Die Surfhilfe fürs Ausland

Im Ausland habe ich seit längerem einen mobilen WLAN-Router von TP-Link benutzt. Für alle, die mit dem Prinzip nicht vertraut sind: Man steckt eine vor Ort gekaufte SIM mit Prepaid-Guthaben fürs Surfen in das Gerät und verwendet es dann via WLAN mit seinem Handy, Tablet, Notebook oder auch mit der WLAN-fähigen Kamera.

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Klein, handlich und mit einer sehr simplen Anzeige ausgestattet.

Nun hat der TP-Link den Geist aufgegeben. Konkret ist der Einschaltknopf hinüber. Das Gerät lässt sich wahlweise nicht mehr ein- oder ausschalten, was unpraktisch ist den Nutzen merklich schmälert. Ich habe mich daher nach einem Ersatz umgesehen und bin auf das Huawei E5330 UMTS/HSPA+ Mobil Modem gestossen. Das kostet 52.30 Franken bei Digitec oder knapp 40 Euro bei Amazon (Affiliate-Link). Hier gibt es auch die schwarze Variante für gut 50 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).

Und obwohl ich ja gerne ausufernd über meine Gadgets schreibe, gibt es über dieses Gerät nicht sehr viel zu berichten, ausser: „Die Surfhilfe fürs Ausland“ weiterlesen

Das eigene Datenwölkchen

Kollegin Simone Luchetta hat neulich ein Wunderding vorgestellt, das einem «die Cloud in die eigenen vier Wände holt». Es handelt sich um ein kleines Böxchen namens Lima mit einem bestechenden Konzept: Man hängt es an seinen Router, verbindet es mit einer Festplatte und hat dann eine eigene Datenwolke – die natürlich den Namen nicht verdient, weil sie eben nicht irgendwo in einem anonymen Rechenzentrum zu Hause ist, sondern unter eigener Kontrolle steht. Das klingt toll: Das Böxchen ist günstig, schon ab ungefähr 100 Dollar zu haben (allerdings gibt es im Moment eine Wartefrist). Man kann ein beliebiges USB-Speichermedium anhängen und ist somit nicht an die Speicherkonfigurationen gebunden, die der Hersteller für sinnvoll erachtet. Und die Sache soll, anders als beispielsweise ein NAS-Laufwerk oder OwnCloud, sehr einfach zu installieren und zu betreiben sein.

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Passt auch in engen Wohnungen hinter den Router.

Das klang für mich so überzeugend, dass ich gleich eine Lima Starter (es gibt auch noch eine Ultra-Variante mit schnellerer Daten-Übertragungsrate) besorgt habe. Die kam, mit einem ordentlichen Post-Aufschlag, die dem hierzulande üblichen Einfuhrzoll und der Mehrwertsteuer geschuldet ist – ein Thema, über das ich separat gebloggt habe. Weil ich nicht gleich Zeit hatte, mir eine Festplatte zu besorgen, habe ich den erstbesten USB-Stick mit 8 GB angehängt. Das war ein Fehler, wie sich zeigen sollte.
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Gesteigertes Ladebedürfnis

Zugegeben, das ist nun nicht das alleroriginellste Gadget aller Zeiten. Es ist sogar ziemlich offensichtlich, woher der Fortschritt kommt. Nachdem bei diesem Gadget hier hier zwei steckplätze für USB-Kabel vorhanden waren, sind es bei dem hier vorgestellten nun fünf. Der Benefit1 ist offensichtlich: Man kann nicht nur zwei, sondern fünf Geräte aufs Mal laden.

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Einen Gadgethaushalt erkennt man an der gut ausgestatteten Ladeecke.

Es handelt sich um den Trust Wall Charger mit 5 USB (Anschlüssen), der dazu da ist, fünf Geräte aufs Mal via USB aufzuladen, 41.90 Franken hier in der Schweiz, etwa 31 Euro bei Amazon Am anderen Ende des Geräts hängt ein ganz normaler Netzstecker.

Mein gesteigertes Ladebedürfnis hat mehrere Ursachen: „Gesteigertes Ladebedürfnis“ weiterlesen

Pulsspitzen im Smartwatchbereich

Dank Klimawandel kommt der Frühling immer früher, und da will man auf jeden Fall vermeiden, dass man beim Lustwandeln den falschen Fitnesstracker verwendet. Denn wo kämen wir hin, wenn unsere (bewegungs- oder frühlingsgefühlbedingten) Pulsausschläge nicht korrekt registriert würden?

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Hier hält sich der frühlingsmässig angeheizte Puls noch in Grenzen.

Da kommt die neue Withings Steel HR gerade gelegen (Amazon Affiliate). Die zählt nämlich nicht nur Schritte, sondern misst auch den Puls. Das ist für den Hersteller Grund genug, sie als Gesundheitsgadget zu positionieren. Für meinen Geschmack etwas hochgegriffen: Es bleibt ein Fitnessgadget – wobei ich nicht bestreite, dass eine bessere Fitness der Gesundheit zuträglich ist.

