Kopfbelastendes Hin und Her

Ein amüsanter Beitrag über ein Thema, das mich auch schon beschäftigt hat: Verrückte Buchrücken

Und es ist ja nicht so, dass das bei CDs und DVDs anders wäre. Mein Vorschlag für die Blu-ray (oder die HD-DVD, falls sie denn wider Erwarten doch noch als Siegerin aus dem Formatstreit hervorgehen sollte): Es möge wenigstens hier eine verbindliche Regel zur Beschriftung des Hüllenrückens geben, damit das kopfbelastende Hin und Her am Regal ein Ende hat.

Mein Ego ist 2111 Kubikmeter gross

Egosurfen, ich kann es nur wiederholen, gehört mit zu meinen liebsten Hobbys. Wenn die Welt mir nicht die Anerkennung zollt, die mir zustehen würde, so tut es wenigstens das Internet. Nun habe ich die Website egosurf.org entdeckt. Hier kann man sein Ego vermessen lassen. Die Masseinheit ist Punkte, was aber lahm ist. Ich würde ein Längenmass bevorzugen (für den Umfang). Oder gleich ein Volumenmass: Mein Ego ist 2111 Kubikmeter gross klingt doch sehr viel besser als: Mein Ego ist 2111 Punkte.

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Luchs mag Sonnenbaden

Der Luchs gilt als scheues Wildtier. Ganz offensichtlich überwindet er sein Bedürfnis nach Abgeschiedenheit, wenn ein Sonnenbad lockt. Das konnte ich heute bei meinem Ausflug in den Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg bei Winterthur feststellen. Da lag einer der beiden Luchse nah am Zaun und liess sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Kann man ihm das verdenken?

Der Luchs im Wildpark Bruderhaus � ein scheues Tier, zeigt sich f�r einmal offen, liegt in der warmen Wintersonne und l�sst sich die Sonne auf den Pelz scheinen; im Hintergrund sind die Parkbesucher zu sehen

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C++ im Mittelalter

Eine Frage, die ich mir manchmal stelle: Was haben die Programmierer eigentlich gemacht, als es noch keine Computer gab? Ich meine, es kann ja nicht sein, dass die Gabe, Codezeilen in C++, Pascal oder PHP aus dem Ärmel zu schütteln, zusammen mit den ersten Rechnern vom Himmel gefallen ist. Diese muss schon vorher da gewesen sein. Bei Leuten im Mittelalter, im alten Rom, im Neandertal. Ich frage mich, wie viele Menschen in der Zeit unerfüllt gestorben sind. Voller Programmcode, der in ihnen gefangen blieb, weil er nicht auf ein Elektronenhirn überspringen konnte. Was für ein Unglück, wenn einem die Verwirklichung verwehrt bleibt, weil die Zeit noch nicht reif ist.

Und eben… wie viele heute lebende Leute haben das Pech, das die für sie die Erfüllung bedeutende Erfindung noch nicht gemacht wurde? Vielleicht bin ich so einer. Oder Sie? Das wäre doch wirklich eine schreiende Ungerechtigkeit…

Achtkern-Kleinkram und Pfeile-im-Köcher-Bingo

Einmal mehr wartet die Welt gebannt, mit welchen Segnungen Apple selbige beglücken will. Bis zur Keynote von Steve Jobs am nächsten Dienstag müssen wir diese Spannung aushalten. Und, wie üblich gekonnt-arrogant, heizt Apple eine Woche vor dem grossen Moment die Spannung an, indem der neue MacPro mit acht CPU-Kernen bereits gestern angekündigt wurde. Soll wohl heissen: Wir haben am nächsten Dienstag so viele Pfeile im Köcher, dass wir uns nicht mit diesem Kleinkram abgeben werden. Wer darüber spekulieren will, was das für Pfeile sein könnten, kann das mit der «Macworld San Francisco 2008 Keynote Bingo Card» tun.

Happy birthday Clickomania!

Ten years ago! At the end of 1997, I released the first version of the game:

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So, a moment to celebrate! And please, celebrate with me! Use the comments to present your compliments to the guest of honor. Tell me there when you have started to play the game, if you still play or if you have stopped (tell me why and when, if you like) and what you still like about the game (or not…).

And lets clink glasses for the next ten years of happy clicking!

Luja sog i!

Weil sich die erste Staffel der Feiertage nun doch langsam dem Ende zuneigt. Der Wechsel von All- zu Festtag war dieses Jahr abrupt. Mit dem Akklimatisieren hats bei mir nicht so gut geklappt. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht sehr viel Weihnachtsgebäck gemampft hätte. Aber wenn ich noch einmal «Do They Know It’s Christmas?» hören muss, läuten mir die Glocken. Wie konnte es überhaupt passieren, dass dieser karitativ gemeinte Song zu einer Hymne für Kommerzweihnachten und Coca-Cola-Weihnachtsmann geworden ist? Bob Geldof, da hat man dich leider missverstanden. Aber macht ja nichts, solange die Tantiemen fliessen. Ach ja, fliessen die eigentlich weiterhin nach Afrika?

Und ein zweiter Song, den man mir bitte per Gehirnwäsche aus dem Kopf entfernen möge, ist «Last Christmas, I gave you my heart». («I’ll give it to someone speschschschschelll speschschschschelll») Ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der diesen Song hören will. Und trotzdem speschschschschelllt es im Viertelstundentakt. Meine Güte, zum Glück war auf einem Radiosender wenigstens eine Punk-Version dabei!

Und, holy night!, was wurde auf meinen Nerven herumgetrommelt. Ich erkläre hiermit, mein Bedarf an «pa rum pum pum pum», bzw., auf gut Deutsch «Parampampampam», ist auf alle Fälle schon seit gut zwei Tagen gedeckt. Ich warte auf die Platte «Weihnachten mit Rammstein». Oder «Silent night with Blind Guardian». Oder ich mach die Dudelbox aus und geh auf einen Waldspaziergang.

Der Podcast zum Christbaum-Schmücken

An dieser Stelle ist es mir sicherlich erlaubt, etwas Cross-Promotion für unseren Digitalk zu machen. Zumal es in dem Podcast diese Woche nicht nur unsere «Tops und Flops» des Jahres gibt, sondern auch tolle Gewinnmöglichkeiten: Wir werden Anfang nächstes Jahr zwei HD-Camcorder von Canon verlosen; ausserdem drei Bücher zu Mac OS X. Das sind Geschenke im Wert von fast 3500 Franken. Also mein Weihnachtsgeschenk an euch: Die optimale Unterhaltung fürs Schmücken des Weihnachtsbaums und eine tolle Gewinnchance…

www.tagi.ch/digitalk

The Clickomania decade

I’ve taken a look into the archive folder of my hard disk and found the very first version of Clickomania. And the file dates of those resources tell me: The tenth birthday of my game is ahead. I started at the end of December 1997 to program the game. I have been thinking how to celebrate this moment. For all intents and purposes, I wanted to do a new version. But alas, software development is terribly time-consuming and I already have a lot of duties scheduled for the days ahead. The anniversary version will have to wait.

I don’t do a new version right now, but I do something else. Because, after ten years, it occurred to me that this is finally the moment to reveal the last and biggest secret about Clickomania. It’s shameful, but after a decade, the time is ripe for a confession of the extent of that one I am about to give.

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