gesprochener Sprache einen Pop-Song. Das reicht nicht für die Weltkarriere – aber es ist ein Heidenspass und führt deutlich vor Augen, wie gross die Manipulationsmöglichkeiten in der digitalen Musikproduktion sind.

Autotune ist eine Software, die seit 1996 macht die Musikproduktionen, zurückhaltend formuliert, angenehmer macht. Sie rückt mittelmässige Sänger in ein gutes Licht und erlaubt es, die Aufzeichnung einer Gesangspassage am Computer nachzubessern. Ein falscher Ton lässt sich problemlos korrigieren. Mittels Autotune erreichen Sängerinnen und Sänger Tonlagen, die jenseits aller stimmlichen Möglichkeiten liegen. Die Software ist ideal, um eine Gesangsdarbietung «aufzuhübschen».
Autotune hat den Nebeneffekt, dass starke Eingriffe hörbar werden. Die Stimme erhält einen elektronischen Klang, was von einzelnen Künstlern auch kreativ als Effekt eingesetzt wird. Das Beispiel ist Cher, die ihr Talent bereits im Vor-Autotune-Zeitalter unter Beweis gestellt hat und den Refrain im Stück «Believe» verfremden lässt. Andere Beispiele sind «La Passion» von Gigi D’Agostino oder «One More Time» von Daft Punk.
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Zum besseren Mafioso werden

Die schnelle Karriere im organisierten Verbrechen ist beim Schweizer iPad- und iPhone-Spiel «Gbanga» das Ziel – aber nicht so einfach zu erreichen. Einige Tricks helfen beim schnellen Vorankommen im virtuellen Mafiageschäft.

Das Spiel «Gbanga Famiglia» (siehe «Virtueller Mafiakrieg in der Schweiz», kostenlos im App Store) ist eine Art «Monopoly» fürs GPS-Zeitalter. Wie beim beliebten Brettspiel gilt es, möglichst viele Gebiete zu beherrschen. Bei «Gbanga» spielt man per iPad oder iPhone in der richtigen Welt, indem man real existierende Gebäude übernimmt.

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Dazu platziert man eine seiner Spielfiguren in einer Zelle und fordert das Glück und den bisherigen Besitzer heraus. „Zum besseren Mafioso werden“ weiterlesen

Mehrere Google-Kalender mit dem iPhone synchronisieren

{EAV_BLOG_VER:9c477f280cf7463b}Ich habe mich seit kurzem von Mozilla Sunbird abgewandt. Ich hatte da eine schöne Lösung in Betrieb, bei der die Kalenderdatei auf verschiedenen Rechnern via Dropbox synchronisiert wurde. Damit habe ich aufgehört, weil Apple iCal das Öffnen der Datei mit verschiedenen nichtssagenden Fehlermeldungen verweigert hat und dieser Fehler nicht zu beseitigen war.
Ich habe mich nun bezüglich Terminplanung ganz in die Hände der Grossen Datenkrake begeben (*seufz*). Es funktioniert aber aber halt einfach schampar praktisch, da man den Kalender automatisch auf allen Geräten hat und auch mit Anwendungen wie Outlook (*schudder*) abonnieren kann.
Ein kleines Problem hatte ich damit dann doch. „Mehrere Google-Kalender mit dem iPhone synchronisieren“ weiterlesen

Noch mehr Aha-Erlebnisse

Nachdem ich für meinen angeblichen Uralt-Tipp «Ein iPhone-Aha-Erlebnis» (vom 28. April) von einigen Lesern dieses Blogs Häme geerntet habe, hier einige neue Tipps. Und da ist garantiert einer dabei, den auch die Besserwisser noch nicht kannten!

Andere Top-Level-Domain anhängen
In Safari gibt es beim Einfügen einer Tastatur bekanntlich eine Taste «.com» mit der man mit einem Tapper .com. Viele hätte da gern eine andere Top-Level-Domain, zum Beispiel .ch oder .de. Dazu einfach die .com-Taste antippen, halten und aus dem Auswahlmenü die gewünschte Domainendung auswählen.
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Und ja: Ich erkläre mich solidarisch mit unseren österreichischen Freunden, die es empörend, menschenverachtend und skandalös finden, dass .at in dieser Auswahl nicht angeboten wird. Steve wird, falls er jemals in Österreich auftauchen sollte, mit Kaiserschmarrn beworfen! „Noch mehr Aha-Erlebnisse“ weiterlesen

Kleiner Zeitspartipp fürs iPhone

Die meisten Anwender von Mac OS X sind irgendwann mal in der Systemsteuerung den Systemeinstellungen über die Möglichkeit gestolpert, eigene Tastaturkürzel zu vergeben. Sie steckt unter Tastatur in der Rubrik Tastaturkurzbefehle. Unter Kurzbefehle für Programme kann man eigene Kürzel erfassen.
Eine praktische Anwendung für einen eigenen Keyboard-Shortcut bietet sich in iTunes beim iPhone-Abgleich. „Kleiner Zeitspartipp fürs iPhone“ weiterlesen