Weil jedes Schrittchen zählt

Die Moves-App verrät mehr über körperliche Aktivitäten und soll den Nutzer animieren, grössere Strecken zu Fuss und per Velo zurückzulegen.

Die Moves-App zählt jeden Schritt, den man zurücklegt, und jede Minute, die man velofährt – und das, ohne dass man ein Extra-Gadget wie das Fuelband oder Fitbit mit sich tragen müsste. Über den Bewegungssensor des iPhone registriert die App Bewegungen, zeichnet sie auf, um sie dann auszuwerten, und am Abend ein ausführliches Bewegungsprofil anzuzeigen. Man sieht nicht nur wie viel man sich bewegt hat, sondern auch wo man unterwegs war.

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Links: Je dicker die Blase, desto grösser die Bewegungsfreude.
Rechts: Im Bewegungsprofil sieht man nicht nur, wie viel man sich bewegt hat, sondern auch, wo man unterwegs war.

Die App kann sogar unterscheiden, ob man zu Fuss, per Velo oder rennend unterwegs war. Die einzelnen Bewegungsarten werden separat ausgewiesen, sodass man am Abend in Form von farbigen Blasen sieht, wie viele Schritte man zurückgelegt hat und wie lange man auf dem Velo sass – je grösser die Blase, desto bewegungsfreudiger war man. „Weil jedes Schrittchen zählt“ weiterlesen

Rechnen wie von Zauberhand

Die App MyScript Calculator löst komplizierte Rechnungen, die man auf dem Tablet oder Smartphone per Handschrift auf das Display schreibt.

MyScript Calculator ist eine verblüffende App – und eine, die einem Demut lehrt. Die App erkennt die Formeln, die man mit dem Finger auf den Touchscreen schreibt, und berechnet sogleich das Resultat. Das tut die App mit einer Leichtigkeit, die gute Kopfrechner verblüfft, weniger gute Kopfrechner desillusioniert – und Lehrer dazu bringen könnte, während des Matheunterrichts Smartphones und Tablets zu konfiszieren.

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Per Finger oder Stift schreibt man seine arithmetische Formel aufs Display.
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Jogging für Gehfaule

Aus gutem Grund hatte ich mich bislang geweigert, Temple Run 2 (iOS/Android) nur mit dem Hintern anzusehen. Letzte Woche bin ich dann doch schwach geworden. Und jetzt habe ich das vermaledeite Ding doch am Hals – und das, wo ich als Velofahrer den Sinn der rennenden Fortbewegung grundsätzlich in Frage stelle.

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Links: Rennen, bis der Pferdeschwanz fliegt.
Recht: In eine neue Spielfigur zu investieren, bringt nicht viel. Die «Abilities» bringen einen aber weiter.
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In die Klotzwelt abtauchen

«Minecraft» schafft, was «Second Life» verwehrt blieb: Das Spiel kreiert eine Parallelwelt, in der man sich gerne aufhält.

Es scheint gelegentlich, als seien alle guten Spielideen bereits geboren und sämtliche neuen Videogame-Titel bloss die Iteration einer alten Idee. Bis dann ein Titel mit einem überraschenden neuen Spielkonzept aufwartet. «Minecraft» ist der Vertreter einer neuen Spielart: Eine unendliche Spielwelt aus Klötzen, die man gestaltet, wie es einem gefällt. Und auch wenn Game-Historiker Einflüsse von Titeln wie «Infiniminer» oder «Dungeon Keeper» erkennen mögen, ist das Spiel von seiner Grösse und den Möglichkeiten her einzig in seiner Art.

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Direkt nach der Ankunft in der Klotzwelt – jetzt geht es ans Sammeln von Ressourcen!

