Die meisten Verschwörungstheorien bleiben Hirngespinste. Es gibt aber auch Ausnahmen. Eine von den Theorien, die sich als wahr entpuppte, stammt aus der Zeit der Prohibition.
Kategorie: Nerdkultur
Hier gibt es Inhalte, die ein technikaffines, anspruchsvolles und weltoffenes Publikum ansprechen.
«Eye of the Needle» von Ken Follett und «Red Sparrow» von Jason Matthews in einer Besprechung Schulter an Schulter, plus als Dreingabe das Sachbuch «Legacy of Ashes» von Tim Weiner über die CIA.
Mikrochips von Bill Gates? Kalter Kaffee! Wir sind längst überall identifizierbar, dank des RFID-Staubs, der in unseren Blutbahnen kursiert und es überflüssig macht, dass wir überall über unsere Smartphones lokalisiert werden…
«The Bone Season» von Samantha Shannon präsentiert eine junge Heldin, die sich in einem dystopischen London mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten behaupten muss. Spannende Versatzstücke, die aber keine stimmige Story ergeben.
Seit Tausenden von Jahren schwebt der «Black Knight»-Satellit über unseren Köpfen. Philip K. Dick schliesslich hat herausgefunden, woher er kommt. Er gehört zu VALIS, einem Aufklärungssystem von Ausserirdischen. (Oder auch nicht.)
«Ready Player One» von Ernest Cline ist ein grossartiges Buch für alle, die die 1980er-Jahre noch selbst erlebt haben: Dicht gepackt mit Referenzen an all die Dinge, die unser Lebensgefühl geprägt haben, ausgezeichnet verpackt als Erzählung, so unterhaltsam wie ein C64-Game.
Weniger Verschwörungstheorie als vielmehr Grossstadtlegende: Demnach erscheinen Geister, wenn man sie nur richtig ruft. Und zwar nicht nur zu Hause im Badezimmer, sondern auch auf hoher See.
Der Film «Diamantenfieber» von James Bond 007 hält dem Vergleich mit der Buchvorlage von Ian Fleming in keiner Weise stand. Ein Paradefall von hollywoodschem Grössenwahn, wo zuviel Bombast den Tod des Plots bedeutet.
Selbst Wolfgang Amadeus Mozart darf nicht in Frieden ruhen: Verschwörungstheoretiker wollen ihm nach 222 Jahren Gerechtigkeit widerfahren lassen und seinen Mörder, falls es ihn denn überhaupt gab, ans Licht der Öffentlichkeit zerren.
Gleich vier (naja: dreieinhalb) Bücher in einer Besprechung: «Under the Dome» und «Joyland» von Stephen King, «Hidden Order» von Brad Thor und Snow Crash von Neal Stephenson.
Auphonic ist ein nützlicher Webdienst für die Podcast-Produktion: Er stellt sicher, dass die Aufnahme gut ausgepegelt ist, erzeugt die komprimierten Audiodateien und versieht sie mit den notwendigen Metadaten.
Eine saftige Verschwörungstheorie der Woche über die Familie Windsor: Queen Elizabeth II. ist Drogenkurierin und hat irgendwie auch etwas mit Jack The Ripper zu tun. Und natürlich mit Reptiloiden.