Clickomania goes open source

There are faithful Clickomania players out there, who hold on to my game more than ten years after the last update. They not only still play the game, but they’re as well submitting Online results to this page here. Not as numerous as years before, but still in considerable amouts.

Unfortunately, the submission of new results does not work anymore at this time. As you may have seen, I have switched this domain to SSL, which was high time. But Clickomania was created in a time where https was not widely available, and I am not even sure if it was possible to use encryption at all. For the reasons explained here, I am not able to provide an update.

The situation is not completely hopeless. There are two possible solutions:

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Toleranz-Typografie, Hasch und Hazel Brugger

Wie immer fängt die Übersicht meines Schaffens der letzten Wochen mit den Publisher-Beiträgen an:

  • Namen tauschen behandelt ein Thema, das direkt aus dem Leben gegriffen ist: Wie tauscht man in einer Liste mit Namen die Vor- und Nachnamen aus? Natürlich per Grep mit InDesign. Bei Fälen, wo erst der Nachname und dann, per Komma abgetrennt, der Vorname folgt, ist das allerdings knifflig. Doch auch dafür gibt es Methoden. In InDesign gehe ich der Frage nach, warum sich Objekte manchmal nicht auf einen neuen Druckbogen kopieren lassen. Für Photoshop gibt es Tricks, um Objekte zu tauschen, smarte Objekte zu entkoppeln und Objekte automatisch entlang eines Pfads zu vervielfältigen. Und ich behandle den Orton-Effekt.
  • Wann lernt die Welt endlich das Interrobang kennen?! – diese Frage beschäftigt uns natürlich alle, und in diesem Beitrag wird sie ein für alle Mal beantwortet. Plus: Zwei Webdienste für hübsche Hintergründe und eine für die Suche nach Schriften. Ferner geht es um die Frage der political Correctness im Typografie-Bereich, um bewegliche Lettern aus Schokolade, ein riesiger Fundus an kostenlosen Vektoren und um die Frage, warum Verpackungen oft so überladen gestaltet sind, wo weniger doch offensichtlich mehr wäre.
  • Mein schlimmster Albtraum ist in Farbe! Und Farbfonts sind der Gipfel der typografischen Dekadenz. Oder vielleicht doch ein echter kreativer Fortschritt? So oder so haben wir drei schöne Farbschriften parat: Die «Playbox», die je nach Position die Kreativität oder die Nutzlosigkeit beweist. Und die «Gilbert», die keinen Zweifel daran lässt, dass Typografie eben doch politisch ist. Schliesslich die «Abelone» mit den Rundungen und dem Charme eines Siebziger-Jahre Plastiksofas. Plus: Weitere Lightroom-Alternativen und das ON1 Effects-Plug-In. Für InDesign ein Aufräum-Script und eine Möglichkeit, Wörter durch Bilder zu ersetzen, ferner eine Hilfe für Textvariablen sowie für Organigramme und Flussdiagramme. Für Photoshop halten wir eine Vorlage für digitalen Glitter, eine Aktion für eine spannende Schwarzweiss-Entwicklungen und eine Methode für Spaltensatz bereit.

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Ciao Flatpress. Hallo WordPress!

Da ist der Umstieg viel schneller vonstatten gegangen, als vorgestern angedroht. Der Grund ist simpel: Ich wollte die Sache über die Bühne bekommen. Denn der Zeitaufwand ist gross, wenn man Lösungen evaluiert, in alle Richtungen überlegt und schaut, ob dieses oder jenes CMS auch noch eine Lösung sein könnte. Und so viel Spass das eigentlich macht, habe ich diese Zeit im Moment nicht. Die Familie ist an diesem Wochenende etwas zu kurz gekommen, weil es mir wichtig war, nur einen kurzen Unterbruch zu haben. Je nachdem, was für einen DNS-Server ihr nutzt, dürftet ihr nur einen kurzen oder gar keinen Aussetzer festgestellt haben.