«Minecraft» gehört in die Kategorie der Sandkastenspiele. Der Spieler kann sich frei bewegen und ist bei seinen Handlungen nicht an ein festes Szenario gebunden. Die Spielwelt wird zufällig erzeugt und wenn sich der Spieler dem Rand der «terra cognita» annähert, wird die Szenerie nach Bedarf automatisch erweitert. Die Methode dahinter nennt sich prozedurale Synthese, und ermöglicht Welten, in denen sich im Mehrspielermodus potenziell unendlich viele Spieler tummeln können.
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Dropbox à la Microsoft

Mit Skydrive lässt sich der Inhalt eines Ordners genauso leicht über mehrere Computer hinweg synchronisieren, wie das mit Dropbox möglich ist. Auch der Zugriff auf Dateien ausserhalb des synchronisierten Ordners ist möglich.

Skydrive hat lange Zeit ein Schattendasein geführt. Doch spätestens mit Office 2013 wurde klar, dass die virtuelle Festplatte kein Dienst ist, der bei Microsoft unter ferner läuft. Skydrive wurde in nahtlos in die Anwendungen integriert, sodass man aus Word, Excel und Co. genauso einfach online wie auf der lokalen Festplatte speichert.

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Der Skydrive-Ordner wird über alle Geräte hinweg synchronisiert.

Auch für die neuen Windows-Tablets ist Skydrive wichtig. Die Surface-Geräte enthalten nur relativ wenig eingebauten Speicher, der bei manchen Modellen zu mehr als der Hälfte vom Betriebssystem belegt ist. Der Surface Pro in der 64-GB-Variante bietet intern nur gerade 29 GB freie Speicherkapazität. Dieses vermeintliche Manko lässt sich umgehen, indem man als Benutzer seine Daten in die Cloud auslagert. „Dropbox à la Microsoft“ weiterlesen

Warum selbst auslösen, wenns dafür eine App gibt?

Für die Besprechung im Tagesanzeiger und im Digitalmagazin, und natürlich auch zum eigenen Vergnügen, habe ich mir ein Triggertrap-Kabel besorgt. Das erlaubt es, die Spiegelreflexkamera mit dem Smartphone zu verbinden. Es besteht aus zwei Bestandteilen. Das eine ist ein Kästchen (Dongle) mit 3,5-mm-Klinke, das in die Kopfhörerbuchse des iPhone oder des Android-Telefons kommt. Das andere ist ein Spiralkabel, das mit dem Fernauslöser-Port der Kamera verbunden wird. Die Zweiteilung erklärt sich mit den unterschiedlichen Fernauslöser-Buchsen. Der Dongle ist immer der gleiche, während das Kabel je nach Kameramodell variiert.

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Das Smartphone sitzt am Drücker.

Der Online selector hilft, das passende Verbindungskabel zu finden. „Warum selbst auslösen, wenns dafür eine App gibt?“ weiterlesen

Wenn das Namensgedächtnis versagt, hilft Evernote Hello weiter

Evernote Hello ist eine kostenlose App fürs iPhone und für Android, die einem dabei hilft, sich an Begegnungen und an Bekanntschaften zu erinnern.

Die Volkskrankheit Nummer eins ist weder Rückenschmerzen noch Sodbrennen – nein, worunter die allermeisten leiden, ist ein betrüblich schlechtes Erinnerungsvermögen für Namen und Personen. Wer oft in unterschiedlichen Kreisen verkehrt und es häufig mit neuen Bekanntschaften zu tun bekommt, der kennt das Problem: Man begegnet jemandem und kann sich partout nicht daran erinnern, bei welcher Gelegenheit man sich kennenlernte.

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Links: In der Begegnungs-Historie werden Kontakte chronologisch, mit einem Portrait-Mosaik dokumentiert.
Rechts: Zu einer Person erscheinen die Begegnungen, Personen, die man vom gleichen Anlass kennt, sowie die persönlichen Notizen.

