Trolle Ferien

Nein, kein Schreibfehler. Wir waren im Land der Geysire, Gletscher, Vulkane, Wale, Schafsköpfe, Wasserfälle, Elfen und Trolle: In Island. Das war eine schöne Ferienwoche, von der demnächst einige Fotos in der Galerie berichten werden. Das Highlight für mich war das gehaltene Walversprechen: Wir versprachen uns von der Fahrt aufs Meer viele schöne Bilder und beeindruckende Begegnungen mit den Meeressäugern und beides ist eingetroffen. Ein berührendes Erlebnis. Und wo ich nach dem Wal- und dem “Was haben Sie zu vertrollen?”-Kalauer die Latte schon auf das wenig anspruchsvolle “Ich bin in den Ferien”-Niveau abgesenkt habe, hier auch noch das letzte von Matthias’ Islandsprichworten: “Wie du mir, so Geysir!”
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Sonntagsbesuch

Diesen grünen Freund hatten wir heute Morgen zu Gast. Er ist ohne zu klingeln oder sich anzumelden vorbeigeschneit und hat uns ohne jede Scham im Schlafzimmer aufgesucht. Vorgestellt hat er sich nicht, weswegen wir ihn Gary Grashüpfer genannt haben. Er war artig und hat sich sogar fotografieren lassen:
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Gary Grashüpfer liest den «Publisher» und interessiert sich für die Bridge CS3. „Sonntagsbesuch“ weiterlesen

Späte Erleuchtung

Ich glaube, ich werde alt. Oder sonstwie vertrottelt. Jedenfalls geht es bergab, dafür mehren sich die Anzeichen.
Aber lasst mich ausholen: Ich lese im Moment ein Buch mit dem Titel «Illuminatus!». Ich bin jetzt auf Seite 219 vorgestossen und habe lediglich eine vage Vorstellung, worum es gehen könnte. Das ist aber nicht oder nur teilweise der Grund für meine Beunruhigung. Es geht vielen anderen so, wie ich von den Rezensionen auf Amazon weiss. Andererseits, und das wäre vielleicht doch ein Anlass zur Sorge, hatte Dan Brown keine Probleme mit dem Schmöker. Er hat ihn zu leichtverdaulicher Kost püriert und damit unter dem Titel «Illuminati» einen Bestseller gelandet.
Also, zur Erkenntnis, dass ich nicht erleuchtet sein kann, gelangte ich, als ich das zur Hälfte gelesene Buch weglegte und plötzlich bemerkte, dass es auf dem Buch vorne drauf einen Busen hat. Vielmehr nicht nur das, sondern zwei RIESIGE BRÜSTE! „Späte Erleuchtung“ weiterlesen

Respects to Bernd!

Again, I am to offer my highest compliments to Bernd, the (again) unbeaten master in champions league of Clickomania. His record in the Classic game from October 2005 has been outplayed from miki four days ago. Miki has achieved 1888 points, one point more than Bernd over three years ago. But Bernd has been prepared – he has achieved a new record on May 31, 2008: Amazing, incredible 1889 points! That’s mind-blowing, folks! Everyone who makes it into the all-time list is a true master of the game. My best try would not take me there.
So, keep on playing, friends! (I am wondering if I will see the 2000 points in the Classic game.)

Sommerliches Kinoquiz

Heute habe ich mal eine Herausforderung für euch: Nämlich ein lustiges Filmeraten. Es geht darum, anhand eines höchst unscharfen Filmbilds herauszufinden, um welchen Film es sich handelt. Ein Beispiel:
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Das ist meine Hand, auf der ein Stück 35-mm-Film liegt. Das Bild ist bei den Aufnahmen für die Folge 67 des Digitalk-Podcasts entstanden, den ich zusammen mit meinem Kollegen Roger Zedi mache. Die Folge hiess Die Zukunft des Kinos ist digital und hat den Übergang vom Zelluloid zur digitalen Projektion zum Inhalt.
Nun hat mich die Neugierde gepackt und ich wollte wissen, was für einen Film ich da eigentlich fotografiert habe. Während der Aufnahmen hatte ich keine Zeit, das herauszufinden. Für mich sah die Sache so aus, als ob es sich um eine Weltraumschlacht vor einem blauen Planeten handeln würde – vielleicht «Star Wars» oder etwas in der Art. Nun habe ich mir einige Details herausvergrössert und siehe da: Es ist kein Weltraumgeballer, sondern „Sommerliches Kinoquiz“ weiterlesen

Zwischen Monsterjobs und Herbalife

Begehrt bei Frauen, erfolgreicher als Blick, Tagi, NZZ und 20min und beliebter als Porno. Du hast, lieber Leser, die richtige Internet-Adresse angesteuert.
Nein wirklich! Clickomania.ch ist heiss! Viel heisser, als ihr und ich geglaubt habt. Endlich schafft Quantcast Klarheit über die wahren Grössen im Web. Und mir geht auf: Ich bin ein Websuperstar und wusste es nicht!

Quantcast ist «the world’s only open Internet ratings service». Der Dienst liefert Einschaltquoten für gut zwanzig Millionen Websites. Er schlüsselt das Publikum nach Geschlecht, Alter, Haushaltseinkommen, Ethnie, Bildungsstand und Kinder auf. So erfahre ich etwa, dass 67 Prozent der Besucher von Clickomania.ch weiblich sind, 18 Prozent über 65, das Durchschnittseinkommen zwischen null und 30’000 US-Dollar liegt und die häufigste Ethnie «Other» ist. Bezüglich Bildungsstand hat die grösste Gruppe (48%) keinen College-Abschluss und immerhin 22 Prozent der Haushalte, die Clickomania.ch besuchen, verfügen über Kinder im Alter von sechs bis 17 Jahren.

Und Quantcast weiss: Clickomania.ch steht auf Rang 150’806 von zwanzig Millionen. Das ist im obersten Prozent und daher so etwas wie Platz eins. „Zwischen Monsterjobs und Herbalife“ weiterlesen

Datenreanimation zwecklos

Beruflich habe ich viel mit Computer-Anwendern zu tun. Bei meinem Umgang mit dem Homo Computeriensis fällt mir immer wieder ein Phänomen auf, das ich in diesem Blog und ab sofort und für immerdar die inkongruente Zuverlässigkeitswahrnehmung, kurz IZW nennen will. Wobei, ich wäre auch mit dem Namen Morbus Schüssler zufrieden – jaaa, ich sehe viel «House».
Zuerst zu den medizinischen Fakten: Morbus Schüssler verläuft in aller Regel tödlich – wenn auch nicht für den an IZW leidenden Computeranwender (es sei denn, er kriegt vor Schreck einen Herzinfarkt). Ex gehen (jaa, definitiv zu viel «House»!) hingegen die Daten und Dokumente. Reanimation zwecklos.
Also, bei der inkongruente Zuverlässigkeitswahrnehmung ist zu beobachten, dass viele Leute ihrem Betriebssystem mit Misstrauen begegnen und ihm allerhand Schwächen attestieren: Es stürzt ab, es verhält sich unberechenbar, ist ein wahrer Psychopat und stammt von Bill Gates.

Dass Computer abrupt zu Willkür neigen können, wissen auch die Wissenschafter des Schweizerischen Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung in Zürich. Fachleute des Zentrums aus verschiedenen Forschungsbereichen veröffentlichten eine Studie zur «Verselbstständigung des Computers». (Berner Zeitung; 21.04.2008; Seite 11)

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