Der Löwenanteil davon war, die Kategorien und Schlagworte aller Beiträge manuell nachzutragen.

Es ist nun eine pragmatische Lösung geworden: WordPress, gehostet von Hostpoint – da, wo clickomania.ch schon vorher registriert war. Ich konnte somit auch mein Hosting konsolidieren und alles auf stabile Beine stellen. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ausgang, auch wenn ich den Leuten zustimme, die Kritik an WordPress üben.

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Dieses Blog ist am Ende (Teil 3)

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Demnächst wird die Sonne über einem neuen CMS aufgehen… (Bild: Rakicevic Nenad/Pexels, CC0)

Ich habe gestern hier ein Fazit versprochen, wie ich weiterzufahren gedenke, nachdem das CMS des Blogs offiziell für tot erklärt worden ist. Eine endgültige Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Ich warte auf alle Fälle die Reaktionen, Empfehlungen und Tipps und Tricks aus den Reihen meiner Leserinnen und Leser ab. Und generell will ich es nicht überstürzen. Denn ich strebe eine Lösung an, die mindestens die nächsten zwanzig Jahre hält! 😉

Eine Migration ist eine Möglichkeit. Falls keine unüberwindlichen Hürden auftauchen, werde ich die WordPress-Spur weiterverfolgen und sehen, ob das alte Blog so mit vernünftigem Aufwand weiterleben kann. Falls das klappt, könnte ich auch die Importmöglichkeiten prüfen, zum Beispiel bei Squarespace. Dieser Dienst importiert von Blogger, Tumblr und eben WordPress.

Der Plan B wäre die Lösung, die viele Leute in solchen Fällen praktizieren: „Dieses Blog ist am Ende (Teil 3)“ weiterlesen

Dieses Blog ist am Ende (Teil 2)

Gestern habe ich hier dargelegt, warum dieses Blog an einem Scheideweg angekommen ist. Das CMS, das ich verwende, wurde offiziell für tot erklärt. Es kann zwar noch ein bisschen weitergehen – aber nicht mehr allzu lange. Ich muss mir Gedanken machen, ob ich auch mein Blog hier einfach sterben lasse – oder welche Alternativen es gäbe. Das mache ich, wie es sich für einen richtigen Blogger gehört, öffentlich. Und ihr dürft gerne mitdiskutieren. Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Anregungen. Ich weiss, dass viele von euch sich besser mit Content-Management-Systemen, Webdesign und diesen Dingen auskennen, als ich das tue – und ich darum einiges lernen kann, was meine Optionen angeht. Darum lasst es mich via Kommentare wissen, wenn euch etwas einfällt, woran ich nicht gedacht habe.

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Migration sei die Mutter aller Probleme, hat er gesagt. In diesem speziellen Fall hat er noch nicht einmal Unrecht. (Bild: Michael Panse mit Parteitag (43)/Flickr.com, CC BY-ND 2.0)

Also, ich werde an dieser Stelle die Möglichkeiten einer Migration erörtern. Denn damit wären alle Probleme gelöst: Alle Inhalte wandern von Flatpress in ein neues CMS und fertig. Ich mache weiter wie gehabt – bis ich an Altersschwäche von meinem Blogger-Hocker falle.

Doch geht das wirklich so einfach? Zweifel sind angebracht, weil Content-Management-Systeme sehr oft Silos sind: Man bekommt Inhalte, wenn sie einmal drinstecken, kaum mehr heraus – jedenfalls nicht so, dass man sie andernorts einfach weiterverwenden könnte. Und 2100 Beiträge von Hand transferieren – das kommt nicht in Frage.
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Dieses Blog ist am Ende (Teil 1)

Eine Entscheidung, das ich schon seit langem vor mir herschiebe, ist die Zukunft dieses Blogs hier. Denn ich habe ein Problem. Ein technisches, um genau zu sein. Wie ich zum fünften Geburtstag beschrieben habe, war es vor allem Neugierde, die mich dazu gebracht hat, das Blog aufzusetzen. Die Ausgangslage war, dass mein Hoster damals kein MySQL angeboten hat und ich die Sache nur als kleines Experiment betrachtet habe. Das hatte zur Folge, dass WordPress keine Option war, weil man dafür zwingend eine Datenbankanbindung braucht. Und ein Wechsel des Hosters erschien mir wegen dieses kleinen Experiments zu aufwändig.

