Mit Windows auf dem Laufenden bleiben

Feedlab ist ein hervorragender Feedreader für Windows: Über­sicht­lich, flink, mit sinn­vol­len An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten und Tas­tatur­kür­zeln für die wichtigsten Funk­tionen.

Für einen selbstbestimmten Umgang mit News und Online-Medien ist eine eigene Sammlung von wichtigen RSS-Feeds unverzichtbar – das steht ausser Frage.

Diskussionswürdig ist indes, wie man diese RSS-Feeds konsumiert. Man kann dafür eine Website direkt im Browser nutzen, beispielsweise Feedly oder Inoreader (Hier wirst du gefüttert!). Eine gute Wahl ist auch eine Smartphone App wie Lire (Das Nonplusultra für RSS-Fans) oder eine Browser-Erweiterung wie das kürzlich vorgestellte Feedbro-Addon für Firefox.

Doch so gut mir das auch gefällt: „Mit Windows auf dem Laufenden bleiben“ weiterlesen

Wider das Puff auf euren Festplatten

Auf die Gefahr hin, schul­meister­lich zu klingen: Ich erkläre, warum es nötig ist, seine Datei­ablage ver­nünf­tig zu or­gani­sie­ren – und ich gebe Tipps, wie man das am besten an­stellt.

Wie den Leserinnen dieses Blogs inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, habe ich mir einen neuen Computer gekauft. Ich  habe das zum Anlass genommen, einige alte Programme auszusortieren. Und ich habe die Chance ergriffen, meine Datenablage neu zu organisieren.

Vermutlich muss ich an dieser Stelle erklären, was ich damit meine, weil es Leute geben könnte, die so etwas wie eine «Datenablage» gar nicht kennen. Wer ein Tablet aus dem Hause Apple verwendet, der sieht sich höchstens mit der Anfrage konfrontiert, wie ein neues Dokument denn heissen sollte. Wer mit dem Tablet aufgewachsen ist, wird dieser Aufgabe nicht sonderlich viel Bedeutung beimessen und das Dokument «Brief» oder «Hausaufgaben» nennen. Vielleicht auch «Ideen» oder «Projekt», oder etwas in der Art.

Doch Menschen wie ich, die mit Computern und Betriebssystemen aufgewachsen sind, die den Nutzern das Dateisystem nicht vorenthalten, die gehen mit deutlich mehr Ernsthaftigkeit an die Sache heran: „Wider das Puff auf euren Festplatten“ weiterlesen

Fliegende Toaster und andere digitale Relikte aus der Vergangenheit

Wer sucht, der findet sie sogar bei Windows 11: die Bildschirmschoner. Dabei wäre es an der Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen und die endgültig zu beerdigen.

Mit Windows 11 verschwinden einige Funktionen, die teils vor nicht allzu langer Zeit als Neuerung eingeführt worden sind. Eine davon ist die Zeitleiste. Sie wird bei Windows 10 über den Knopf Aktive Anwendungen aufgerufen, der neben dem Suchfeld in der Taskleiste zu finden ist.

Das ist bedauerlich – aber ich könnte damit leben, wenn das die Folge einer umfassenden Entrümpelungsaktion wäre. Ich denke an Dinge wie die Werbung im Startmenü, die Widgets in Windows 11, den Windows Media Player, Windows Fax und Scan, XPS, die Windows-Aktivierung, Candy Crush Saga – und noch x andere Dinge, die ich vergessen oder verdrängt habe. Fühlt euch frei, sie in die Kommentare zu schreiben.

… echt, könnt ihr es fassen? „Fliegende Toaster und andere digitale Relikte aus der Vergangenheit“ weiterlesen

Bilder-Optimierung auf die Schnelle

Das Radical Image Optimi­zation Tool (Riot) ist ein her­vor­ra­gen­des Hilfs­mittel, wenn es darum geht, Bilder fürs Web zu opti­mie­ren, dass sie bei mini­maler Datei­grös­se die ideale Qualität haben.

