Mailprogramme, die nicht so schlimm stinken

Mailspring, Mailbird, Em Client, The Bat! und Thunderbird: Fünf Mailprogramme im Test – plus als Bonus Hinweise auf Airmail, Spark und Mutt.

Meine ausführliche Testaktion von Desktop-Mailanwendungen hat zu einem banalen Resultat geführt. Ich setze nun hauptsächlich das Programm ein, das ich nebenbei schon immer im Einsatz hatte. Es ist, Achtung Antiklimax!, Mozilla Thunderbird. Die Details zu diesem halben Umstieg gibt es im Beitrag So donnert das Mail!.

Völlig sinnlos war die kleine Testreihe aber nicht. Ich hatte mehr als genug Material, um die Erkenntnisse zu einem Patentrezept-Video zu verarbeiten. Wer nun nicht die knapp zehntausend Worte lesen möchte, die ich hier im Blog zu den modernen Mail-Apps zum besten gegeben habe, kann sich auch einfach das etwa dreiminütige Video reinziehen.


Sie brauchen ein neues Mailprogramm!

Wer nun trotzdem an den Detail interessiert ist, findet die in dieser Übersicht: „Mailprogramme, die nicht so schlimm stinken“ weiterlesen

Der kleinste gemeinsame Multimedia-Nenner

DLNA gehört zu den Dingen, auf die man nicht unbedingt ein Loblied singen würde. Der Standard, 2003 von Sony und Intel erfunden, hat heute ordentlich Staub angesetzt. Er funktioniert umständlich und auch nicht extrem zuverlässig.

Wer nicht weiss, wovon die Rede ist: Die Digital Living Network Alliance hat es sich seinerzeit zum Ziel gesetzt, digitale Inhalte von einem Gerät aufs andere zu bringen. Ein ergänzendes Stichwort dazu ist UPnP, Universal Plug and Play: Geräte können miteinander kommunizieren und Dateien austauschen. Das ist kein Streaming nach heutigen Massstäben, sondern vielmehr ein Dateitransfer. Und wenn wir schon bei der Kritik sind: Die Unterstützung moderner Dateiformate ist ziemlich lückenhaft.

Doch auch wenn DLNA einem kein Techno-Hochgefühl verschafft, habe ich mich trotdzem entschieden, den Standard in einem Patentrezept-Video vorzustellen. Denn was nützt einem die schönste technische Errungenschaft, wenn sie von den Geräten, die man zu Hause herumstehen hat, nicht unterstützt wird? Viele der Alternativen zu DLNA sind weniger verbreitet und stehen längst nicht in allen Konstellationen zur Verfügung.

Das liegt (wie häufig) daran, dass manche Hersteller ein proprietäres Süppchen kochen. „Der kleinste gemeinsame Multimedia-Nenner“ weiterlesen

Wo bist du? Wo bist du? Wo bist du?

Mit dieser neuen iOS-Funktion erwischt man Apps, die die Ortungsfunktion auf übergriffige Weise nutzen.

Eine der nützlichsten neuen Funktionen von iOS 13 – hier allgemein vorgestellt – ist die Enttarnung von Apps, die ständig die geografische Position des Smartphones abfragen. Sie liefert eine klare Entscheidungsgrundlage, wenn man sich fragt, ob man einer App vertrauen sollte oder nicht.

Schon vor iOS 13 war es so, dass Apps die Berechtigung einholen mussten, wenn sie eine Standortabfrage ausführen wollten (siehe auch Apple-Supportdokument GPS und Ortungsdienste für Apps auf dem iPhone, iPad oder iPod touch nutzen). Doch es war für uns Nutzer nicht ersichtlich, wie intensiv oder zurückhaltend eine App auf die Standortdaten zugriff.

Mit iOS 11 hatte Apple die Spielregeln verschärft. Apps mussten erklären, weshalb sie GPS-Zugriff haben wollten. Und in den Einstellungen gab es nun die Möglichkeit, die Ortung einzuschränken. „Wo bist du? Wo bist du? Wo bist du?“ weiterlesen