Google, Paranoia, Superhelden

Set dem letzten Aufwisch sind ein paar Wochen ins Land gezogen. Und das waren die Themen, die mich beschäftigt haben:

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Karten, Geisterstadt, Velofahren

Hier die Übersicht der neuesten Beiträge, aus Gründen zum ersten Mal ohne Publisher.

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Apps gegen das Organisations-Chaos

Ich bin nun nicht gerade ein leuchtendes Vorbild an Selbstorganisation und planhafter Arbeit. Ich bin eher ein Single-Tasker als einer, der gleichzeitig mehrere Fäden in der Hand hält (Aber wieso auch nicht? Siehe Multitasking ist produktiv? Ein fataler Irrtum). Darum bin ich nur bedingt berufen, den Leuten Tipps zu geben, wie sie ihren Alltag organisieren sollen.

Ich tue es trotzdem – denn beurteilen, welche Apps und Webdienste etwas taugen, kann ich. Und da ich meine diversen Deadlines immer einhalte, funktioniert meine Methode (anstehende Aufgabe mit Vollgas erledigen, dann den Kopf für die nächste befreien) ganz gut.

Also, es geht im neuesten Patentrezept-Video um Apps und Webdienste, mit denen man seine Aufgaben plant, die Übersicht über Projekte behält und für sich oder zusammen mit Mitstreitern am gleichen Strick zieht (möglichst auch in die gleiche Richtung). Es gibt drei unterschiedliche Ansätze: Die klassische Pendenzenliste in digitaler Form, die Pomodoro-Methode und die Kanban-Tafeln.

Die ergeben zusammen eine breite Palette an Möglichkeiten, wie man sich organisieren und mit anderen abstimmen könnte. „Apps gegen das Organisations-Chaos“ weiterlesen

Klischees, Selbstverteidigung, Relotius

Da ist sie also, die letzte Ausgabe der Zeitschrift «Publisher», unter der alten Besetzung. Und das sind die Beiträge, mit der diese Ära zu Ende geht:

Bitte Klischees vermeiden! Es geht in der Webtricks-Rubrik um die Klischees der Stockfotografie zu abstrakten Themen wie Erfolg, Glück oder Teamwork. Und um the over­exposed stock photo model, Rebecca Ariane Givens. Und weiter zum Thema der Bilder ab Stange: Wie viel zahlen die Penny-Stocks? Wie hebt man sich von der Masse ab? Was sind sinnvolle Wege, um mit Abmahnungen zu verfahren? Plus Tipps viele Tipps mehr: Zu einer Website und einer App, die Hintergründe automatisch freistellen. Zum «richtigen» Photoshop fürs iPad, der dieses Jahr kommen soll. Zu imageresize.org, wo man Bilder auf die Schnelle skaliert. Und zu einem Blogbeitrag, wo ein Experte für Programmoberflächen Adobe so richtig die Meinung geigt.

Die unendlichen Möglichkeiten der Mischoptionen In Photoshop kann man die Möglichkeiten der Ebenenverrechnung auf die Spitze treiben, zum Beispiel mit der Option Mischen, wenn. Plus, zu InDesign: Was bedeutet es, wenn das Layoutprogramm den Text blau hinterlegt? Wie kann man Text vom Format abkuppeln? Auf welchem Weg bringt man die Scriptpalette dazu, zu Scripts einen beschreibenden Tooltip anzuzeigen? Warum sollte man Satzdateien nicht umbenennen? „Klischees, Selbstverteidigung, Relotius“ weiterlesen

Eine Ära geht zu Ende

Für mich geht eine Ära zu Ende. Seit 1996 habe ich, mal in grösserem, mal in kleinerem Umfang, für Digipress gearbeitet. Das ist das KMU, das hinter der Zeitschrift «Publisher» und Publisher.ch steht. Die Zeitschrift behandelte ursprünglich Themen aus dem klassischen Desktop Publishing, später allerlei Formen des elektronischen Publizierens, also auch im Web, als App und mobil.

Ich habe für den Publisher Artikel geschrieben, die Videoserie Publisher Insiders gemacht, die Tipps-und-Tricks-Rubriken betreut und den Download-Bereich mit hübscher, nützlicher Software bestückt. Das war aber längst nicht alles: Digipress hat bis zur Einstellung 1999 auch die Zeitschrift «M&K Computermarkt» redaktionell bespielt, sodass ich damals wie die Jungfrau zum Kind zu einem Co-Chefredaktor-Job gekommen bin. „Eine Ära geht zu Ende“ weiterlesen

Retro, Prüderie, George Soros

Die neue und letzte Publisher-Ausgabe von 2018 ist da, mit folgender Beteiligung  meinerseits:

Automatische Inhalte zeigt eine spannende Möglichkeit auf, in InDesign dynamische Inhalte aus dem Netz einzubetten. Die weiteren Tricks in InDesign erklären ein nützliches Tastaturkürzel bei der Suche bzw. bei Suchen-Ersetzen-Operationen. Es gibt die Möglichkeit, Text per Drag&Drop zu verschieben und Farbeffekte ohne Photoshop zu erzielen. Und wir erklären, wie man ohne viel Einarbeitungsaufwand mit den alternativen Layouts (Liquid Layouts) operiert.

