Apple, Audiokassetten, Nobillag

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Not amused. (Bild: CoxinhaFotos/pixabay.com, CC0)

Die neue Publisher-Ausgabe hat vorne ein Loch. Doch inhaltlich gibt es keine Leerstellen:

  • Wenn Männer explodieren, dann war oft Photoshop am Werk. In den «Tipps und Tricks» wird erklärt, wie man den Effekt hinkriegt. Ausserdem: In InDesign alle verlinkten Bilder an einem Ort platzieren, die Laufweite und Formatvorlagen schnell ändern, den Befehl Layoutansicht teilen nutzen und Markierungen erstellen, die nicht gedruckt werden. Photoshop: Texte umfärben, zoomen und richtig weichzeichnen. Und auch ganz praktisch: Mit Acrobat PDFs aus der Zwischenablage erstellen.
  • Kommerzielle Farbkombinationen lassen sich bei einer praktischen Website nachschlagen: Die sammelt die Farbpaletten vieler grossen Marken zum Nachschlagen und runterladen. Plus in den Webtipps: Die Wirkung von Logos, Animation statischer Bilder in Photoshop, Video-Tutorials und Lern-Websites. Und eine Antwort auf die Frage, wie man mittels Photoshop Haare spriessen lässt.
  • Für Hypnotiker und Humanisten gedacht ist die neue, offene Schrift von IBM namens «Plex», sowie eine klevere Rasterungssoftware. Ausserdem Schriften aus Big Blues Vergangenheit und ein Font für Legasteniker, eine Alternative zu Lightroom, die ohne Katalog auskommt, ein InDesign-Script, das WordPress-Blogposts automatisch platziert, ein alternativer Erweiterungsmanager für die Creative Cloud von Adobe und zwei Sammlungen mit Overlay-Bilder für Photoshop, die Lichtschleier, Gegenlichtflecken und Schnee herbeizaubern.

Und wie üblich bei dieser Gelegenheit eine Übersicht der Artikel aus dem Tagi:

Auch beim Nerdfunk ist einiges gelaufen:

  • Sozialmediale Auswüchse Die Zukunft des Werbefernsehens heisst Instagram, und das Knorrli und die Swissmilk-Kuh werden durch die Influencer abgelöst: Das sind echte Menschen und keine Schauspieler, die uns auf sozialen Medien mit ihrem Leben und ihren Markenbotschaften bedienen.
  • Smarter Kühlschrank, kluge Unterhose? Eine Auslegeordnung zum Internet der Dinge: Wir bewerten die Gegenwart, werfen einen Blick in die Zukunft und geben eine persönliche Beurteilung, was man ausprobieren sollte und was schleunigst als Elektroschrott zu entsorgen ist.
  • Besser als ein Tesla auf dem Mars Eine kleine Liebhaber-Sendung von zwei Hörbuch-Fans: Warum Hören besser als Lesen ist. Welche Titel uns besonderen Spass machen. Und wie man am besten an sein Hörfutter herankommt: Per CD, Download, über den einheimischen Buchhandel oder via Audible?
  • Gretchen fragt die Kummerbox Die erste Sendung Kummerbox Live 2018 mit Fragen zu den Sicherheitslücken Meltdown und Spectre, zu gelöschten SMS, gemeinsamen Adressbüchern und googlelosem Android. Und wir sprechen über Religion, mit der sich Kevin in einem neuesten Podcast herumschlägt
  • Das S für mehr Sicherheit Let’s Encrypt ist eine breit abgestützte Initiative für mehr Sicherheit im Web. Das Ziel ist, die verschlüsselte Kommunikation zum Standard zu machen. Wir diskutieren Vor- und Nachteile und erklären, wie man seine eigene Homepage auf https umstellt.
  • Skimasken verhaften Mike Hotz ist Leiter der Abteilung Cybercrime/Digital Investigations der Kantonspolizei Zürich und erklärt, wie sich die Arbeit der Kriminalbeamten in der Internet-Ära verändert: Was ist Cybercrime, wer sind Täter? Und wie ermittelt man im Cyberspace?
  • Die Blase ist geplatzt Es sollte eine entspannte Jahresauftaktsendung werden. Und dann haben wir doch wieder nur über Nobillag gesprochen. Aber das ist das Schicksal von jedem, der sich auf eine Social-Media-Plattform vorwagt. Immerhin: Es gibt auch Lehren zu ziehen.
  • Evolutions-Fail Der dritte Teil des Realitätsabgleichs lässt nun endlich die Katze zu den Auf- und Absteigern des Jahres aus dem Sack: Die sind einerseits folgerichtig und logisch – und andererseits erfrischend und überraschend, was die grossen Abwesenden angeht.
  • Als Samichlaus im Kinosaal Der zweite Teil des digitalen Realitätsabgleichs 2017 zu Tops und Flops bei der Software und dem Web: Es gibt Frust zu bereden und ein paar Erfolgserlebnisse. Wir lüften das Geheimnis, ob die Schweizer Post auf der Seite der Gewinner oder Verlierer ist.