Aber genug der Haarspalterei. Optisch gefällt mir die Activité Pop (Die halbsmarte Uhr von Withings) etwas besser – noch klarer im Design und ohne das etwas laberige Armband (das man aber natürlich ersetzen kann). Bezüglich der Funktionen ist das neue Modell aber ein grosser Schritt in die richtige Richtung. „Pulsspitzen im Smartwatchbereich“ weiterlesen

Ein Fitnesstracker in Zäpfchenform

Ich benutze seit dreieinhalb Jahren Fitnesstracker. Ich habe mit dem Up von Jawbone begonen und bin Ende 2015 auf die Activité von Withings umgestiegen. Die Withings-Uhr ist nach wie vor eine gute Sache. Ich habe sie nun trotzdem abgelöst, weil die Batterie leer war. Die hält laut Hersteller um die acht Monate, was meiner Erfahrung nach nur der Fall ist, wenn man den Vibrationsalarm nicht benutzt. Dann muss man die Batterie tauschen lassen, was man theoretisch selber machen könnte, aber wahrscheinlich besser vom Uhrmacher erledigen lässt.

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Dieses Bild erklärt den Titel…

Und das war mein Problem mit der Withings. Ich habe die Batterie einmal tauschen lassen. Das war ein grösseres Unterfangen. In den meisten Uhrgeschäften wurde ich erst ungläubig angeschaut und dann mehr oder weniger freundlich weggeschickt. Man tauschte nur Batterien von Uhrenmarken, die man selbst verkaufe, lautete der Bescheid. Und da die meisten Uhrengeschäfte von Leuten betrieben werden, die noch nie etwas von Smartwatches gehört haben, wird die Withings eben nicht gewartet. Ich habe nach einigem Suchen ein Geschäft gefunden, wo man gewillt war, mir zu helfen. Das ist inzwischen zu – und nochmals suchen wollte ich nicht. Erkenntnis: Die nicht aufladbare Batterie der Withings ist nicht der Weisheit letzter Schluss.

Ich bin darum auf das Fitbit Flex 2 eingeschwenkt (89 Franken bei Digitec, 75 Euro bei Amazon): Ein klassischer Fitnesstracker, den man am Handgelenk trägt.
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Sonnenblumenstrom

Vor einiger Zeit habe ich dieses Solarpanel vorgestellt, mit dem man seine Gadgets mit Sonnenstrom versorgt. Das ist ganz auf das harte Outdoor-Leben getrimmt und wirkt mit seinem leicht camouflagigen Look etwas marzialisch.

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Saubere Energie für den Gadgetpark.

Ganz anders der Sunshine solar charger von XD-Design (Amazon Affiliate). Er sieht aus wie ein Strauss kleiner Sonnenblumen und ist damit ein guter Beweis, dass Tech-Gadgets auch charmant aussehen können. Die Blüten haben nicht die Original-Grösse von Sonnenblumen. Das würde die Solarpanel zwar sehr effizient, das Gadget aber auch etwas unhandlich machen. Es ist etwa zwanzig Zentimeter hoch und die Blüten haben einen Durchmesser von 4,7 Zentimeter.

Mit diesem Gadget lädt man seine Geräte nicht direkt. Es hat einen eingebauten Akku, der aufgeladen wird und hinterher die Geräte mit Strom versorgt. Das ist sinnvoll, weil das Laden selbst bei starkem Sonnenschein auf für geduldige Leute zu lange dauert. „Sonnenblumenstrom“ weiterlesen

Gadget-Kleinkram, Teil 3

Update 26.5.17: Achtung, nicht kaufen! Dieses Ding taugt nichts. Mehr dazu hier, plus eine alternative Empfehlung.

Ein Macbook Pro 2016 ist von Haus aus nicht einsatzbereit. Um loszulegen, braucht man Adapter – den hier für die Backup-Festplatte und den hier fürs iPhone – sowie dieses Audio-Interface hier. Und dann eben auch noch irgend eine Möglichkeit, um seine Speicherkarten auszulesen und anderes USB-Zeugs anzuhängen. Für die Spiegelreflex habe ich zwar eine gute Lösung gefunden, nämlich die Eye-Fi-Karte hier. Aber ich will ja auch die Micro-SD-Karte in meiner Legria-Kamera und die normalgrosse SD-Karte meines Roland R05 Audiorecorders verwenden.

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Roségold? Wtf?

Ich bin daher auf ein Gadget mit dem klingenden Namen Satechi Type-C Pass Through USB Hub with USB-C Charging Port (Rose Gold) gestossen – bei Amazon unter dem Namen Eagletech für 40 Euro erhältlich. Er hat zwei USB-3-Anschlüsse, je einen Slot für SD- und Mikro-SD-Karten und einen USB-C-Pass-Thru-Anschluss. Letzterer führt dazu, dass man noch genau gleich viele USB-C-Anschlüsse nutzen kann, selbst wenn man den Adapter in Betrieb hat.

