Sich einen Wolf scrollen

Da bahnt sich der Addons-Supergau an!, habe ich neulich beklagt. Eine der schon bald nicht mehr unterstützten Firefox-Erweiterungen ist Fireshot, die ich im Beitrag Als Screenshotter sich das Leben leichter machen vorgestellt habe. Die nutze ich nicht täglich, aber häufig genug, um sie ersetzen zu müssen.

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Man kann Screenshots natürlich auch mit der Kamera machen und schauen, dass der Smoothie auch noch mit drauf ist. (Bild: Nguyen Nguyen/Pexels.com, CC0)

Nun scheint es so zu sein, dass ich das ganz einfach tun kann. Firefox hat nämlich vor Kurzem eine Screenshot-Funktion eingeführt. Und wenn die bei Mozilla etwas mitdenken, wird die auch in Firefox 57 noch enthalten sein. Naja, am 15. November wird die neue Version erscheinen und dann wird man sehen.

Die Screenshot-Funktion von Firefox wird über das neue Symbol in der Symbolleiste benutzt, und sie hat einen Vorteil gegenüber von Fireshot und dem Snipping Tool von Windows und Bildschirmfoto beim Mac. Sie kennt die Bereiche, aus denen eine Webseite typischerweise aufgebaut ist – wer sich mit HTML und CSS auskennt, der wird Div und Span entweder lieben oder hassen. Jedenfalls werden bei Mausbewegungen automatisch bestimmte Bereiche der Seite umrandet. Wenn man klickt, wird dieser Bereich markiert. Man kann ihn aber noch verschieben und ihn in der Grösse verändern. Ausschnitte zu nehmen ist wirklich einfach.
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Mehr Qualitätsbewusstsein, Apple!

Es ist noch nicht ganz, aber fast ein Jahr her, dass ich mich intensiv mit dem damals brandneuen Macbook Pro auseinadergesetzt habe: Hier mit der Touchbar, hier mit der Faszination und hier mit den teils wichtigen, teils unwichtigen Details. Bei dieser exzessiven Berichterstattung kann ich auch gleich noch einen weiteren Beitrag anhängen: Zu den längerfristigen Erkenntnissen.

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Hübsch, aber es lässt die Liebe zum Detail vermissen. (Bild: pxhere.com, CC0)

Fazit da: Ich arbeite gerne mit dem Macbook Pro. Der Bildschirm ist toll, das Touchpad auch, an die Butterfly-Tastatur habe ich mich gewöhnt und die im Vergleich zum Vorgänger viel kompaktere Bauweise lernt man zu schätzen. Das ist erst einmal ganz okay, zumal man offenbar froh sein muss1, wenn die Tastatur überhaupt funktioniert.

Aber für einhelliges Lob hätte ich diesen Beitrag hier nicht angefangen. „Mehr Qualitätsbewusstsein, Apple!“ weiterlesen