Old Sudoku wine in new app bottles

Seven very different Sudoku variants for the iPhone and iPad, which prove that even a well-known game idea can be implemented in an original way.

My favorite Sudoku version doesn’t work with iOS 11 anymore. So here are seven alternatives:

Sudoku Pro Edition (left): The colors are helpful. Sudoku by Easybrain (right): Useful marks for the selected number.

Sudoku Pro Edition

This is a simple Sudoku version that does not reinvent the wheel and does not shine with a special variety of functions. But what I like about it is the color marking of the number fields. Each number has one color: one is red, two is orange, three is yellow, and so on. This makes it easier to find your way around, as the distribution of the numbers is recorded more quickly and intuitively on the basis of the colours.

There is also the possibility to play with colors only, which is a little unfamiliar – but gives the game an extra kick. In addition, you can also play with letters or brand logos (Twitter, Instragram, Pinterest, WordPress, Google, Windows, Torrent and – for whatever reason – Playboy). Which is a little less compelling.

Conclusion: An original approach, which might just be right for the hardcore Sudokuians.
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Das iPhone als Rechercheinstrument

Wie man am iPhone oder iPad mittels Printfriendly und PDF Merge Webseiten als PDF sichert und archiviert.

Am iPhone und iPad und iPad kann man über die Druckfunktion auch PDF-Dateien erstellen. Das ist etwas umständlich – aber neuerdings geht es auch einfacher. Im Teilen-Menü findet sich der Befehl PDF erstellen, der nützlicherweise auch gleich ähnliche Markierungsfunktionen präsentiert, die man bei iOS 11 zur Behandlung von Screenshots zur Verfügung hat. Und man kann das PDF über die neue Dateien-App auch gleich auf dem Gerät oder bei einem Wolkendienst wie Dropbox oder iCloud Drive deponieren.

Links: Die für Desktop-Bildschirme und A4-Blätter optimierte Ansicht von PrintFriendly.
Rechts: Einzelne PDF-Dateien zusammenfügen.

So weit, so nett. Ich nutze, wie hier ausgeführt, am Desktop zur PDF-Erstellung gerne Printfriendly.com. Das ist eine Website, die man entweder direkt im Browser oder über eine Browser-Erweiterung nutzt, um aufgeräumte Varianten von Websites zu erstellen, die sich leicht drucken, archivieren oder zu Recherchezwecken mit Markierungen und Bemerkungen behandeln lassen. Printfriendly lässt von Haus aus Ballast wie die Naviation und Werbung weg. Und man kann durch Anklicken unerwünschte Elemente ganz einfach entfernen. „Das iPhone als Rechercheinstrument“ weiterlesen

Des Spinnenmanns etwas langfädiges Game-Abenteuer

«Marvel Spider-Man Unlimited» hat eine tolle Optik und spielt sich angenehm: Doch zum perfekten Spielvergnügen reicht es nicht – dafür sind die Rahmenhandlung zu schwach und die Geldscheffel-Methoden zu aufdringlich.

Hier wird nicht nur gerannt, sondern auch geschwungen. (Bemerkung zum Bild rechts: Knackige Arschbacken hat er ja!)

Wie gestern versprochen, soll es hier und heute um «Marvel Spider-Man Unlimited» gehen. Die App ist kostenlos für Android und iPhone/iPad erhältlich, aber natürlich gibt es die unvermeidlichen In-App-Käufe. «Spider-Man» stammt nämlich von Gameloft, dem weltgrössten Hersteller von mobilen Spielen. Auch «Minion Rush» (siehe Wir In-App-Purchase-Lakaien) kommt von den fleissigen Franzosen. Und damit ist schon viel über das Spiel gesagt: Es funktioniert sehr ähnlich wie jener Erfolgstitel. Sogar die Navigation durch die Levels erinnert ans Vorbild.