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Hier geht es nicht mehr weiter. (Bild: HomeMaker/Pixabay, CC0)

Ich habe mich daher für Flatpress entschieden: Das ist ein Content Management System, das ähnlich wie WordPress funktioniert, die Inhalte aber mit simplen Textdateien in einer Ordnerstruktur im Dateisystem speichert. Das ist nicht per se falsch, im Gegenteil: Es ist unkompliziert und leichtfüssig. Und im Vergleich zu Flatpress ist WordPress ein echter Moloch.

Aber es ist unübersehbar, dass Flatpress ein Nischendasein fristet. „Dieses Blog ist am Ende (Teil 1)“ weiterlesen

Spiele zu klauen ist ein ungesühntes Verbrechen

Gibt es eigentlich ein Copyright auf Spielideen? Die Frage hat sich mir neulich aufgedrängt, als mir aufgegangen ist, wie viele Spiele mit «Blast» im Titel es im App-Store gibt: Im Beitrag Wer hat hier von wem abgekupfert? habe ich versucht, das zu klären. Aber es ist aussichtslos, weil es nebst «Toon Blast» und «Angry Birds Blast» auch «Toy Blast», «Balloon Blast» und so viele weitere Inkarnationen gibt, dass ich mir hier einen Wolf recherchieren müsste, um allen auf die Spur zu kommen.

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Auch das gute alte Monopoly könnte man nachbauen – Monopoly nennen sollte man es allerdings nicht. (Bild: Ylanite Koppens/Pexels, CC0)

Und nein, es gibt kein Copyright auf Spielideen, was ich allein daran gemerkt habe, dass ich in den 1990ern nicht verklagt worden bin, weil ich mit Clickomania eine SameGame-Variante in die Welt gesetzt habe. Und man merkt es heute daran, dass populäre Spielprinzipen wie die Match Three-Puzzles den App Store überschwemmen. Er hier schreibt, jede Woche tauche ein neuer Titel derselben Machart auf, und das scheint mir nicht übertrieben. Das führt dazu, dass die Titel heftig beworben werden müssen: Wer ab und zu ein werbefinanziertes Game spielt, der kommt um die Werbung für Homescapes, Jewel Quest, Fishdom oder Angry Birds POP! nicht herum. Die Popularität lässt sich mit einem Wort erklären. Respektive mit dreien: Candy Crush Saga. Eine Spiel-App, die 200 Millionen US-Dollar umsetzt, ist no spit in the bucket.

Das ruft Nachahmer auf den Plan, und die müssen, wie ich, nicht befürchten, verklagt zu werden. Im US-Urheberrechtsgesetz heisst es:
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Von Verunglimpfungen und unmoralischen Angeboten

Das unerfreuliche Wort der Lügenpresse ist keine neue Erfindung. Doch hierzulande hat es trotz seiner bewegten Vergangenheit auch bei den Nazis niemand benutzt. In der Schweizer Mediendatenbank gibt es während 100 Jahren (von 1900 bis 1999) gerade mal vier Treffer (18. April 1910, Juni 1960, Februar 1983 und September 1996). Alle stammen aus der NZZ, was natürlich damit zu tun hat, dass die NZZ die einzige Schweizer Zeitung ist, die von Anfang an digital und durchsuchbar archiviert ist.

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Alles nur Lüge? (Bild: kalhh/Pixabay, CC0)

Wenn man im Vergleich nur die NZZ von den Jahren 2015 bis heute durchsucht, kommt man auf 87 Resultate. Das Wort Lügenpresse hat eine beachtliche Karriere hingelegt. Und es ist unübersehbar so, dass ein Teil der Leute es ganz normal im Munde führen. In meinem Teil meines Facebook-Bekanntenkreises lese ich es inzwischen als normaler Begriff für die grossen Medien. Es wird auch als Abgrenzung zu den alternativen Informationsanbietern benutzt und ist ein Synonym zu Systemmedien und Mainstreammedien.

