Google Drive könnte noch einen Zahn zulegen

Mit der App für Googles virtuelle Festplatte werden Dokumente verwaltet und angezeigt. Textdokumente dürfen, in sehr eingeschränktem Rahmen, auch bearbeitet werden.

Seit Februar gibt es Google Drive: Das ist die virtuelle Festplatte des Suchkonzerns. Sie inkorporiert auch die Office-Anwendungen, die vorher als Text und Tabellen bekannt waren. Über Google Drive lassen sich Office-Dokumente und andere Daten speichern und zwischen Rechnern abgleichen. Die Office-Dokumente lassen sich auch im Browser editieren.

Inzwischen gibt es auch Apps fürs iPad und iPhone und natürlich auch für Google Android. Die App erlaubt einen komfortableren Blick auf die Daten, als das über den Browser möglich wäre. Sie kann Dokumente auch offline speichern und zur Bearbeitung öffnen.

Links: Die Dokumentverwaltung eignet sich nur für eine überschaubare Zahl von Dateien.
Rechts: Textdokumente können in der App bearbeitet werden – die Formatierungsmöglichkeiten sind allerdings beschränkt.

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Der privaten Schuldenkrise entgegenwirken

Eine App namens Mein Haushaltsbuch verfolgt Einnahmen und Ausgaben und zeigt auf, wie es um die persönlichen Finanzen steht.

Das Prinzip für die Führung eines soliden Finanzhaushalts ist denkbar einfach: Man gibt weniger Geld aus, als man einnimmt. Damit das klappt, sollte man Bescheid wissen über die Zu- und Abflüsse und diese im Auge behalten.

Dabei hilft die App Mein Haushaltsbuch von Christian Drapatz aus Essen. Sie existiert für iOS und Android, und zeigt nicht nur an, wie man finanziell gebettet ist, sondern führt auch vielfältige statistische Auswertungen durch – und zeigt so die grossen Posten und eventuell sogar Sparpotenziale auf.

Links: Die Übersicht zeigt auf einen Blick, wie es um die Finanzen steht. Rechts: Erfreulich, wenn das grüne Bälkchen höher ist als das rote.

Für Buchhalternaturen

Die App ist, das sei vorausgeschickt, nur etwas für Buchhalternaturen und User mit einem Sinn für Sorgfalt. Damit das Haushaltsbuch Aussagekraft besitzt, muss man seine Daten kontinuierlich und sorgfältig erfassen. „Der privaten Schuldenkrise entgegenwirken“ weiterlesen

Wie Schweine ihren Schaffensdrang ausleben

Die Macher von «Angry Birds» legen nach. Beim iPad-Spiel «Bad Piggies» ist nicht nur Fingerspitzengefühl gefragt, es braucht auch Sinn fürs Konstruktive.

Rovio Entertainment hat 2009 mit «Angry Birds» einen Spiel-Erfolg gelandet, der bis heute seinesgleichen sucht. Als Spieler steuerte man erzürnte Vögel, die in Selbstmordmissionen die von grünen Schweinen gebauten Festungen zum Einsturz brachten. Das Spiel ist inzwischen auf fast allen Plattformen daheim und hatte auch einige Fortsetzungen erfahren. «Angry Birds Space» verlagert den ewigen Kampf zwischen Vögeln und Schweinen ins All, was dem Spieler Geschick im Umgang mit Schwerelosigkeit und Anziehungskraft abverlangt. Und bei «Angry Birds Star Wars» sind die wütenden Federviecher sogar auf den Yoda gekommen.

Zwei Rahmen, zwei Räder und ein Motor – und fertig ist der PS-starke Feuerstuhl!

