Ein iPhone-Aha-Erlebnis

Natürlich bin ich der letzte, der’s gemerkt hat. Naja, vielleicht auch nur der zweitletzte, und damit der letzte nicht länger in Unwissenheit leben muss, sei mein jüngstes iPhone-Aha-Erlebnis hier erzählt. Wenn man bei geöffneter Rechner-App das iPhone querlegt, erscheint statt der bekannten, einfachen Ansicht ein wissenschaftlicher Rechner:
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Wahnsinn, diese Technik heute!

Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look

Zugegeben, das ist ein mehr als schwerfälliger Titel, der verändert worden wäre, wenn dieses Blog einen Chefproduzenten, Rewriter oder Textchef hätte. Da das nicht der Fall ist, bleibt es beim schwerfälligen Titel für einen leichtfüssigen Tipp für Mac OS X:
Der Finder beherrscht die schöne Möglichkeit, von Dokumenten eine Voransicht anzuzeigen. Diese Funktion namens Quick Look gibt es seit Leopard (Mac OS X 10.5). Man drückt die Leertaste und erhält von Dokumenten eine Voransicht.
Man kann auch bei Ordnern eine Voransicht anzeigen lassen, allerdings hat die Null Aussagekraft, wie unser Vorher-Bild eindrücklich demonstriert:
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Doch Hilfe naht. „Vorher-Nachher-Quicktipp zu Quick-Look“ weiterlesen

Flottes Kontakte-Karussell

Oder: Wie das Adressbuch wolkig wird. Mit dem Adressbuch ist es so eine Sache. Man hat im Büro einen Computer, auf dem man vorwiegend mit Thunderbird arbeitet. Es gibt zu Hause den Mac, der mit dem iPhone synchronisiert wird. Dann existiert da auch noch diese Windows-Kiste, auf der aus unerfindlichen Gründen Windows Live Mail läuft. Überall gibt es Adressbücher, die sich in unterschiedlichen Stadien des Veraltens befinden. Da drängt sich die Frage auf: Wie bringt man also eine gemeinsame Adressbasis hin?
Indem man einige Puzzleteile zusammenbaut.

1. Sync des Adressbuchs von Mac OS X
Das erste Puzzleteil ist eine Funktion im Adressbuch von Mac OS X, die Apple vor kurzem still und leise eingebaut hat: Nämlich die Möglichkeit, das Adressbuch mit Diensten (MobileMe, Yahoo und Google Contacts) zu synchronisieren:
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Das Revival der Bookmarks

Eine App, die sich für mich innert Kürze als total nützlich entpuppte, ist Firefox Home. Sie bringt im Zusammenspiel mit der neuen Synchronisation aus Firefox 4 Lesezeichen, Tabs und den Verlauf aufs iPhone.
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Die Synchronisationsfunktion hat mich dazu bewogen, meine jahrelang vernachlässigte Lesezeichensammlung aufzuräumen und zu konsolidieren. „Das Revival der Bookmarks“ weiterlesen

Reinstecken, glücklich sein!

Wenn es etwas gibt, das man nur als grotesk, absurd und obszön bezeichnen kann, dann ist es mein Verbrauch an Kopfhörern. Die Dinger rinnen mir nur so durch die Finger, falls ihr mir bei meinen Ausführungen etwas Poesie gestattet. Sie scheiden dahin, gehen von dannen, weil sie mich oder meinen Umgang mit ihnen nicht mögen. Oder vielleicht auch, weil es die Hersteller darauf anlegen, dass so ein Stöpselchen nur drei Monate hält, um dann wie von Zauberhand auseinanderzufallen und ersetzt werden zu müssen?
Kann sein, aber zugegebenermassen gehe ich mit den Teilen nicht pfleglich um. Ich stopfe sie meist lieblos in eine meiner Tasche, brauche sie bei Regen und Übersättigung an Luftfeuchtigkeit, brauche sie viel und auf das Thema des Ohrenschmalzes gehe ich jetzt nicht näher ein (das ist nämlich überhaupt gar kein Problem, nur das Ihr es wisst!). „Reinstecken, glücklich sein!“ weiterlesen

Aw-yeah!

