Keywording ist das Schlagwort der Stunde

Gestern war ich als Publisher-Insiders-Reporter in Sankt Gallen bei Karsten Risseeuw, seines Zeichens Fotograf und Experte für Bildarchivierung und -Lizenzierung bei kursiv.com. Entstanden ist für einmal kein Screencast, sondern ein Fachgespräch über den richtigen Umgang mit digitalen Bildarchiven. „Keywording ist das Schlagwort der Stunde“ weiterlesen

Schnüerlischrift ist leider nicht

Mit MyScript Stack per Handschrift am iPad und iPhone Texte eingeben? Das muss natürlich getestet werden!

Das Kurzfazit für die, die keine drei Minuten Zeit haben oder mobil keine Videos laden mögen: Die kostenlose App funktioniert am iPhone gut, am iPad kaum – dort ist sie im Test so oft abgestürzt, dass man sie nicht benutzen konnte. Gegenüber Windows 8 mit seiner hervorragenden Texterkennung fällt diese App ab: Man kann keine verbundenen Buchstaben (in «Schnüerlischrift» eingeben), sondern muss isoliert Buchstabe für Buchstabe eingeben.
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Gimp und Photoshop Elements sind eine echte Alternative

Ich war in Hombrechtikon bei Peter Jäger von Pre2media. Ihm ist es gelungen, ein hartnäckiges Vorurteil auszuräumen, das sich bei mir und sicherlich auch bei vielen anderen Leuten festgesetzt hatte. Das Vorurteil besagt, dass Open-Source-Programme oft sehr leistungsfähig, aber für den professionellen Einsatz zu «freakig» und zu exotisch sind.

Nun führt uns Peter die professionelle Bildaufbereitung in Gimp vor und weist nach, dass man dieses Programm dank des soliden Farbmanagements auch für reprografische Aufgaben nutzen lässt, bei denen die Qualität stimmen muss.
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Die Zeit im Schnelldurchgang

Zeitraffer-Aufnahmen sind eine faszinierende Spielerei mit der Realität. Langsame Abläufe werden durch die Beschleunigung verständlich und durch die zeitliche Komprimierung erkennen wir, wie faszinierend das Wolkenspiel am Himmel oder das Wachstum einer Blüte sein kann. Die wichtigste Zutat für eigene Zeitraffer-Aufnahmen ist Geduld: Man braucht Stunden oder Tage, um das Material einzufangen, das dann auf ein paar Sekunden eingedampft wird.


Da Hyperlapse Videos aus unerfindlichen Gründen hochformatig aufnimmt, musste dieser Clip via FinalCut in die Waagrechte gedreht werden.

Eine Spielart des Timelapse ist der Hyperlapse. Bei der Variante ist die Kamera nicht fix, sondern bewegt sich. „Die Zeit im Schnelldurchgang“ weiterlesen

Wer noch Bilder mailt, ist selber schuld

Lightroom ist nicht nur ein Werkzeug für Fotografen – Adobes Bildverwaltungsprogramm hält auch immer häufiger Einzug in Agenturen. Zu recht, denn die Software kann auch beim Zusammenspiel mit InDesign den Produktionsalltag massiv vereinfachen. Martin Dörsch stellt in Publisher Insiders 16 die Veröffentlichungsdienste von Lightroom vor. Diese führen bei Änderungen an Bildern einen automatischen Export durch, sodass Bilder in einer InDesign-Satzdatei quasi automatisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Das funktioniert nicht nur lokal auf dem gleichen Rechner, sondern auch im Team im gleichen Haus über Netzwerkfestplatten – oder per Dropbox oder einer anderen virtuellen Festplatte auch mit Pantern ausser Haus. Man spart sich so den Aufwand, neue Bildversionen per Mail verschicken zu müssen und kann einiges an Zeit beim Dateimanagement sparen.

Martin Dörsch gibt ganz nebenbei in unserem Podcast auch kleine Tipps und Tricks zu InDesign und Lightroom. „Wer noch Bilder mailt, ist selber schuld“ weiterlesen

Das Redaktionssystem des armen Mannes

Ich war gestern in Burgdorf bei Beat Kipfer am Publicollege. Für die aktuelle Ausgabe von Publisher Insiders stellt er mir eine moderne Methode vor, wie Redakteure und Layouter zusammenarbeiten können. Dazu braucht es keine komplizierten und teuren Redaktionssysteme wie Woodwing oder K4. „Das Redaktionssystem des armen Mannes“ weiterlesen

Dienstägliche Erbauung

Vor einiger Zeit habe ich die TimeLapse-App vorgestellt (Die Zeit im Flug vergehen lassen). Die kostete damals noch 2 Franken. Heute muss man 5 Franken hinblättern – was sich aber trotzdem lohnt. Sie hat mit den letzten Updates nämlich nochmal ordentlich zugelegt. Sie macht nun sogar 4k-Videos und bietet zwei Aufnahmemöglichkeiten – nämlich Video und Standfotos. Neu dazu gekommen ist die zweite Methode, bei der einzelne Fotos gemacht und zu einem Video zusammengerechnet werden. Was die Qualität deutlich erhöht.
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Alles bleibt anders

Die publizierende Branche ist im Umbruch – und nicht bleibt, wie es war. Oder doch? Im Gespräch mit Roger Spindler arbeiten wir einige Konstanten heraus, auf die sich Kreative und Produktive verlassen können, auch wenn Print unter Druck ist, sich die Mediennutzungsgewohnheiten ändern und globale Konzerne wie Google Ambitionen haben, immer noch mehr Werbegelder an sich zu binden.


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Ich bin fit, und ich kann es beweisen

Quantified self ist nach wie vor ein Riesending – immer mehr Schrittzähl-Armbänder in immer neuen Varianten sind erhältlich. Jetzt mischt auch das finnische Unternehmen Polar Electro mit. Ich habe mich in den Wald verdrückt und weder Mühen noch Bewgung gescheut, um das Polar Loop in der zweite Folge des Gadgettagebuchs auf Herz und Nieren zu testen.


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Ein Crashkurs fürs InDesign-Scripting

Das Scripting in InDesign erspart uns viele lästige Routinearbeiten und es hilft, alles aus der Layoutsoftware herauszukitzeln. Dazu muss man selbst kein Programmierer sein. Das Internet hält viele ausgeklügelte Scripts bereit, die Zeit sparen helfen und mehr Raum für die kreative Betätigung lassen.

Gregor Fellenz (indesignblog.com) ist Buchautor und Berater im Bereich der Automatisation. Er gibt uns in der neuen Folge von «Publisher Insiders» einen Crashkurs in der Nutzung der Scripts. Er erklärt, wo man Scripts im Netz findet, wie man sie in InDesign nutzt und via Extend Script Toolkit für eigene Bedürfnisse anpasst. Als Beispiel dient das Script, mit dem man Bildverknüpfungen für den Epub-Export bereinigt (zu finden auf indesignblog.com und bei publisher.ch).