In Photoshop zeigen wir auf, wie man die Werkzeugleiste aufräumt und den eigenen Wünschen anpasst, wie man mittels der Zeichenflächen-Funktion mit Varianten eines Designs umgeht, überflüssige Masken weglässt, über alle Ebenen hinweg kopiert und grosse Dateien schneller öffnet. Für alle CC-Anwendungen gilt die Möglichkeit, alle Dokumente zu schliessen, wenn man beim Klick auf das x bei einem Reiter die Umschalttaste gedrückt hält.

Hier haben Sie eins auf die Mütze! umfasst eine Reihe spannender Downloads, namentlich das Cineware-Plugin für Illustrator von Cinema 4D-Hersteller Maxon.  „Retro, Prüderie, George Soros“ weiterlesen

Zähneknirschende Tipps zu Whatsapp

Im heutigen Patentrezept-Video geht es um Tricks für Messenger. Ich führe die anhand von Whatsapp vor. Das stellt mich (und mutmasslich auch manche Zuschauer) vor ein Dilemma: Soll man diese App benutzen und, in meinem Fall, Tipps dazu liefern? Whatsapp ist bekanntlich umstritten. Sosehr, dass es einen eigenen Artikel in der englischsprachigen Wikipedia nur zur Kritik am Messenger gibt: Reception and criticism of WhatsApp security and privacy features

Kurz zusammengefasst: Es gibt Detailkritik wegen Sicherheitslücken und bestimmter Features. Das grösste Problem ist aber natürlich die Zugehörigkeit zum Facebook-Konzern. Seit 2016 tauschen der Messenger und Facebook Nutzerinformationen aus. Damit werden die Facebook-Probleme zu Whatsapp-Problemen – und umgekehrt. Aus Gründen des Datenschutzes und der Privatsphäre darf man diese App eigentlich nicht nutzen.

Doch eben: Wenn man Tipps zu einer App oder einer Website gibt, dann empfiehlt man implizit die Verwendung. Denn wieso sollte man Tipps zu einem Produkt liefern, von desssen Anwendung man abrät? Das gleiche Dilemma stellt sich mir des Öfteren:  „Zähneknirschende Tipps zu Whatsapp“ weiterlesen

Tut es!

Es kommt selten vor, dass ich dieses Blog für aktivistische Zwecke nutze. Doch heute ist eine Ausnahme: Heute rufe ich dazu auf, euch bei Swisstransplant anzumelden. Respektive beim Organspenderegister. Dort bekundet man die Absicht, nach seinem Tod seine Organe zu spenden. Das ist bekanntlich eine Opt-In-Angelegenheit: Nur wer sich dazu bereiterklärt, ist Organspender. Es gibt eine Initiative, die wie in Holland das Opt-out-Prinzip ins Gesetz schreiben möchte: Man wäre automatisch Spender, es sei denn, man widerspricht explizit.

Ich trage seit meiner RS ein inzwischen schon reichlich zerfleddertes Organspenderkärtchen in meinem Portemonnaie herum (siehe oben). Aus Überzeugung: Ich verstehe in vielen kontroversen Fällen die Gegenposition, doch nicht in dem Fall: Es liegt irgendwie auf der Hand, dass man seine Organe nicht mehr braucht, wenn man tot ist. «Du brauchst deine Organe nicht mehr» ist quasi ein Synonym für das Wort «Tod». Selbst wenn man an die Seelenwanderung glaubt, was ich nicht tue, dann sollte eigentlich klar sein, dass der Körper ausgedient hat, religiöse Überzeugungen hin oder her. Wirklich, das ist die einzige Spende, bei der man nichts hergeben muss. Denn alles, was man hergibt, ist sowieso weg.

Der Eintrag im Register ist nicht ganz so schnell erledigt, wie man ein Papierkärtchen ausfüllt. „Tut es!“ weiterlesen

Da staunt der WordPress-Novize

Ich habe zwar versprochen, mir die selbstreflexionen Abhandlungen zu meinem neuen Blog zu verklemmen. Aber ich komme nun nicht darum herum, einige Erkenntnisse zum Besten zu geben. Denn es haben sich mehr Einsichten ergeben als erwartet. Und die will ich euch nicht vorenthalten, weil ihr als alte Word­press-Haudegen es sicherlich geniessen werdet, wenn ich hier mit den grossen Augen eines kleinen Kindes Dinge anstaune, die ihr längst schon wisst und bestens kennt.

Also, hier ist sie, meine kindliche Begeisterung: Es macht im Vergleich zu Flatpress richtig Spass! Ich habe zwar schon mit Word­press zu tun, seitdem wir die Nerdfunk.ch Website haben. Meine Erlebnisse damit sind im Beitrag Wordstress zusammengefasst und eher negativ. Das bezieht sich aber auf die spezielle Sicht des Podcasters. Als «normaler» Blogger hat man viele der Probleme nicht. Ausserdem hat Kevin diese Website aufgesetzt, sodass ich beim Nerdfunk keine Admin-Eindrücke sammeln konnte.

Doch die habe ich nun zuhauf. „Da staunt der WordPress-Novize“ weiterlesen