Weniger ist auch mobil mehr

Zu Werbeblockern habe ich eine differenzierte Meinung: Ich bin der Ansicht, dass sich Werbung als Finanzierungsmodell für gute Inhalte nicht bewährt hat, besonders nicht im Web, wo sie besonders lästig ist. Ich glaube, dass es zum Unterhalt schöner Medienprodukte neue Mittel und Wege braucht. Doch die lassen vorerst noch auf sich warten. Darum müssen wir uns mit der Werbung noch etwas abfinden – zumal Inhaltsproduzenten wie ich sonst kein Auskommen mehr haben. Das heisst aber nicht, dass man alles tolerieren müsste. Wenn die Werbung Überhand nimmt, darf man sie in die Schranken weisen.

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Die generellen und die individuellen Filter.

Ich verwende an meinem Windows-PC und Macbook keinen separaten Werbeblocker und auch keine Adblocker-Erweiterung mehr. Das ist nicht mehr nötig, seit Firefox in der Version 57 alias Quantum ordentlich zugelegt hat, was die Aktivitätenverfolgung angeht. Und die scheint ihre Wirkung nicht zu verfehlen: In meinem Blog sind die Adsense-Einnahmen seit Anfang Jahr deutlich zurückgegangen. Ich führe das auf die Aktivitätenverfolgung von Firefox zurück. Denn wenn die Funktion aktiv ist, werden in diesem Blog hier die von Google geschalteten Banner komplett eliminiert. (Ob die Aktivitätenverfolgung immer aktiv ist oder nur bei privaten Fenstern greift, schaltet man übrigens in den Firefox-Einstellungen bei Datenschutz & Sicherheit im Abschnitt Schutz vor Aktivitätenverfolgung ein.) Da meine Website einen hohen Anteil von Firefox-Nutzern hat, scheint es mir nicht unplausibel, Mozilla für den Rückgang verantwortlich zu machen.

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