Und wie üblich zur Abrundung einige Artikel, die einen anderen Blick auf die Welt als meinen liefern…

  • Die Staatshasser und ihre Freunde So radikal die No-Billag-Initiative auch ist: Die libertäre Ideologie, die dahintersteckt, hat sich längst bis weit in die liberale Mitte ausgebreitet. Die WOZ hat den Anwalt, den Chefideologen und den Wegbereiter der Initiative aufgesucht.
  • Die Mutter als Täterin Sexueller Missbrauch wird meist von Männern begangen, aber auch Frauen werden zu Täterinnen: Mutter, Tante, Lehrerin.
  • Facebook invented the flick. A brilliant time unit you won’t get to actually use.
  • Verführerisch und hochgiftig Das Argumentarium der No-Billag-Initianten besteht aus einem giftigen Gebräu von Reizwörtern, das jede und jeden direkt anspricht. Eine Zerpflückung.
  • Die No-Billag-Ökonomie Es erstaunt, wie viel Zuspruch die No-Billag-Initiative im Zeitalter von Fake News und Filterblasen derzeit erhält. Oft wird versucht, ökonomisch gegen die heutige Lösung zu sprechen. Leider aber oft ohne wichtige, tiefergehende Überlegungen, die in der Ökonomie an sich schon seit Jahrzehnten bekannt wären.
  • Unter Beschuss Hater gab es schon immer. Heute sind sie vernetzt und schwer bewaffnet. Ihre Geschütze: YouTube, Facebook, Twitter. Seit 18 Monaten werden Richard Gutjahr und seine Familie im Netz gezielt unter Beschuss genommen. Das umstrittene NetzDG hat eine kurze Atempause verschafft.
  • Provider droht mit Drosselung Ein US-Internet-Service-Provider bedroht Kunden, die beschuldigt werden, Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben, mit dem Nicht-Funktionieren ihres Thermostats.
  • No-Billag-Initiative lässt zu viele Fragen offen Die «No Billag»-Initiative ist nicht ansatzweise innovativ. Sie verpasst die Chance der eigentlich erforderlichen Neuregelung der Medien in der Verfassung. Rechtsprofessor Urs Saxer analysiert die Schwächen der Initiative.
  • Google Thinks I’m Dead «I’m not dead yet. But try telling that to Google.»
  • Die SVP will uns den Hass auf Arme schmackhaft machen Armut macht Angst. Die Rechte versucht, uns diese Angst zu nehmen, indem sie uns mit Hass gegen Arme füttert. Eine denkbar schädliche Strategie – für die gesamte Gesellschaft.
  • Contacting aliens is a horrible idea Actively messaging extraterrestrial civilizations could be humankind’s final folly.

Autor: Matthias

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