Der Adapter tut, was er sollte. Sowohl USB-3-Anschlüsse als auch Kartenleser funktionieren. Ich habe mir vom Kartenleser jedoch mehr Tempo versprochen. „Gadget-Kleinkram, Teil 3“ weiterlesen

Gadget-Kleinkram, Teil 2

Wie hier bedauernd festgehalten, hat das neue Macbook Pro keinen Audio-Eingang mehr. Eine Unterlassungssünde von Apple, die man nur durch neuerliche Investitionen wettmachen kann.

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Günstig, simpel, tut.

Ich habe mich umgeschaut und kein USB-C-Audio-Interface gefunden. Und selbst wenn es sie schon geben sollte, sind sie kaum so ausgereift, dass man viel Geld darauf werfen möchte. In Frage kommen beim Macbook auch Audio-Interfaces mit Thunderbolt-Anschluss. Da findet man einige Geräte, zum Beispiel dieses hübsche Ding hier. Allerdings hat das, wie die anderen Exemplare seiner Art, Thunderbolt-2-Schnittstellen. Man käme also wieder nicht ohne Adapter aus, sondern müsste obendrein noch 32 Franken für den Thunderbolt 3 (USB‑C) auf Thunderbolt 2 Adapter aufwerfen.

Ausserdem sind die Thunderbolt-Geräte in einer Preiskategorie angesiedelt, die mir im Moment nicht behagt. Die Bruehlgarden-Studios sind im Moment technisch ausreichend ausgestattet. Neue Investitionen würden sich aufdrängen, wenn ich zum Schluss käme, dass es sinnvoll wäre, statt des analogen einen digitalen Mixer zu verwenden oder per Software zu mischen. Digitale Workflows sind allerdings ungleich komplizierter und fehleranfälliger, sodass sich das nicht aufdrängt. Die grössten Qualitätsverbesserungen liessen sich eh durch eine Schalldämmung erzielen – und nicht durch ein teures Audio-Interface.

Der Schluss war naheliegend: „Gadget-Kleinkram, Teil 2“ weiterlesen

Gadget-Kleinkram, Teil 1

Wobei dieser Titel dem Smartphone Projector 2.0 (Amazon Affiliate) überhaupt nicht gerecht wird. Denn dieses Ding, eines meiner Weihnachtsgeschenke, ist eine charmante Verbindung von Hightech mit Karton, einer Klebefolie und einer mutigen Idee.

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Endlich ein Gadget, das sich im Cheminee entsorgen lässt!

Die Idee lautet: Wieso machen wir aus dem Smartphone keinen Beamer? Die naheliegende Antwort lautet natürlich: Weil das Smartphone nicht hell genug ist und sich entsprechend überhaupt nicht eignet, als Projektionseinheit verwendet zu werden. Aber hat sich ein mutiger Erfinder von solchen Einwänden jemals abhalten lassen? Nein, und darum ist dieses tolle Gadget nun da, um jeden Haushalt mit Smartphones zu bereichern.

Es funktioniert so: „Gadget-Kleinkram, Teil 1“ weiterlesen

Drahtlose Kopfhörer, zweiter Versuch

Über Kopfhörer war in diesem im letzten Jahr häufig die Rede. Zum Beispiel hier, mit meinem Einstieg in die Drahtlos-Ära. Ich habe damals meiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass diese Kopfhörer länger halten würden. Bei den Bluetooth-Modellen fällt die Hauptursache für den frühzeitigen Ausfall weg. Meiner Erfahrung nach ist das ein Kabelbruch beim Stecker oder Stöpsel.

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Es gibt sie auch in Nicht-Türkis.

Nun, die Hoffnung war umsonst. Die Philips SHB5900 sind bereits Geschichte. Tatsächlich nicht wegen eines Kabelbruchs, sondern wegen einer unfreiwilligen Runde in der Waschmaschine. Ich hatte die Kopfhörer, klein und leicht wie sie sind, in der Tasche meines Hoodies gelassen, als dieser in die Trommel gewandert war. Auf öffentliche Schuldzuweisungen soll an dieser Stelle verzichtet werden. Aber es tatsächlich so, dass Haushaltsmitglieder, die Schmutzwäsche einsammeln, auf die Kompaktheit moderner Audioutensilien hingewiesen werden sollten.

Der Ersatz für die dahingeschiedenen Philips-Kopfhörer sind nun die Bose SoundSport Wireless In-Ear, Aqua (Amazon Affiliate), bei Digitec für 190 Franken zu haben. „Drahtlose Kopfhörer, zweiter Versuch“ weiterlesen