Audiosaurier

Bis in die 1980er Jahre waren Stereoanlagen technikbedingt so gross, dass sie gleichzeitig auch eigene (manchmal dekorative) Möbelstücke waren. Sie waren ausserdem vergleichsweise teuer, so dass die eigene Stereoanlage eine der ersten grossen Anschaffungen im Leben vieler Teenager war und ein Statussymbol darstellte. (Wikipedia)

Genau, meine Generation. Nun hat meine so langsam volljährig werdende Stereoanlage einige Mühe bei der Wiedergabe von CDs. Vor allem bei den ersten Stücken hängt und ruckelt es, als ob ein unfähiger DJ am Werk wäre. Wahrscheinlich kann man das Problem mit einigen gezielten Tropfen Öl lösen. Jedenfalls habe ich mich etwas umgeschaut und musste feststellen, dass der klassische, phallische Hifi-Turm ganz gehörig aus der Mode gekommen ist. „Audiosaurier“ weiterlesen

Weit-, bzw. Breitsicht

Wer in seiner Wohnung vom Sofa zu viel Wand sieht, dem wird von Philips bald geholfen werden. Der Hersteller bringt nämlich einen Fernseher, das Mauerwerk auch in der Breite wunderbar kaschiert. Der «Cinema 21:9» bringt das Seitenverhältnis vom Cinemascope-Kinofilm. Das Bild ist mehr als doppelt so breit als hoch.
Nun bemängeln Kleingeister bereits, dass dieses Format beim Betrachten einer herkömmlichen Sendung im 4:3-Format massive schwarze Balken links und rechts zur Folge hat. Bei dieser Kritik fehlts an Weit- bzw. Breitsicht. Der Clou ist doch, dass so bestens zwei Fernsehkanäle nebeneinander passen:
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Eine Sendung für jedes Auge, so muss es sein. „Weit-, bzw. Breitsicht“ weiterlesen

Wo Werber ihre Ideen herhaben

Wie mans so macht, wenn man sich nicht aufraffen kann zu arbeiten: Man stöbert durch Facebook und begegnet dabei diesem oder jenem. Ich bin heute diesem begegnet:

Johnny Cash liest «I am the nation» von Otto Whittaker – er hätte meinetwegen auch gern einen Song daraus machen können. Jedenfalls erinnerte mich das an dies: „Wo Werber ihre Ideen herhaben“ weiterlesen

Ein Jahr Mailen am Stück

Es guets Neus!
Also, nachdem ich nicht viel vor dem Computer hockte und trotzdem nicht viel freie Zeit hatte (wer Computer als Zeitdiebe nennt, sollte die Familie nicht unerwähnt lassen), habe heute ich die traditionelle Neujahrsdatenaufräumaktion in Angriff genommen: Dokumente vom letzten Jahr ins Archiv schieben, Wichtiges auf DVD sichern, Ihr kennt das ja sicher.
Dabei ist mir aufgefallen, dass im letzten Jahr die magische 100’000er-Grenze gefallen ist. „Ein Jahr Mailen am Stück“ weiterlesen

Fienanzkriese iest das Wort des Jahres

«Finanzkrise» ist das Wort des Jahres 2008. Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden liess uns wissen, der Begriff habe die öffentliche Diskussion besonders bestimmt.
Eine gute Gelegenheit zu lernen, wie man das Wort eigentlich schreibt:

Mit Blick auf die derzeitige Finanzkriese meinte er zu den Trachtenträgerinnen: «Wer sein Geld in eine Tracht angelegt hat, hat gut investiert.» (Die Südostschweiz; 20.10.2008)

Andere sind auch nicht besser:

„Fienanzkriese iest das Wort des Jahres“ weiterlesen

Was macht eigentlich… George W. Bush?

Man hört nichts und sieht nichts von dem Mann. Ist er dabei, die Verbindung von Al Kaida zur Finanzkrise beweisen? Definiert er die Achse des Bösen neu? Sucht er bei den Banken die Massengeldvernichtungswaffen? Oder plant er seinen Ruhestand? Schreiben Sie uns doch mal was zu dieser Frage ins Kommentarfeld unten, Mr. Bush. Merci villmal.