Klar, es ist ein ganz spezieller Teil meines sozialmedialen Bekanntenkreises: „Von Verunglimpfungen und unmoralischen Angeboten“ weiterlesen

Retrofuturismus, Schattenplätzchen, Ethical Porn

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Spektakuläre Entwicklungen sind nicht nur mit Lightroom, sondern auch mit Alternativprogrammen möglich. (Bild: dimitrisvetsikas1969/Pexels, CC0)

Wie immer ist die neue Publisher-Ausgabe ein guter Anlass, das publizistische Schaffen der letzten Zeit Revue passieren zu lassen:

  • Tricks für farbige Schriften ist einer der Beiträge auf der «Tipps und Tricks»-Seite: Was für spezielle Möglichkeiten gibt es für farbige Schriften, die man bei normalen Fonts nicht kennt? Und: Wie stellt man es an, wenn man eine farbige Schrift denn trotzdem einmal monochrom reproduzieren möchte? Die anderen Tipps erklären, wie man in InDesign schnell die Seite wechselt, verborgene Zeichen schöner einfärbt und vertikalen Text setzt. In Photoshop gibt es mehrere Tipps zum Zeichenstift, der für Vektormasken zuständig ist. Plus Tipps zu Illustrator, etwa zum Drehen von Text.
  • Der falsche Font führt in den Knast erzählt eine lustige Geschichte rund um den ehemaligen pakistanischen Premierminister Nawaz Sharif, der über Microsofts Schrift «Calibri» gestolpert ist, was der Affäre den Titel Fontgate und der Calibri den Spitznamen «Sans Sharif» eintrug. Plus: Tipps zu Google Fonts für die Print-Produktion, Plattformen fürs Ideensammeln, gestrickte Typografie und die Schrift «Krimhilde», die in den 1930er-Jahren gezeichnet wurde und aus nicht ganz unerfindlichen Gründen in Vergessenheit geraten ist.
  • Aus Adobes Schatten treten Wie der Name verrät, geht es um die Lightroom-Alternativen, die ich auch hier im Blog breitgetreten habe. Plus diverse nützliche Scripts zu InDesign, unter anderem zur schnellen Navigation in grossen Dokumenten und zu Aufräum-Hilfsprogrammen. In Photoshop gibt es ein Script, das eine Auswahl in eine Vektorpfad wandelt und Ölmalerei simuliert. Und abschliessend vier Schriften von Schwarzschild, die sich durch Retrofuturismus auszeichnen.

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In memoriam Digitalmagazin

Meine alten Podcasts haben offensichtlich die Tendenz, aus dem Internet zu verschwinden. Der legendäre Digitalk, den ich seinerzeit mit Roger Zedi für den Tagi produziert habe, wäre komplett aus dem Netz gefallen, wenn er nicht hier im Blog Asyl bekommen hätte – siehe In memoriam Digitalk.

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Es gibt keinen Grund, die alten Folgen im Archiv verschimmeln zu lassen. (Bild: Little Visuals/Pexels, CC0)

Das gleiche Schicksal ist dem Digitalmagazin widerfahren: Die alten Folgen, die nicht auf Nerdfunk.ch gehostet sind, mussten über die Klinge springen, als es für Radio Stadtfilter eine neue Website gab. Denn offensichtlich hatte sich keiner die Mühe gemacht, die alten Inhalte zu migrieren. Klar, das ist aufwändig, wie wir hier thematisiert haben.

Dennoch war (und bin) ich einigermassen darüber aufgebracht, dass die Freunde beim Stadtfilter so wenig Geschichtsbewusstsein haben. „In memoriam Digitalmagazin“ weiterlesen