Follow Thursday

Ich bin kein grosser Fan von den Follow Fridays auf Twitter. Man sieht den Namen nicht an, ob die Person dahinter Dinge twittert, die einen interessieren. Da ich aber mit vielen Leuten twittere, deren Beiträge ich schätze, die mich zum Schmunzeln bringen und die mir neue Einsichten vermitteln, hier meine Empfehlungen. Das sind die Tweets, die ich in den letzten Monate favorisiert habe. Und, ja, ein paar meiner eigenen Tweets sind drunter.
Herm, @hermsfarm, 30.09.09 22:32: seitdem ich eben die zahnbürste der stärke “hart” ausgepackt habe, hab ich einen ohrwurm von gröhnemeyers “wann ist ein mann ein mann?”.
Tim Siedell, @badbanana, 30.09.09 22:27: Now Dennis Hopper has been hospitalized. Not a great week for people who have been in Jack Nicholson’s hot tub.
Wolfgang Buechner, @wbuechner, 29.09.09 07:07: Wunderbar! RT @klauseck Wann Sie einen Tweet löschen sollten #Reputation #Karriere http://post.ly/6eGh
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Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen

Eigentlich sollte man ja 24 Stunden pro Tag nichts anderes tun, als schöne neue iPhone-Apps auszuprobieren. Das ist aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, nicht möglich. Und trotzdem konnte Apple gestern den zweimilliardsten Download aus dem App-Store feiern. Wie auch immer, auch wer nur ein wenig sucht, der findet immerhin ein bisschen. In meinem Fall die folgenden schönen Tipps für den iTunes App-Store:
Dropbox: Die finde ich auch jenseits des iPhone praktisch; wie ich bei früherer Gelegenheit ausgeführt habe. Nun habe ich die iPhone-App für Dropbox entdeckt und nutze auch die fleissig. Besonders praktisch: Die Möglichkeit, Bilder via App in die Dropbox zu stellen. Man braucht iPhone-Screens oder Fotos nicht zu mailen oder zu synchronisieren, sondern findet die sofort in seiner Dropbox vor. „Wer ein wenig sucht, der findet ein bisschen“ weiterlesen

Microsoft macht den Bock zum Gärtner

Da macht Microsoft den Bock zum Gärtner, ist man versucht zu sagen: Seit gerade eben gibt es die Microsoft Security Essentials (MSE) zum kostenlosen Download. Ein Programm, das einen On-Access-Scanner gegen Viren bietet, automatische Updates der Definitionen durchführt und so ungefähr das tut, was man von einem Antivirenprogramm erwartet.
Die Erkennungsleistung von MSE soll in Ordnung sein, zumindest laut AV-Test.org, die dem geschenkten Gaul ins Maul geschaut haben. „Microsoft macht den Bock zum Gärtner“ weiterlesen

Was treibt die Frau da?

Das habe ich mich gefragt, als ich über einen Artikel der Welt gestolpert bin. Im Artikel geht es darum, dass ein Unternehmen in Frankfurt am Main die Bewerbungsmappen nicht zurückgeschickt oder vernichtet hat, sondern auf Ebay versteigern wollte.
Dazu gab es ein Bild einer Frau am Laptop:
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Was macht die Frau da? Pflegt sie grad Bewerbungsdossiers bei Ebay ein? Ist sie dabei, für die Mappe von Franz-Detlev Niedermeier zwei Euro fünfzig zu bieten? Oder verprasst sie das Geld, das sie mit der Versteigerung fremder Bewerbungsunterlagen verdient hat, nun an einem schönen Ferienort in den Alpen, und sieht sie via Laptop nach, was für eine Presse sie für diesen Coup gekriegt hat? „Was treibt die Frau da?“ weiterlesen

Sprachliche Entwicklungshilfe für Microsoft

Geben Sie bitte Ihre Kontoinformationen unten genau wie er es auf die e-Mail aufgelistet ist Sie erhalten, laden Sie Ihr Abonnement zu aktivieren.

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Das ist das Deutsch, mit dem man es bei Microsoft zu tun kriegt. Eine Abart unserer schönen Standardsprache, die man Nerdodeutsch oder Gatesomannisch nennen könnte. Oder einfach abverreckte maschinelle Übersetzung (siehe dazu auch: «Eigenes Subscription aktivieren»). „Sprachliche Entwicklungshilfe für Microsoft“ weiterlesen

Was Snow Loepaord auch noch kann

Nur ein aufgeblasenes Service Pack oder ein wirkliches Update? Diese Diskussion wird im Moment zu Snow Leopard geführt, etwa auch in unserem Digital-Podcast.
Ich neige zur Ansicht, Snow Leopard sei sein Geld wert. Der Grund sind die kleinen Verbesserungen, über die man immer wieder stolpert. Heute habe ich wieder zwei Details entdeckt, die mir gut gefallen – und die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte. „Was Snow Loepaord auch noch kann“ weiterlesen

Tricks für den Automator und Snow Leopard

Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich darüber auszulassen, welches denn nun die gelungenste Neuerung in Snow Leopard ist, meiner bescheidenen Meinung nach.
Das ist nämlich nicht QuickTime X und nicht Grand Central Dispatch, sondern das Dienstmenü. Es steckt in dem Menü, das den Namen des gerade aktiven Programms trägt und es bietet kontextsensitive Befehle an. Es erlaubt, einen markierten Text als E-Mail zu schicken, als Notiz abzulegen oder als Suchbegriff an Spotlight oder Google zu schicken. Das finde ich seit jeher praktisch. Nun kann man via Dienste auf Automator zugreifen.
Das klingt auf den ersten Blick nicht spektakulär. Wenn man nachforscht, entdeckt man enorme Rationalisierungspotenziale. „Tricks für den Automator und Snow Leopard“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:
Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.
Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.
Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.
Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:
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Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
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