Die schweinischen Seifenkistenrennen

Der anderer neuer Streich von Rovio versetzt den Spieler nicht mehr in die Rolle der Vögel, sondern handelt aus der Schweine-Perspektive. „Wie Schweine ihren Schaffensdrang ausleben“ weiterlesen

Das Nexus 7, gemessen am iPad Mini

Zwei Tablets im Vergleich, eines mit iOS, das andere mit Android: Wie schlägt sich das Nexus 7 von Asus im Vergleich mit Apples kleinstem iPad?

Nachdem mir in letzter Zeit ständig Leute die Ohren voll geschwärmt haben, wie toll dieses Nexus 7-Tablet von Asus doch sei, habe ich klein beigegeben und Google auf Knien um ein Testgerät angefleht.

Das ist heute eingetroffen und wurde sofort einer ersten Begutachtung unterzogen. Und ich muss sagen – auch im Vergleich mit dem iPad mini, mit dem ich neulich herumspielen durfte, schlägt sich das Android-Tablet ausgezeichnet. Für einen ausgiebigen Vergleich ist es zwar noch zu früh, aber einige Beobachtungen sollen hier festgehalten werden, so lange sie noch frisch sind.

Links: Der Startscreen, der dank Widgets den ersten Informationshunger stillt. Rechts: Die via Amazon-Cloud-Player aufs Gerät geholte Musik.

Das Tablet von Asus mit Android 4.1 wirkt im Vergleich zum iPad Mini schwerer. Sieht man in den Spezifikationen nach, dann sind es zwar nur 32 Gramm (340 Gramm beim Nexus 7, 308 Gramm beim iPad), aber aus dem Bauch heraus hätte ich den Unterschied für deutlich grösser gehalten. „Das Nexus 7, gemessen am iPad Mini“ weiterlesen

Sinn und Unsinn der iPad-Tastatur

Die Wedge-Tastatur von Microsoft in Kombination mit Tablet und Smartphone: Es ist praktisch, gibt aber einige Unwägbarkeiten.

Als ich neulich die Wedge-Tastatur von Microsoft vorgestellt hatte, meckerte einer bei den Kommentaren, anstelle zum Tablet zig Zubehörteile mitzuschleppen, könne man sich ja gleich ein Ultrabook besorgen.

Stimmt natürlich nicht. Das Ultrabook für anspruchsvolle Arbeit gedacht und im Schnitt deutlich teurer als ein Tablet inklusive Tastatur. Die Kombination aus iPad bewährt sich für Leute, die ihr Tablet für die üblichen Tablet-Angelegenheiten nutzen, aber gelegentlich auch mal ein etwas längeres Facebook-Posting oder Mail schreiben, oder – ganz ausgeschlossen ist es ja nicht – sogar bloggen.

Das klappt mit der Tastatur wunderbar und wenn man sie nicht benötigt, kann man sie beiseite räumen oder unterwegs im Rucksack lassen.

Gerüstet für ausufernde Schreibarbeiten.

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Die Kompakte aus der Android-Welt

Die Coolpix S800c ist eine Kompakt­kamera von Nikon, die einen Touchscreen, WLAN, GPS hat – und mit Android läuft.

Nikon hat mir für einen Test im Tagi eine Coolpix S800c zur Verfügung gestellt. Das ist eine Kompaktkamera mit gängigen technischen Merkmalen: 16 Megapixel Auflösung, Zehnfach-Zoom (im Bereich von 25-250 Millimenter beim normalen Kleinbild), f/3.2-5.8 und Serienaufnahmen mit bis zu 8,1 Bildern pro Sekunde.

Das Besondere an der Kamera ist hardwareseitig, dass sie mit WLAN, GPS und einem Touchscreen ausgestattet ist. Und was die Software angeht: Da läuft Android drauf.

Ungewohnt: Android auf dem Kameradisplay.

Das ist eine interessante Konstellation. Die Kameras in den Smartphones machen zwar Fortschritte. „Die Kompakte aus der Android-Welt“ weiterlesen

Musik virtuell bei Herrn Bezos speichern

Seit letzter Woche ist der Amazon Cloud Player auch in der Schweiz zugänglich. Er spielt die Musiksammlung direkt im Browser.

