Zeichnen in die leere Luft

Mein Geburtstagsgeschenk – das ich schon vor etwas längerer Zeit bekommen habe, das ich aber erst jetzt bespreche, um hier im Blog das Datum etwas zu vernebeln – war ein Ding namens 3D-Doodler Create (Amazon Affiliate). Das ist ein Stift, mit dem man keine farbigen Spuren auf Papier hinterlässt, sondern Linien durch die Luft zieht – nicht nur in zwei Dimensionen, sondern in drei.

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Auch für Mini-Gustave-Eiffels geeignet – so weit bin ich allerdings nicht. Das Häuschen in Schwarz ist mehr mein Niveau. (Bild: eager/flickr.com, CC BY 2.0).

Klar, dass für dieses Kunststück keine Tinte zum Einsatz kommt, sondern Plastik. Man hat farbige Plastikstäbchen, die man in den Stift einführt und die erhitzt werden. Dadurch verflüssigen sie sich. Durch einen kleinen Motor werden sie aus der Stiftspitze ausgepumpt, wo sie an der Luft recht schnell abkühlen und aushärten. Da sie dann ihre Form behalten, erhält man ein dreidimensionales Gebilde.

Das ist faszinierend. Aber nicht das, was man als kinderleicht bezeichnen würde. „Zeichnen in die leere Luft“ weiterlesen

Elektronikmusik nach dem Selbstbauprinzip

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Die namensgebenden Knoten (nodes) sind links deutlich zu erkennen. Rechts konfiguriert man den Sound.

Auf der Liste mit den Dingen, die ich in diesem schönen Blog besprechen will, steht seit längerem eine App namens Nodebeat (erhältlich für das iPhone und iPad, Android und für den Mac). Das Problem ist nun, dass ich wirklich nicht kompetent bin, sie vernünftig abzuhandeln. Denn es handelt sich um eine App zur Musikkomposition. Musik ist ein Bereich, wo ich mich gerne als Nutzer betätige, wo ich aber völlig talentfrei bin, was den Kreationsprozess angeht. Ich kann daher schreiben, dass die App Spass macht und dass – egal was man tut – etwas Hörbares herauskommt. Aber wie das passiert und wie man die App im Vergleich zu anderen, ähnlichen Apps bewerten müsste, kann ich leider weder herausarbeiten nicht fachlich begründen.

Andererseits hat mangelndes Verständnis einer Materie noch nie einen Blogger vom Schreiben abgehalten. Mich am allerwenigsten: Ich habe mich vor einiger Zeit über die Musikmemos-App ausgelassen (Die Nummer 1 für die Hitparade ist fast schon komponiert). Ich habe über diverse Musikkreations-Apps geschrieben, nämlich im Beitrag Musik-Lego über Reactable, in Ein Tummelfeld für Musiktüftler über SunVox und in Schleichweg auf die Pop-Bühne über Songify. Und da war auch der Beitrag mit dem besten Titel aller Zeiten (Dft dft dft nnnnng) zu Auxy.

Also, Nodebeat operiert mit Generatoren. „Elektronikmusik nach dem Selbstbauprinzip“ weiterlesen