Was Snow Loepaord auch noch kann

Nur ein aufgeblasenes Service Pack oder ein wirkliches Update? Diese Diskussion wird im Moment zu Snow Leopard geführt, etwa auch in unserem Digital-Podcast.
Ich neige zur Ansicht, Snow Leopard sei sein Geld wert. Der Grund sind die kleinen Verbesserungen, über die man immer wieder stolpert. Heute habe ich wieder zwei Details entdeckt, die mir gut gefallen – und die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte. „Was Snow Loepaord auch noch kann“ weiterlesen

Tricks für den Automator und Snow Leopard

Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich darüber auszulassen, welches denn nun die gelungenste Neuerung in Snow Leopard ist, meiner bescheidenen Meinung nach.
Das ist nämlich nicht QuickTime X und nicht Grand Central Dispatch, sondern das Dienstmenü. Es steckt in dem Menü, das den Namen des gerade aktiven Programms trägt und es bietet kontextsensitive Befehle an. Es erlaubt, einen markierten Text als E-Mail zu schicken, als Notiz abzulegen oder als Suchbegriff an Spotlight oder Google zu schicken. Das finde ich seit jeher praktisch. Nun kann man via Dienste auf Automator zugreifen.
Das klingt auf den ersten Blick nicht spektakulär. Wenn man nachforscht, entdeckt man enorme Rationalisierungspotenziale. „Tricks für den Automator und Snow Leopard“ weiterlesen

Strassensehen mit dem iPhone

Es soll Leute geben, die nicht begriffen haben, wie man Google Street View im iPhone nutzt (ich zum Beispiel, bis eben). Für sie sei hier der Trick verraten:
Man sucht in der Karten-Anwendung erstens eine Strasse oder einen Ort oder man platziert (via Eselsohr in der rechten unteren Ecke) eine Stecknadel auf einer grösseren Strasse.
Dann achte man zweitens auf das kleine Symbol mit dem Männchen, das am linken Rand der oberhalb der Stecknadel angezeigten Sprechblase erscheint. „Strassensehen mit dem iPhone“ weiterlesen

Schneller googeln und bingen geht nicht

Welches ist der schnellste Weg, in Firefox eine Suche zu starten? Klar, via Suchfenster, das man am besten mit der Tastenkombination Ctrl + k anspringt.
Das funktioniert gut, solange man nicht die Suchmaschine wechseln will. Wenn als Suchmaschine Google eingestellt ist, man, aus welchem Grund auch immer, etwas «bingen» – oder auf Wiki nachschlagen – will, ist dieser Weg nicht sehr effizient. Man muss erst über das Dropdown-Menü auf die passende Suchmaschine umschalten, dann den Begriff eingeben und die Suche starten.
Folgender Trick hilft, hier einige wertvolle Sekunden einzusparen: Man klicke im Dropdown-Feld des Firefox-Suchfeldes auf Suchmaschinen verwalten. Im Dialog gibt es nun die Möglichkeit, für jede Suchmaschine ein Schlüsselwort zu erfassen:
090824_schmaschinen-schluesselwoerter.jpg
Das sollte man tun, wobei ich empfehle, diese möglichst kurz zu halten. Also zum Beispiel g für Google, b für Bing, w für Wikipedia und wa für Wolfram-Alpha.
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Mail ist tot, oder: Das Windows-7-Desaster

Mail ist tot. Zumindest in Windows 7. Ob es in dieser Version des Betriebssystems einen eingebauten Browser haben soll oder nicht, ist dieser Tage ein grosses Thema. Gestern bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass es in Windows 7 kein Mailprogramm gibt, und zwar, obwohl weder die EU noch sonst jemand die Entfernung von Windows Mail (vormals Outlook Express) gefordert hätte. Etwas spöttisch meinte mein Informant dazu, das sei wohl mit «Windows 7 sei ein schlankes Betriebssystem» gemeint.
Ein Betriebssystem ohne Mailprogramm? Da glaubt man sich verhört zu haben. Aber es ist so (und mir hochnotpeinlich, dass ich bislang nicht selbst darauf gestossen bin): In Windows 7 gibt es kein Mailprogramm, dafür einen popeligen Link zum Download der Windows Live Essentials.
Zu diesen Live Essentials gehören Writer, Mail und Messenger, die Fotogalerie und Toolbar, eine Anbindung des Internet Explorer an Windows Live. „Mail ist tot, oder: Das Windows-7-Desaster“ weiterlesen

