Nutzlos, nutzlos, nutzlos!

Ich muss mich gleich vorab entschuldigen, dass ich an dieser Stelle eine Steigerung des Wortes «nutzlos» brauche. Mir ist klar, dass das logisch gesehen keinen Sinn macht, denn etwas Nutzloses hat keinerlei Nutzen und weniger als keinen Nutzen kann ein Ding nicht haben, daher gibt es für Wörter mit «-los» am Ende auch keinen Komparativ oder Superlativ. Das gilt auch für Wörter wie «menschenleer», nur so nebenbei bemerkt. Neulich habe ich mal irgendwo den Satz «Je höher auf er auf den Berg stieg, desto menschenleerer wurde die Gegend» gelesen. Und mich an den alten Witz erinnert: Sind drei Leute in einem Raum. Wenn fünf durch die Tür gehen, müssen wieder zwei hineinkommen, damit der Raum leer ist.
Wobei ich ja über die nutzloseste Erfindung im Internet herziehen wollte. Also: „Nutzlos, nutzlos, nutzlos!“ weiterlesen

Blasphemie in rosa

Wenn ich Filmzensor wäre, dann würde ich «Pink Panther 2» mit Steve Martin verbieten. Und zwar ohne zu zögern. Denn zwar ist niemand unersetzlich, aber was Peter Sellers und Blake Edwards angeht, sind das die beiden Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Mit dem Tod von Peter Sellers hätte diese Reihe enden sollen. Seine Interpretation des trotteligen Inspector Jacques Clouseau ist so heilig wie der Papst in Rom, und was Steve Martin abliefert, reine Blasphemie. „Blasphemie in rosa“ weiterlesen

Google ein- und ausknipsen

Ja, ich gehöre zu den Schlüssellochguckern. Im übertragenen Sinn: Ich schaue mir nämlich immer mal wieder die Quellen fremder Websites an. Man könnte das auch Code-Peeping nennen. Jedenfalls eine schöne und äusserst erfüllende Tätigkeit.
Ein Beispiel: Bei Heise.de bin ich auf Kommentare gestossen, die mein Interesse weckten:

<!--googleoff: index-->
... Navigation ...
<!--googleon: index-->

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Ich bin kein Masochist

Nachdem ich hier und andernorts meine Erlebnissen mit der Cablecom rumerzähle, werde ich immer wieder gefragt: «Werum wächslisch nid? Bisch ja sälber blöd!»
Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Natürlich bin ich auf die Idee gekommen, mich nach einem neuen Internetprovider umzusehen. Ich bin ja kein Masochist.
Nur leider habe ich im Juli letzten Jahres den Fehler gemacht, bei Sunrise das Produkt «Sunrise call» zu buchen. „Ich bin kein Masochist“ weiterlesen

Schick auch im Web: Marginalien

Im Printbereich sind sie allgegenwärtig: Die Kästchen, Böxchen und Randspalten. Sie werden in Zeitungen und Zeitschriften benutzt, um eher trockene Informationen aus dem Fliesstext auszulagern. Und sie sind ein praktisches Gestaltungselement, mit dem man Seiten auflockern kann.
Wenn man einen Beitrag aus einer Zeitung oder Zeitschrift fürs Web aufbereitet, muss man sich Gedanken zu diesen Kästchen machen. Die Mittel der Gestaltung sind im Internet beschränkt und man ist mit diversen Unbekannten konfrontiert. „Schick auch im Web: Marginalien“ weiterlesen

Shut up, Epiney!

Alpiner Wintersport gehört nun nicht zu meinen zentralen Leidenschaften. Herrn Cuche mag ich seine Medaille trotzdem gönnen. Was mir dann aber doch massiv auf die Nerven geht, ist diese Heldenverehrung heute Morgen auf DRS3. Es vergeht keine Anmoderation, ohne dass der Moderator Sven Epiney sich in Euphorie ergeht. Man attestiert den Österreichern mit scheinheilig kaschierter Schadenfreude, gute Verlierer zu sein. X-mal wird verkündet, Cuche habe weiche Knie gehabt, als bei der Siegerehrung die Hymne gespielt worden sei und das hört man dann auch noch im O-Ton.

Das alles ist mir viel zu nationalistisch, zu redundant, zu boulevardmässig. Ich trauere den Tagen hinterher, als bei Radio DRS Neutralität und Nüchternheit oberstes Gebot war.

Update in Sachen Cablecom

Laut Auskunft der Cablecom-Administration erklären sich die beiden Kündigungen bei der Cablecom wie folgt: Das erste Mal, Ende 2008, wurde nicht nur das wo auch immer herkommende Hispeed-6000-Abo gekündigt, sondern mein reguläres Hispeed-5000-Abo und das ominöse Hispeed-6000-Abo.
Die neuerliche Kündigung sei «beim falschen Kunden» erfolgt. Ein Kommentar erübrigt sich.

Ooops, the did it again

In diesem Blog war zu lesen, dass mein Cablecom-Abo letztes Jahr gekündigt wurde – und zwar nicht von mir. Nun, einmal ist keinmal. Das gleiche ist letzten Freitag wieder passiert. Gute Sache, könnte man meinen, denn schliesslich hatte ich vor, den Provider zu wechseln und spare mir so die 5 Franken fürs Einschreiben. „Ooops, the did it again“ weiterlesen

Backups with CD burner XP

A have written a nice little utility for creating backups on CDs and DVDs. DXPgenerator collects all the files from a given path, that are newer than the date indicated. So, you can manually create a backup of your data with the incremental or differential method.
111110-dxp-generator.jpg

An example: if you have created a CD with all your documents a year ago, you run DXPgenerator, set the date as today a year ago and you get a nice list of all the files that have to be included in the backup CD. The program exports the list as DXP file. This file can be opened with CDBurnerXP and burnt to CD or DVD with this free application. „Backups with CD burner XP“ weiterlesen

Der «neue Sonntag» auf SF2

Ich halte es für überflüssig, dass das Schweizer Farbfernsehen (um diese unter Journalisten beliebte Wendung auch einmal zu bemühen) die Sprache aus den Teasern und Trailern des deutschen Privatfernsehen für sich vereinnahmt. «Free-TV-Premiere» ist ein solches Nonsens-Wortungetüm, das man nicht unhinterfragt auf das Publikum loslassen müsste. Premiere oder Erstausstrahlung täte es auch. Zumal man bei solchen pseudo-präzisen Formulierungen dann von «Premieren beim Free-TV im deutschsprachigen Europa» reden müsste. Besonders lieblich finde ich es, wenn etwa «Sat.1» die Erstausstrahlung von Eigenproduktionen als «Weltpremiere» verkauft.
Missoverestimated ist auch der Brauch, bei Anpassungen vom Senderaster von «neuen Mittwoch», «neuen Freitag» oder «neuen Pfingstmontag» zu sprechen. „Der «neue Sonntag» auf SF2“ weiterlesen