Phil Libin, der Erfinder der Sammel-Web-App Evernote, hat mit Evernote Hello eine App entwickelt, die als Gedächtnisstütze für Gesichter und Menschen dienen soll. Statt bei einer Begegnung bloss Visitenkarten auszutauschen, macht man ein Foto der Person und registriert Kontaktdaten. Das kann man selbst tun – es beim Hinzufügen aber auch die Möglichkeit, das Smartphone seinem Gegenüber in die Hand zu drücken und ihn sich selbst fotografieren zu lassen. „Wenn das Namensgedächtnis versagt, hilft Evernote Hello weiter“ weiterlesen

Elf teils unappetitliche Tipps für Jelly Bean

Dank des kürzlich erwähnten Nexus 7-Tablets habe ich in letzter Zeit Android erkundet. Einige Dinge, die ich dabei entdeckt habe, gefallen mir besonders gut:

1. Seit Android Version 4.2 findet sich in den Einstellungen der neue Eintrag Nutzer. Man kann jetzt mehrere Benutzerkonten einrichten, die separate Apps nutzen und ihre Umgebung separat konfigurieren können. Das ermöglicht echte «Familien-Tablets», wo nicht jeder über die Daten des anderen stolpert.

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Android 4.2 ist nun ein Mehrbenutzer-System.

2. In den Einstellungen bei Apps sind alle heruntergeladenen und die aktiven Apps gelistet. Man sieht ihren Speicherverbrauch und erhält, wenn man sie antippt, eine Seite mit den App-Infos. „Elf teils unappetitliche Tipps für Jelly Bean“ weiterlesen

Google Drive könnte noch einen Zahn zulegen

Mit der App für Googles virtuelle Festplatte werden Dokumente verwaltet und angezeigt. Textdokumente dürfen, in sehr eingeschränktem Rahmen, auch bearbeitet werden.

Seit Februar gibt es Google Drive: Das ist die virtuelle Festplatte des Suchkonzerns. Sie inkorporiert auch die Office-Anwendungen, die vorher als Text und Tabellen bekannt waren. Über Google Drive lassen sich Office-Dokumente und andere Daten speichern und zwischen Rechnern abgleichen. Die Office-Dokumente lassen sich auch im Browser editieren.

Inzwischen gibt es auch Apps fürs iPad und iPhone und natürlich auch für Google Android. Die App erlaubt einen komfortableren Blick auf die Daten, als das über den Browser möglich wäre. Sie kann Dokumente auch offline speichern und zur Bearbeitung öffnen.

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Links: Die Dokumentverwaltung eignet sich nur für eine überschaubare Zahl von Dateien.
Rechts: Textdokumente können in der App bearbeitet werden – die Formatierungsmöglichkeiten sind allerdings beschränkt.
„Google Drive könnte noch einen Zahn zulegen“ weiterlesen

Der privaten Schuldenkrise entgegenwirken

Eine App namens Mein Haushaltsbuch verfolgt Einnahmen und Ausgaben und zeigt auf, wie es um die persönlichen Finanzen steht.

Das Prinzip für die Führung eines soliden Finanzhaushalts ist denkbar einfach: Man gibt weniger Geld aus, als man einnimmt. Damit das klappt, sollte man Bescheid wissen über die Zu- und Abflüsse und diese im Auge behalten.

Dabei hilft die App Mein Haushaltsbuch von Christian Drapatz aus Essen. Sie existiert für iOS und Android, und zeigt nicht nur an, wie man finanziell gebettet ist, sondern führt auch vielfältige statistische Auswertungen durch – und zeigt so die grossen Posten und eventuell sogar Sparpotenziale auf.

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Links: Die Übersicht zeigt auf einen Blick, wie es um die Finanzen steht.
Rechts: Erfreulich, wenn das grüne Bälkchen höher ist als das rote.

Für Buchhalternaturen
Die App ist, das sei vorausgeschickt, nur etwas für Buchhalternaturen und User mit einem Sinn für Sorgfalt. Damit das Haushaltsbuch Aussagekraft besitzt, muss man seine Daten kontinuierlich und sorgfältig erfassen. „Der privaten Schuldenkrise entgegenwirken“ weiterlesen