Nie heruntergelassen von der Cablecom

Auch nach zwei Wochen war die Cablecom nicht in der Lage, ihren Fehler zu korrigieren, und so hocke ich noch immer ohne (Highspeed-)Internet da.

Ich bitte um Verständnis, dass im Moment auf diesen Seiten nichts läuft. Die Betreuung des Blog per iPhone ist kein wirklich prickelndes Erlebnis. Und wenn ich des Abends nach den unverzichtbaren Verrichtungen wie Mailabruf und Datensicherung die wackelige Not-Internetverbindung per Analogmodem kappen kann, ohne gebloggt zu haben, bin ich auch nicht böse.

«Es geht doch wieder!» – «Warum geht es dann nicht?»

Fakt ist, dass die Sch****-Cablecom nach nunmehr zwei Wochen noch immer nicht in der Lage war, meinen Hispeed-Anschluss wieder aufzuschalten. Die letzte Episode dieser mehr als leidigen Geschichte bestand in einem Anruf am letzten Freitagnachmittag: «Ihr Anschluss geht doch wieder?», hat man mir da gesagt. «Aha? Wieso kommt dann nichts aus der Leitung?» war meine Frage.
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Siamesische Cablecom-Kundenzwillinge

Der Kanelnetzbetreiber hat ein riesenhaftes Puff in seiner Kundendatenbank angerichtet und mein Anschluss lahmgelegt.

«Sie haben nicht gekündigt…?» fragt mich die Frau von der Cablecom und traut offenbar ihren Ohren nicht. «Nein», sage ich, obwohl ich den Wunsch nicht unterdrücken kann, genau dies getan zu haben. In Fortsetzung der gestern kurz angebloggten Angelegenheit habe ich heute einmal mehr die Hotline der Cablecom angerufen, um nachzufragen, was mit meinem Hispeed-Anschluss los (oder nicht los) ist. Dieser ist seit vorgestern tot und man hat mir gestern Abend spät gesagt, diesbezüglich müsse ich mich zu den Geschäftszeiten an die Administration wenden.

Was ich heute tat und erfuhr, dass ich irgendwie nicht mehr Hispeed-Kunde bin. Obwohl ich mich selbst nicht erinnern kann, eine Kündigung eingereicht zu haben.

Das wirft Fragen auf. Wandle ich nacht und tue Dinge, die ich tagsüber nicht beabsichtige, beispielsweise meinen Internetzugang aufkündigen? Oder ist das die Strafe dafür, dass in diesem Blog mehfach böse Worte gegen die Cablecom geäussert wurden? Oder wollte mir jemand einen «lustigen» Streich spielen? Nun, alles ist möglich, aber die wahrscheinlichste Erklärung scheint mir doch das neue Cablecom-Kundensystem zu sein. „Siamesische Cablecom-Kundenzwillinge“ weiterlesen

«Hier ruht ein Cablecom-Kunde»

Obwohl die Cablecom das Puff mit den Kundendaten nicht im Griff hat, geht mein Internetanschluss wieder. (Man fragt sich wieso.)

Das wird wohl schon bald auf meinem Grabstein stehen, wenn mich ein Herzinfarkt dahingerafft haben wird. Seit gestern geht mein Hispeed-Internet-Anschluss nicht mehr. (Er wurde quasi zum Zero-Speed-Anschluss, sodass ich jetzt per iPhone blogge.)

Eine unerklärliche Kündigung

Nach mehreren Versuchen an der Hotline gerate ich an einen Herrn, der einen Blick in mein Kundenkonto wirft und dort wunderliche Dinge sieht: „«Hier ruht ein Cablecom-Kunde»“ weiterlesen

Blinde Radiomacher

Die UKW-Programmanbieter haben die Digitalisierung verschlafen. Das rächt sich jetzt – bei den knappen Frequenzen.

Die Welt heute ist digital. Nur beim Radio herrscht ein erbitterter Kampf um analoge Frequenzen und eine mehr als befremdlich anmutende staatliche Regulation. Das UVEK sagt, wie sich die Radiolandschaft anhört, was man über UKW empfängt und was eben nicht (in die letze Kategorie gehört, so haben wir am letzten Freitag erfahren, der Zürcher Sender «Radio Energy».

Das finde ich bedauerlich, denn als Radiohörer habe ich gern die freie Wahl und würde die Möglichkeit begrüssen, «Radio Energy» zu hören, selbst wenn ich das bislang noch nie getan habe.

Ein hausgemachtes Debakel

Allerdings, mit Verlaub, sind die privaten Programmanbieter an diesem Debakel selbst schuld. „Blinde Radiomacher“ weiterlesen

Viel Lust am Morgen früh

Rolf Leeb, Chefredaktor von «.ch», schreibt heute auf Seite vier zum Neustart des Blatts, das von der Gratis- zu Gratis-Pendlerzeitung mutiert. Auf 38 Zeilen kommt zweimal das Wort «lustvoll» vor:

…frischer, farbiger, frecher und mit vielen Rubriken, die Sie jeden morgen lustvoll in den Tag begleiten sollen.