Die Plattenindustrie ist doof

Bei Heise lese ich, dass wir demnächst mit zwei neuen Multimediaformaten beglückt werden. Das Format soll als digitale Albumhülle dienen und den Musikkunden als Anreiz dienen, wieder ganze Alben herunterzuladen und nicht nur das eine gute Stück. Diese wählerische Verhalten beim Musikkauf heisst übrigens «Cherry Picking», was mir ganz gut gefällt.
Das ist aber auch das einzige, was mir daran gefällt. Erst einmal ist mir schleierhaft, warum ein neues Format mich von der Rosinenpickerei abhalten sollte. Obwohl ich mich stolz einen Nerd nenne, habe ich tatsächlich noch kein einziges Musikstück gekauft, weil mir dessen Multimediaformat besonders gut gefallen hätte. „Die Plattenindustrie ist doof“ weiterlesen

Selber schuld

Manche Beziehungen sind nicht einfach. Das gilt beispielsweise für diejenige zwischen PR-Verantwortlichen in Unternehmen und Journalisten. Das gibt es grosse gegenseitige Abhängigkeiten, und das ist generell schwierig für eine Beziehung. Daher ist es wichtig, die Umgangsformen zu wahren.

In letzter Zeit hat sich allerdings der Ton verschärft. Ich frage mich, warum. Bei Apple ist es klar: Die sind in der Position, den Tarif durchzugeben, und das tun sie auch. Warum aber hat mich die Frau von Sony rund gemacht, weil ich den Sony Reader gern noch etwas mit mir rumtragen wollte? Sie war auch überhaupt nicht gnädig zu stimmen, als ich sagte, ich hätte den PRS-505 zweimal vorgestellt und ich hätte ausserdem noch ein privates Buch drauf («Die Pilatusverschwörung»), das ich gerne zu Ende lesen würde. Da sei ich selbst schuld, wenn ich «private Bücher» auf das Gerät speichern würde. Also bitte! „Selber schuld“ weiterlesen

So blue beim Blu-ray-Shoppen

Warum kommt eigentlich Blu-ray nicht in Fahrt? Der Formatstreit wäre entschieden, viele Leute haben einen HD-Fernseher zu Hause und würden sicherlich auch gerne einmal dessen Möglichkeiten ausreizen. Mir gehts jedenfalls so. Doch wer nach Blu-rays sucht, wird regelmässig enttäuscht. Und zwar aus folgenden Gründen:

Das Angebot: Die Auswahl an Filmen ist auch anderthalb Jahren nach Beendigung des Formatstreits noch mehr als mager. Es gibt nicht alle neuen Filme auf Blu-ray. Serien, obwohl in HD produziert, sucht man oft vergeblich. Ältere Filme erscheinen werden zwar auf Blu-ray neu veröffentlicht, aber die Auswahlkriterien, welche Filme aus dem Backkatalog zu Bluray-Ehren kommen, scheinen mir revisionsbedürftig. Beispiel: «Dumm und Dümmer» von 1994. Den will man nicht als «Free-TV»-Aufführung erdulden, geschweige denn für 29.90 kaufen.
Warum gibt es umgekehrt Monumentalfilme wie «Herr der Ringe» nicht längst auf Blu-ray? Das sind die Titel, bei denen sich «Full HD» lohnt. Die Ankündigung besagt, „So blue beim Blu-ray-Shoppen“ weiterlesen

Gut versteckte Webbeute

Ich gehöre zu denen, die recht häufig Webseiten archivieren. Wobei ich damit meine, dass ich in Firefox den Befehl Datei > Speichern unter betätige und die Seite dann in einem Verzeichnis in der Festplatte verräume. Das ist zwar aufwändiger als das Anlegen eines Lesezeichens. Aber es hat den unschlagbaren Vorteil, dass die Informationen greifbar bleiben, auch wenn es dem Urheber des Artikels gefallen sollte, diesen vom Netz zu nehmen oder irgendwohin zu verschieben, wo ihn niemand mehr findet.

Bislang habe ich in Firefox als Dateityp «Websteite komplett» gewählt und die lokale Datei dann von meinem Progrämmchen HTML Stripper durch die Mangel drehen lassen. Nun habe ich aber die überaus nützliche Erweiterung Mozilla Archive Format entdeckt. „Gut versteckte Webbeute“ weiterlesen