Neulich musste ich verschämt eingestehen, dass ich Photoshop CS 6 und die CS6 von Adobe im Einsatz habe – und das, obwohl die Version inzwischen fast zehn Jahre alt ist und ich sonst immer predige, man tue gut daran, veraltete Programme abzulösen. Aber ich kenne mich mit Photoshop gut aus. Und ich habe einige selbst programmierte Aktionen in Betrieb, die mir Zeit sparen.

Doch es hilft nichts: Mit dem Wechsel auf den neuen Computer ist Photoshop CS6 (fast¹) passé. Ich bin derzeit auf der Suche nach einem passenden Bildbearbeitungsprogramm, mit dem Abläufe automatisieren kann, ohne dass man sich ein Bein ausreissen müsste. Ich werde mir zu diesem Zweck ImageMagick ansehen und an dieser Stelle Bericht erstatten. Falls jemand eine andere Empfehlung hat, ab damit in die Kommentare. Ich gehe ihr gerne nach.

Auf die Schnelle habe ich mir RIOT besorgt. Das Kürzel steht für Radical Image Optimization Tool, also ein radikaler Bildoptimierer, der seinem Namen gerecht wird: „Bilder-Optimierung auf die Schnelle“ weiterlesen

Der wahre Fortschritt in Windows 11

Auf die Gefahr hin, für einen Ironiker gehalten zu werden: Die bemerkens­wer­tes­ten Neue­rungen, die es in Windows 11 zu entdecken gibt, finden sich im Editor (Notepad) – einem tradi­tions­reichen Programm, das sich trotz neuem Look und nütz­lichen Features treu bleibt.

Windows 11 habe keine wirklich bemerkenswerten Neuerungen zu bieten, habe ich bemängelt. Microsoft passe die Optik an, aber ohne in funktioneller Hinsicht einen Schritt in die Zukunft zu machen.

Nun komme ich nicht umhin, dieser Aussage eine Fussnote hinzuzufügen. Es gibt nämlich eine App, in der Microsoft so viele und so radikale Neuerungen eingeführt hat, wie man sie in Windows 11 ansonsten vergeblich sucht. Es handelt sich um den Windows Editor, auch bekannt als notepad.exe.

Die wichtigste Neuerung ist, dass es sich nicht mehr um eine klassische WinAPI-Anwendung handelt, sondern um eine auf der mit Windows 8 eingeführten Schnittstelle, die damals Metro hiess, später aber in Universal Windows Platform (UWP) umbenannt worden ist: „Der wahre Fortschritt in Windows 11“ weiterlesen

Auf die WLAN-Tempotube drücken

Die Fritzbox 5530 ist ein Router und Glasfaser-Modem, die den neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6 unter­stützt. Ein Test zeigt, dass das in der Praxis massiv mehr Ge­schwin­dig­keit für die Inter­net­ver­bin­dung bringt.

Seit meinem Umstieg auf den Internetanschluss per Glasfaser von Init7 (Fiber ahoi!) habe ich den Turris-Omnia-Router verwendet, den ich im Beitrag Der Nerd-Router ausführlich gewürdigt habe. Und obwohl ich den schätze, habe ich ihn neulich ausgetauscht. Nämlich gegen die Fritzbox 5530 JT, die es für um die 174 Franken bei Digitec bzw. für 170 Euro bei Amazon gibt.

Zwei Gründe haben mich bewogen, den altgedienten Router zu ersetzen.

Der erste Grund besteht darin, dass der Router gelegentliche Aussetzer hatte. Die zeigten sich darin, dass das 5-GHz-Netz verloren ging und erst nach einem Neustart wieder zugänglich war. In der letzten Zeit war es immer häufiger nötig geworden, den Router neuzustarten. Es liegt auf der Hand, dass das nervt – vor allem, wenn zwei Leute im Homeoffice arbeiten und ab und zu an Videokonferenzen teilnehmen müssen.

Der zweite Grund ist im technischen Fortschritt begründet: „Auf die WLAN-Tempotube drücken“ weiterlesen

Windows-Anwender, spitzt eure Ohrentrompeten!

Die Regelung der Lautstärke ist bei Windows in typischer Microsoft-Manier gelöst, nämlich viel zu kompliziert. Darum hier vier Tricks, wie es einfacher und schneller geht – inklusive Hinweis auf ein charmantes Programm namens Eartrumpet.