Vor allem aber wollen wir Sie lustvoll unterhalten…

Mir ist das viel Lust am morgen früh. In Zeiten der Finanzkrise „Viel Lust am Morgen früh“ weiterlesen

Fernsehen ist Einbahnstrasse

Braucht es fürs Fernsehen eine Settopbox mit Rückkanal und Dinge wie interaktive Werbung?

Da die Cablecom diesem Blog noch nie gesehene Einschalt- und Kommentarquoten beschert hat, dopple ich doch gleich noch einmal nach. Die Cablecom braucht wegen der interaktiven Zusatzdienste eigene Settop-Boxen fürs Digital-TV, das ist das offizielle Argument für die Zwangsverabreichung dieser Geräte, die man nicht eben als ingeneuse Meisterleistung bezeichnen kann. Tru2way ist das Schlagwort hier. Was das bringt, erläutert Wikipedia:

Interaktive Programmführer, interaktive Werbung, interaktive Games, Chat, Webbrowsing und T-Commerce (Quelle)

Sorry, aber darauf kann ich wunderbar verzichten. „Fernsehen ist Einbahnstrasse“ weiterlesen

Warum ich schreie, wenn ich «Cablecom» höre!

Ein Problem mit dem Fernsehempfang: Kann der Support der Cablecom helfen? Nein, und nicht nur das: Er versucht es nicht einmal ernsthaft.

Gestern lese ich im ehemaligen «Heute», dass die Cablecom keine oder reichlich seltsame Rechnungen verschickt. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich habe seit Juli schon mehrere Mails geschrieben und zweimal die Hotline angerufen, um mitzuteilen, dass ich nicht an der Hofstrasse 5b in 9015 St. Gallen wohne.

Auch war auf meiner letzten Hispeed-Rechnung nebst dem hispeed 5000-Abo ein Abo für hispeed 6000 verrechnet, das ich weder bestellt habe noch nutze. (Da müsste man mir erst einmal erklären, wie man zwei Modems an einen Modemanschluss hinkriegt und wozu das gut sein soll.) Auch deswegen habe ich vor mindestens zwei Wochen ein Mail an die Hotline geschrieben und dann noch einmal angerufen und eine Dreiviertelstunde in der Warteschleife verbracht. Ein netter Herr hat viel Verständnis gezeigt, eine umgehende Lösung des Problems in Aussicht gestellt, doch passiert ist leider gar nichts. „Warum ich schreie, wenn ich «Cablecom» höre!“ weiterlesen

Herrn Schweizers bestes Stück

Es gibt gewisse Formulierungen, auf die ich allergisch reagiere. Die Sendung «Kassensturz» von SF kann ich mir nicht mehr anschauen, weil dort in jedem zweiten Satz von «Herr und Frau Schweizer» die Rede ist. Ein oberdümmliches Synonym für «Schweizer Konsumenten». Ähnlich schlimm ist die Formulierung «das beste Stück des Mannes», oder, im heutigen Tagi auf Seite 21, in der Variante «das beste Teil».
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VBA… adé!

Gemäss Rücksprache mit Microsoft kann im Office:mac 2008 wirklich kein Makro geschrieben werden. Die User die diese Funktion nutzen wollen, müssen die Version Office:mac 2004 benutzen

Diese Information erhalte ich von der Pressefrau von Microsoft. Ich habe dort nachgefragt, weil ein Leser von mir wissen wollte, was denn die Meldung hier zu bedeuten hat:

Also da glaubt man, alles gesehen zu haben, aber das haut mich nun doch aus den Socken. „VBA… adé!“ weiterlesen

Dunkle Stelle am Apfel

Nun ist aber doch ein Wort der Kritik fällig, was den Apple Store angeht. Grund dafür ist die Meldung, dass Apple offenbar unliebsame Programme vom iTunes App Store fernhält. Das kann man etwa bei maclife.de nachlesen:

In den letzten Monaten fielen einige Applikationen anscheinend Apples Richtlinien zum Opfer. Darunter so sinnfreie Anwendungen wie das virtuelle Furzkissen «Pull My Finger», das gegen das Warenzeichen Tetris verstoßende Tris-Spiel oder das Rollenspiel «Aurora Feint». Neuestes Opfer ist Podcaster, das – wie der Name schon sagt – Podcasts ohne den Umweg über iTunes aus dem Netz direkt auf den iPod touch oder das iPhone lädt. Da bereits seit längerem die Beweggründe für wieder aus dem App Store genommene oder gar nicht erst zugelassene Programme von vielen als «frustrierend» angesehen wurden, stellte der Entwickler von Podcaster einfach den von Apple genannten Grund online: «Weil Podcaster die Verbreitung von Podcasts unterstützt, kopiert es die Funktionalität der Podcast-Sektion von iTunes.»

Diese Begründung von Apple ist sowohl arrogant wie auch entlarvend: „Dunkle Stelle am Apfel“ weiterlesen