Das Spiel ist schon 2014 erschienen und mir in den letzten drei Jahren irgendwie verborgen geblieben. Das ist für einen staatlich diplomierten Endless-Runner-Experten wie mich natürlich ein gewisses Versäumnis. Andererseits sind diese zeitnahen Besprechungen ja auch bloss Ausdruck der News-Versessenheit unserer Medien. „Des Spinnenmanns etwas langfädiges Game-Abenteuer“ weiterlesen

Eins zu null für Spiderman gegen die virtuelle Realität

«VR Run» ist ein Endless-Runner, den man mittels Google-Cardboard in der virtuellen Realität spielt. Eine nette Idee, schlecht umgesetzt.

Während ich im richtigen Leben durchaus gerne einmal am Ziel ankomme, spiele ich zum Vergnügen gerne diese Endlos-Renn-Games. Diese Leidenschaft hat sich auch in diesem Blog niedergeschlagen; es gibt nämlich Besprechungen der folgenden Titel zu lesen: Temple Run 2, Temple Run: Oz, Minion Rush, Temple Run: Merida, Run’n’Gun, Alto’s Adventure, Sonic Dash, Lara Croft: Relic Run, Crossy Road, Chameleon Run und Super Mario Run.

Nur nicht über die Blume stolpern – die etwas ungeschliffene Landschaft von «VR Run».

Heute geht es um einen Endless Runner, der das schöne Spielprinzip mit VR verbindet. VR Run (nur iPhone) heisst die App, und man spielt sie zum Beispiel mit Google Cardboard. Nun sieht man einerseits eine schöne 3-D-Ansicht seiner Rennstrecke, bei der man sich auch umdrehen kann, wenn man denn gerne rückwärts läuft und die Hindernisse bloss erahnt. Andererseits spielt man mittels Körpereinsatz. „Eins zu null für Spiderman gegen die virtuelle Realität“ weiterlesen

Kartografischer Klamauk mit Kult-Potenzial

Bei Terrible Maps gibt es humorvolle Karten. Das Ist vergnüglich und erhellend.

Kartografische Glanzlichter stellt einige Webdienste und Social-Media-Accounts vor, die mit den verblüffenden und horizonterweiternden Erkenntnissen der Kartenkundler aufwarten. Die zeigen uns, wie die Welt richtig ist – respektive wie Erkenntnisse davon abhängen, wie Daten aufbereitet und präsentiert werden. Das klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner.

Schattenseiten in kartografischer Hinsicht

Doch wo Glanzlichter strahlen, muss auch Schatten herrschten. Und dieser Schatten geht sozialmedial von Terrible Maps aus. Dieser Account findet sich auf Twitter und bei Facebook. Und er macht seinem Namen alle Ehre.

Er erklärt zum Beispiel, dass weniger als 0,1 Prozent der Weltbevölkerung in der blauen Region leben – zu sehen ist eine Weltkarte mit den Meeren in Blau.

Oder er führt vor, wie die Welt aussehen würde, wenn es keine Landmasse gäbe.
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Für die Altersmilden und die Altersstarrsinnigen

Die Tech-Konzerne sind notorisch schlecht ansprechbar, wenn ein Produkt nicht funktioniert, wie es sollte. Tipps für die Kontakt­aufnahme.


Wie Sie Apple und Microsoft die Meinung geigen.

Keine Frage, aufs Alter werde ich starrsinnig und querulantisch werden. Wäre das vor zwanzig Jahren passiert, würde ich angefangen haben, sämtliche Zeitungen mit Leserbriefen einzudecken.

Früher war nicht alles besser

Heute werde ich wohl twittern und bloggen… und das stellt zum Jetzt-Zustand keinen grossen Unterschied dar: Da soll noch einer sagen, früher sei alles besser gewesen.