Ich muss von meiner neuesten Lieblings-App künden! Sie heisst Tap DJ. Man gibt den Disc Jockey und hat zwei Plattenteller und ein kleines Mischpult zur Verfügung. Man kann, wie es sich gehört, die spielende Platte abbremsen und rückwärts drehen, ohne dass die Nadel rausspringt (wie das bei NIcht-DJ-Turntables der Fall ist, wie ich einst leidvoll erfahren musste), man kann das Tempo der Platte steuern und zwischen zwei drehenden Tellern crossfaden.
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Also genau das richtige für Leute wie mich, die gerne DJ spielen, ohne gigantische Plattentaschen durch die Gegend schleppen und sich die Nächte in stickigen Clubs um die Ohren schlagen zu müssen (wobei ich über gewisse Credentials verfüge, indem ich Ende der Achtziger ein paar Mal im Jugendkeller Schaffhausen Vinyl aufgelegt habe).
… übrigens, wisst ihr, was ich grad Schockierendes auf Wikipedia gelesen habe? „Aw-yeah!“ weiterlesen

LSD für die Augen

Eines der coolsten Softwareprojekte, dem ich in letzter Zeit begegnet bin, ist Peacock. Das Programm wird vom Hersteller als Visual Laboratory verkauft, und genau das ist es: Man wirft optische Versatzstücke zusammen, gibt vor, wie diese mit einander reagieren sollen, und hat, im Idealfall, am Ende ein Resultat mit berauschender Wirkung. Salopp gesagt: Es ist ein Drogenlabor für digitale Rauschmittel, die am Bildschirm konsumiert werden.
Etwas weniger salopp gesagt: Peacock gehört in die Kategorie der Bildgenerierungsprogramme und damit zu Software wie Kandid, Chaoscope oder ContextFree (ich habe diese Programme vor vier Jahren im «Publisher»-Artikel Pixelkunst aus dem Elektronenhirn vorgestellt). „LSD für die Augen“ weiterlesen

Kreativer Softwaremissbrauch

Ich bin immer wieder erstaunt, wie manche Leute ihre Software missbrauchen. Indem sie Inserate in Excel gestalten, ein Tagebuch im Kalender von Outlook führen oder Powerpoint zur Diashow degradieren.
Besondere Blüte des kreativen Excel-Missbrauchs treibt die Website excelgames.org. Es gibt hier Spiele wie Blackjack, Breakout, Tetris, Reversi oder Snake zu finden. Sie verwenden in aller Regel Visual Basic for Applications (VBA) – aber es gibt sogar eine Minesweeper-Variante, die allein mit Excel-Funktionen arbeitet.
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Weg mit dem Mailprogramm

Es gibt Leute, die finden Webmail so toll, dass sie ihrem angestammten Mailprogramm abschwören und nur noch via Browser mailen. Einen Nachteil hat die Sache indes: Die Betriebssysteme räumen einem keine Möglichkeit ein, das mailto-Protokoll, über das Interaktionen mit dem lokalen Mailclienten stattfinden, auf die Webanwendung umzuleiten.
Auf Umwegen geht es trotzdem, wie eine kleine Recherche zeigt. Das sind einige der Hacks, die im Web kursieren: „Weg mit dem Mailprogramm“ weiterlesen

Lightroom 3 quetscht die Welt zurecht

Letztes Wochenende hat in Winterthur das Albanifest stattgefunden. Das ist eine hervorragende Gelegenheit, um die Welt von oben zu sehen und sie auch so zu fotografieren. Sprich: Auf dem Riesenrad am Neumarkt einen Blick über die ganze Stadt zu wagen und Fotos aus dieser sonst unerreichbaren Perspektive zu machen.
Ich habe für diesen Zweck das Fischaugenobjektiv aufgesetzt und diese Bilder durch Lightroom 3.0 gejagt. Äusserst neugierig war ich auf die neue Objektivkorrektur: Denn wie könnte man die besser testen als mit Verzerrungen, wie sie ein Fisheye produziert?
Und Adobes neues Feature nötigt mir Respekt ab. Das Objektiv wird automatisch erkannt; man braucht nichts weiter zu tun, als unter Objektivkorrekturen den Reiter Profil auszuwählen und die Option Profilkorrekturen aktivieren einzuschalten. Und schon wird das Bild vollautomatisch entzerrt.
Sprich: Aus dieser Aufnahme…
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„Lightroom 3 quetscht die Welt zurecht“ weiterlesen