Amazon ist längst nicht mehr nur das grösste Versandhaus im Netz. Auch bei der Internet-Infrastruktur und bei Cloud-Dienstleistungen ist das Unternehmen aus Seattle dick drin. Auf der leistungsfähigen Infrastruktur laufen viele Webdienste von Drittanbietern. Man nennt das auch Infrastructure as a Service.

Amazon bietet auch selbst eine Reihe von Cloud-Diensten an, von denen aber längst nicht alle ausserhalb der USA nutzbar sind. Ein Dienst hat es letzte Woche nun nach Europa geschafft. Der Cloud Player, der im März 2011 gestartet wurde.

Optisch nicht sehr ansprechend, aber funktional: Der Cloud Player von Amazon.

Musik direkt im Browser hören

Dieser Player läuft ohne Zusatzsoftware im Browser – und zwar unter amazon.com/cloudplayer. „Musik virtuell bei Herrn Bezos speichern“ weiterlesen

Ein Tummelfeld für Musiktüftler

SunVox ist ein modularer Synthesizer, mit dem man am iPad, Windows-PC oder Mac Musik komponiert – sogar dann, wenn man mit Noten nichts am Hut hat.

Dank Digitaltechnik dürfen sich auch talentlose Sänger und Musiker als Superstars fühlen. Konsolen-Spiele wie Guitar Hero oder iPad-Apps wie GarageBand greifen denjenigen Zeitgenossen unter die Arme, bei denen der Blockflötenunterricht Abwehrreaktionen auslöste und musikalische Bildung heute fehlt. In den Musik-Spielen und -Apps kann sich selbst ungeübtes Schrummeln hören lassen.

Die Anatomie eines digitalen Musikstücks.

Wer sich damit nicht zufrieden geben möchte, der vertieft sich in das Programm SunVox. „Ein Tummelfeld für Musiktüftler“ weiterlesen

Fotocollagen vom Feinsten

Fuzel arrangiert Fotos auf vielfältige Weise und verschickt sie per Mail oder stellt sie auf Facebook, Twitter oder Flickr bereit.

Der Name der App klingt zumindest für deutsche und Schweizer Ohren nach billigem Feuerwasser. Das täuscht: Denn berauschen sollte man sich höchstens an schönen Bildern und gediegener Präsentation.

Fuzel erstellt Fotocollagen, sprich, platziert eine Handvoll Bilder auf einer Seite, die sich versenden, sozialmedial veröffentlichen oder ausdrucken lässt (über den Umweg des Computers oder über ein Airprint-kompatibles Gerät). Das eignet sich, um eine Bildergeschichte zu erzählen, besonders gelungene Fotos als Portfolio-Seite zu arrangieren oder ein Triptychon oder Diptychon zu kreieren. Die Collagen lassen sich sehr flexibel gestalten, sodass man innert weniger Minuten zu ansehnlichen Resultaten kommt.

Links: Unter Layouts wählt man für seine Bilder eines der Standard-Anordnungsschemas aus. Rechts: Im Cutting-Modul passt man die Layouts an und kann auch unregelmässige Bildausschnitte erzielen.

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Musik-Lego

Die Reactable-App ist eine Art elektronisches Instrument, dem man durch Kombination von virtuellen Klötzchen Musik entlockt.

Die App Reactable bildet auf dem iPad und auf Android-Geräten ein Synthesizer nach. Das Vorbild funktioniert mit einem Tangible User Interface, das heisst, mit einer anfassbaren Benutzerschnittstelle. Auf einem runden Tisch werden Klötzchen platziert, die untereinander in Verbindung stehen, Signale produzieren, weiterreichen, verändern und so quasi aus dem Nichts elektronische Musik oder Klangwelten generieren. Wie eine Live-Performance mit einem Reactable aussieht, kann man auf Youtube ansehen:

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