Was ich natürlich auch tun werde: Apple, Microsoft, Mozilla, die Swisscom und sämtliche anderen Tech-Konzerne mit meinen kostenlosen guten Ratschlägen einzudecken. Und ich werde mich nicht damit begnügen, die via soziale Medien zu verbreiten. Nein, es wird darum gehen, sie direkt an der richtigen Stelle zu deponieren.

Zwingend und überfällig

Dort, wo sie quasi unweigerlich auf dem Tisch des Verantwortlichen (neudeutsch: Product owner) landet und zwangsläufig Gehör finden wird, weil meine Ideen zwingend und überfällig sind.

Als Vorbereitung für diese Tätigkeit habe ich schon einmal die besten Methoden zusammengetragen, wie man sich den Tech-Konzernen annähert und ihnen die frohen Botschaften zukommen lässt. „Für die Altersmilden und die Altersstarrsinnigen“ weiterlesen

Am Internet herumbasteln

Ich habe den Domain Editor meines Hosters ausprobiert und zum Glück meine Website nicht zerstört.

Ich wollte schon lange mal über den Domain-Editor von Hostpoint schreiben. Den findet man, wenn man sich unter admin.hostpoint.ch einloggt.

Einmal drin, klickt man auf Zu meinen Domanins, sucht die passende Domäne aus der wahrscheinlich langen Liste und betätigt direkt darunter den Eintrag Bearbeiten. Es erscheint eine Konfigurationsseite, die einerseits im rechten Bereich die Namensserver aufführt.

In den Feldchen stehen die Server von Hostpoint, wenn die Domain bei Hostpoint untergebracht ist. Wenn sie bei einem anderen Anbieter liegt, dann stehen dort die DNS-Server dieses anderen Anbieters.

The Internet is a series of (probably connected) tubes. (Bild: David McEachan/Pexels.com, CC0 )

Abweichende DNS-Server gibt es zum Beispiel hier für Clickomania.ch. Gehostet wird diese Site von VTX, weil das damals 1999, als ich die Domain eingerichtet habe, eine gute Wahl war und ich seither keinen triftigen Grund für einen Wechsel hatte.

Der Registrar ist allerdings Hostpoint. Das wiederum seit 2015, als die Switch ihre Rolle als Hüterin über .ch aufgegeben und an Hosting-Anbieter abgetreten hat. Ich habe das seinerzeit im Beitrag Kampf um die Domain-Kunden beschrieben.
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Alter Sudoku-Wein in neuen App-Schläuchen

Sieben sehr unterschiedliche Sudoku-Varianten fürs iPhone und iPad, die beweisen, dass sich auch eine alt bekannte Spielidee originell umsetzen lassen.

Bei Spielen wandle ich gerne auf ausgetrampelten Pfaden, genremässig. Knobelspiele, Sudoku, vielleicht mal einen Endless Runner – viel mehr ist da nicht, wie auch ein Blick die Spieltipp-Rubrik in diesem Blog bestätigt. Da bespreche ich auch gerne neue Varianten altbekannter Spiele. Wie zum Beispiel jetzt hier sieben Sudoku-Varianten, die mir neulich begegnet sind.

Das Fazit gleich vorneweg: Die beste Variante ist und bleibt – zu meinem Leidwesen als Blogger, der hier gezwungen wird, alten Wein in neue Schläuche abzufüllen – die vor Urzeiten im Beitrag Hirntraining ohne Altpapier vorgestellte App «Big Bad Sudoku Book». Sie bleibt meine Lieblings-Sudoku-Variante. Es gibt sie hier in einer Lite-Version und hier in der kostenlosen Vollversion mit In-App-Käufen. Dumm nur: Sie läuft nicht mehr unter iOS11. Darum ist dieser Beitrag hier nicht ganz nutzlos.

Also:

Sudoku Pro Edition (links): Die Farben sind hilfreich. Sudoku von Easybrain (rechts): Nützliche Markierungen zu der ausgewählten Zahl.