Die Lautstärkeregelung ist bei Windows eine einigermassen unpraktische Angelegenheit: Im Infobereich rechts unten bei der Uhr findet sich ein Symbol, das aber meistens ausgeblendet ist.

Um die Lautstärke zu verändern, muss man erst auf das Symbol mit dem nach oben zeigenden Winkel klicken, damit das Lautsprecher-Icon sichtbar wird. Dann klickt man dieses Lautsprecher-Symbol an, woraufhin ein Regler erscheint, mit dem man jetzt endlich leiser oder lauter dreht. Warum es bei den schnellen Aktionen¹ keinen Lautstärkeknopf hat, erschliesst sich mir nicht.

Es geht auch bei Windows einfacher als das. Das sind die Möglichkeiten für die schnelle Anpassung der Lautstärke: „Windows-Anwender, spitzt eure Ohrentrompeten!“ weiterlesen

Das flotte Windows-Umzugsunternehmen

PC Mover Professional spart beim Wechsel auf einen neuen PC Zeit und Handarbeit: Die Anwendung überträgt nicht nur Dokumente, sondern auch Apps und Einstellungen. Zumindest, wenn alles klappt.

Ich bin neulich auf einen neuen Computer umgestiegen. Das wäre eigentlich ein Grund zur Freude – wäre da nicht die zeitraubende Sache mit der Datenübernahme. Wie im Beitrag So gelingt der Start mit dem neuen PC ausgeführt, ist Windows in dieser Angelegenheit kein Vorbild.

Im Gegenteil: Das Microsoftsche Betriebssystem ist mit den letzten Versionen noch schlechter geworden, als es eh schon war. Anwendungen konnte man noch nie vom alten auf den neuen Computer übernehmen: „Das flotte Windows-Umzugsunternehmen“ weiterlesen

Die Zeit der Computermonster ist vorbei

Zum ersten Mal in meinem Leben besitze ich einen mobilen Windows-Computer. Dass es so weit gekommen ist, daran ist Corona nicht ganz unschuldig.

Beitragsbild: Ja, selber Komponenten zusammenzubauen, hat einen gewissen Reiz (ATX computer power supply/stockmedia.cc, CC BY 3.0).

Zum ersten Mal in meinem Lebe besitze ich einen Windows-Laptop. Das mag erstaunlich klingen, zumal ich meine Karriere als Computernutzer mit Windows 3.1 bzw. OS/2 angetreten habe. Ersteres kam 1992 auf den Markt – und ja, liebe Kinder, es gab bei diesen Systemen weder E-Mail noch Webbrowser. Alles, was man auf diesen Geräten an Daten zur Verfügung hatte, musste man entweder selber produzieren oder aber dem System mittels Disketten zuführen.

Nun waren damals Laptops noch ziemliche Ungetüme und nicht sonderlich portabel. Gleichzeitig waren sie teuer und in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Als annähernd mittelloser Student tat man gut daran, sein Geld in eine Rechenmaschine in der damals üblichen Bauform zu investieren.

Das war der Tower: „Die Zeit der Computermonster ist vorbei“ weiterlesen

Bei Windows den Passwortmanager biometrisch entsperren

Die gängi­gen Pass­wort­manager (1Pass­word, Lastpass, Dash­lane) lassen sich mittels Windows Hello benutzen, was einem das Eintip­pen des Master­pass­worts erspart. Wie es bei Kee­pass geht und welche Risiken es birgt.

Ich bin seit Kurzem im Besitz eines neuen Windows-PCs, der mit Windows Hello ausgestattet ist. Unter der Bezeichnung subsumiert Microsoft die diversen Login-Methoden, die es bei Windows gibt, namentlich die biometrischen Möglichkeiten mittels Fingerabdruck und Kamera. Mein Laptop hat eine Kamera für die Gesichtserkennung und einen Scanner für den Fingerabdruck.

Das ist praktisch, weil es den Anmeldevorgang beschleunigt. Damit sind die Optionen von Windows Hello jedoch nicht ausgereizt: „Bei Windows den Passwortmanager biometrisch entsperren“ weiterlesen