Picard, Spock, rechts Janeway – und der alle überragende Captain Kirk.

Deko-Kram für Nerds, Teil 2

Ein Versuch, uns Nerds die Kör­per­pfle­ge schmack­haft zu ma­chen? Wie anders wäre es sonst zu er­klä­ren, dass es Kirk, Picard, Jane­way und Com­man­der Spock als Bade­ente gibt?

Nach dem fulminanten Start meiner schönen Serie zu Deko-Tipps für Nerds folgt hier der zweite Teil. Es handelt sich um Gegenstände, bei denen man sich mit Fug und Recht fragen kann, ob es sich nicht um eine eklatante Verschwendung wertvoller Ressourcen handelt. Diese Dinge, um die es hier gehen soll, dümpeln im eigentlichen Wortsinn vor sich hin. Sie haben weder WLAN noch Bluetooth, können nicht blinken oder quaken, und sie fischen nicht einmal Würmer, Frösche und Larven aus dem Badewasser.

Also, was ist der Zweck? Wie Schneekugeln und Lavalampen können sie nostalgische Gefühle wecken. Und im Idealfall bringen sie Nerds dazu, sich gelegentlich ihrer Körperhygiene zu widmen – denn das Klischee besagt, dass wir unsere Zeit nicht sehr gerne auf derlei nicht-virtuelle Nebensächlichkeiten verwenden. Aber könnte James T. Kirk, Jean-Luc Picard, Kathryn Janeway oder Commander Spock uns dazu bewegen, in die Badewanne zu steigen? Vielleicht – vielleicht auch nicht.

Gross, klein oder auch aus Plüsch

Einen Versuch ist es jedenfalls wert: Bei den Gadgets, die zu diesem Zweck zur Diskussion stehen, handelt es sich um die Star-Trek-Badeenten von Tubbz. Es gibt nicht nur die vier aufgezählten Charaktere aus dem Trekkie-Universum, sondern auch einige weitere: Data, Deanna Troi, Geordi La Forge, Khan, Leonard «Bones» McCoy, Nyota Uhura, Q, Seven of Nine, William T. Riker und Worf – um die für mich wichtigsten zu nennen. Wie auf dem Foto ersichtlich, gibt es sie in zwei Grössen, nämlich normal (um die neun Zentimeter) oder Mini (knapp fünf Zentimeter). Wer mit den Enten wirklich nichts anfangen kann, darf für spezielle emotionale Bedürfnisse auch zur Plüsch-Variante greifen und sich nicht in die Badewanne, sondern ins Bett oder aufs Sofa begleiten lassen.

Phaser auf Betäubung.

Zum Baden oder zu dekorativen Zwecken

Preislich bewegen sich die Figuren bei Galaxus zwischen knapp neun und über hundert Franken. Bei Amazon sind wir zwischen acht und 76 Euro dabei (Affilate-Link). Die teureren Objekte sind jedoch Sammelstücke oder grössere Objekte, die eher in eine Vitrine als in die Badewanne passen. Den Deko-Anspruch erfüllen sie jedoch allemal. Kirk, Spock und Janeway kosten bei Amazon jeweils um die 18 Euro; Piccard scheint dort vergriffen zu sein.

PS: Wie nicht anders zu erwarten, wurden auch viele andere Franchisen durch die Badeenten-Mangel gedreht: Stranger Things, Herr der Ringe, Avatar, Back to the Future, Godzilla, Ghostbusters – und was das Nerd-Herz sonst noch begehrt.

2 Kommentare zu «Deko-Kram für Nerds, Teil 2»

  1. Solche Enten braucht man in der IT nicht zur Körperpflege, sondern zur Fehlersuche beim Programmieren (siehe Wikipedia-Einträge zu „Rubber duck debugging“ bzw. „Quietscheentchen-Debugging“). Viele Kollegen haben eine Badeente auf dem Tisch. Ich verwende eine Eule vom örtlichen Pelznähverein. 😀

    Besten Dank für den Tipp, das gibt ein gutes Geschenk für die neuen Auszubildenden! Dann können sie ihr Problem La Forge erklären, bis ihnen selbst ein Licht aufgeht.

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