Sudoku Pro Edition

Das ist eine simple Sudoku-Variante, die das Rad nicht neu erfindet und auch nicht durch eine besondere Funktionsvielfalt glänzt. Was mir aber gefällt, ist die farbliche Markierung der Zahlenfelder. Jede Zahl hat eine Farbe hinterlegt: Eins ist rot, zwei ist orange, drei ist gelb, und so weiter. Das erleichtert die Orientierung, denn man erfasst die Verteilung der Zahlen anhand der Farben schneller und intuitiver.

Es gibt auch die Möglichkeit, nur mit Farben zu spielen, was etwas ungewohnt ist – aber dem Spiel einen Extra-Kick gibt. Zusätzlich kann man auch mit Buchstaben oder mit Marken-Logos (Twitter, Instragram, Pinterest, WordPress, Google, Windows, Torrent und – warum auch immer – Playboy) spielen. Was etwas weniger zwingend ist.

Fazit: Ein origineller Dreh, den eingefleischten Sudokuianern womöglich gerade recht kommt.
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Digitale Vitalzeichen

Bei iOS gibt es keinen Taskmanager, wie man ihn von klassischen Betriebssystemen her kennt. Die Möglichkeiten, sich über Speicherverbrauch oder laufende Prozesse zu informieren, sind beschränkt. Ein bisschen etwas verrät System Max fürs iPhone.

Links: Das iPhone braucht gerne viel vom Speicher, der halt da ist.
Rechts: Der Verbrauch über die Zeit. Die Delle rechts wurde durchs Schliessen der Facebook-App verursacht.

Neulich habe ich eine Möglichkeit vorgestellt, wie man sich über App-Schnäppchen informieren lassen kann. Eine App, die ich mit der beschriebenen Methode entdeckt habe, ist System Max fürs iPhone, die normalerweise 1 Franken kostet. Es handelt sich um einen klassischen Systemmonitor, wie es ihn auch für Android und für Mac OS. Und natürlich für Windows – dort ist mit dem Ressourcenmonitor sogar schon ein hervorragendes Überwachungswerkzeug eingebaut.

Man startet es übrigens am einfachsten, indem man mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste klickt, dann Task-Manager aus dem Kontextmenü wählt, im Task-Manager ggf. auf Mehr Details klickt, zum Reiter Leistung wechselt und dort unten den Link Ressourcenmonitor öffnen betätigt. Die Leute, die lieber Dinge mit der Windows-Taste und r in Betrieb nehmen, verwenden dann die Eingabe perfmon /res.
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Verfluchte Wikinger!

Die Browser-Erweiterung Bloody Vikings! vereinfacht den Umgang mit Wegwerf-Mailadressen: Man fügt per rechter Maustaste eine solche Adresse ein, wo man sie benötigt.

Haben die echten Wikinger die Hörner am Helm nicht oben? Und was soll das verfluchte Konfetti hier? (Das Bild stammt von der Luzerner Fasnacht und von Boenz/pixabay.com, CC0 )

Ich nutze Wegwerf-Mailadressen. Nicht ständig, aber doch ab und zu – und ohne schlechtes Gewissen. Darum kam mir die Firefox-Erweiterung Bloody Vikings! mehr als gelegen. Sie vereinfacht die Verwendung der Fake-Mailadressen markant. Muss man irgendwo ein Formular ausfüllen, braucht man beim Mailfeld nur mit der rechten Maustaste zu klicken. Im Kontextmenü findet man den Menüpunkt Bloody Vikings!, und ein gutes Dutzend Dienstleister, die einem temporäre Mailboxen zur Verfügung stellen.

Ein knappes Dutzend frei verfügbare Mailboxen

Namentlich die hier: 10minutemail.com, anonbox.net, dispostable.com, fakemailgenerator.com, lazyinbox.com, mailcatch.com, mailforspam.com, mailinator.com, squizzy.de, trash-mail.com und yopmail.com.

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