Bilder zum freien Gebrauch

Zur optischen Aufwertung dieses Blogs nutze ich selbstgeschossene Fotos und Flickr-Bilder mit dem passenden Creative Commons (am einfachsten zu finden mit meiner Firefox-Sucherweiterung). Manchmal werde ich auch bei Wikimedia fündig und ab und zu ist Getty mit der Einbettungsmöglichkeit die beste Option. Und vor Kurzem habe ich pexels.com entdeckt. Dort gibt es Public-Domain-, bzw. gemeinfreie Fotos. Bei denen ist man in der Nutzung noch weniger eingeschränkt als bei dem Creative Commons-Material, und man muss sich nicht die Mühe eines korrekten Bildcredits machen. Das ist bekanntlich bei CC durchaus wichtig, wenn man nicht abgemahnt werden will.

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Das beste Foto zum Stichwort Blogger liefert Unsplash mit Andrew Neels Aufnahme hier. (Im Original hochformatig.)

Diese Quellen helfen mir ganz gut über die Runden. Doch mehr ist bekanntlich besser. Und darum finde ich es erwähnenswert, dass ich neulich dem Beitrag 28 Places to Download Free Images for Websites and Blogs begegnet bin. Da gibt es noch viele weitere Quellen, die ich hier für euch (und vor allem für mich) aufliste:
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Da hätte Apple auch selbst draufkommen können

Es ist gut, dass Betriebssysteme nicht perfekt sind. So haben Entwickler wie Fausto Ristagno die Möglichkeit, ein bisschen Geld zu verdienen, indem sie die Lücken stopfen, die zum Beispiel Mac OS Sierra hinterlässt.

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Ja, genau!

Fausto Ristagno stellt ein kleines Progrämmchen namens MonthlyCal (1 Franken) zur Verfügung, das keine Wundertaten vollbringt, aber ein wirklich frappantes Defizit der Mitteilungszentrale ausbügelt. Es gibt dort nämlich keine Monatsübersicht. Man kann zwar den Kalender einblenden, der einem eine Übersicht der nächsten Termine und des aktuellen und/oder des kommenden Tages anzeigt. Aber es gibt kein Monatsblatt. Dabei ist das für mich der überhaupt wichtigste Grund, einen Blick in die Seitenleiste zu werfen. Welches Datum haben wir am kommenden Freitag? Auf welchen Wochentag fällt der 15. April? „Da hätte Apple auch selbst draufkommen können“ weiterlesen

Google, hat bei euch einer noch den Durchblick?

Während eines geschlagenen Monats habe ich versucht, die Antwort auf eine eigentlich ganz einfache Frage herauszufinden. Die Frage lautet: Werden mir meine Youtube-Werbeeinnahmen eigentlich ausbezahlt: Ja oder nein?

Man müsste meinen, dass die Antworten auf diese Frage erstens ganz einfach ist und zweitens Ja lautet. Schliesslich ist Google dieser grossartige Konzern, der die ganze Welt besser macht und uns… naja, ihr hört den Sarkasmus raus und wisst, worauf ich hinaus will.

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Eine vermeintlich einfache Frage: Null Transaktionen – warum?

Aufgetaucht ist die Frage überhaupt erst, weil die App Youtube Studio unter Analytics zwar Einnahmen, aber keine Transaktionen ausweist – siehe Screenshots. Über sein Bankkonto kann man die Frage nicht klären, weil Google die Youtube-Werbeeinnahmen nicht direkt auszahlt, sondern auf ein Adsense-Konto gutschreibt und zusammen mit den Werbeerlösen der Banner überweist.

Anders formuliert lautete meine Frage also: Wie sieht man den Adsense-Zahlungen an, ob darin auch ein Youtube-Anteil steckt?

Nun ist es aber so, dass man bei Google entweder meine Frage nicht verstanden hat oder aber sein eigenes Abrechnungssystem nicht durchschaut. „Google, hat bei euch einer noch den Durchblick?“ weiterlesen

Wie ich einmal die 100-Millionen-Dollar-Idee vergessen habe


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Notiz-Apps sind nicht spektakulär, aber für den Alltag … darf ich das überstrapazierte Wort auch mal benutzen? … matchentscheidend. Die passende Idee im richtigen Augenblick parat zu haben, hilft uns Journis über die Runden. Auch bei einer Sitzung kann man sich gut rauslavieren, wenn man nicht im falschen Moment einen unvorbereiteten Eindruck macht und stattdessen ein Buzzword auf Abruf parat hat. Und eben – die Geschmäcker sind verschieden. Manche werfen alles unsortiert in einen grossen Topf. Andere haben lieber eine gewisse Ordnung. Daran scheiden sich die Geister, wie wir beim Nerdfunk anlässlich unserer Jahresrückblick-Sendungen 2016 festgestellt haben: maege ist der Evernote-Mann, der alles sammelt und dann mittels Suche wiederfindet. Ich bin der Onenote-Mensch, der nur ein paar wenige Listen führt, die aber wohlgeordnet vorfinden will (siehe auch Onenote statt Evernote)

Des weiteren ist entscheidend, wie man die Notizen weiterverarbeitet: „Wie ich einmal die 100-Millionen-Dollar-Idee vergessen habe“ weiterlesen

Was bist du bloss für ein…

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Was das hier heisst, liesse sich mit etwas Geduld herausfinden. (Bild: Unicode poster, Max Braun/Wikipedia.org, CC BY-SA 2.0)

… Schriftzeichen? Das findet man mit dem Webdienst shapecatcher.com heraus. Bei dem malt man ein Zeichen in die Drawbox. Und wenn man sich dabei nicht komplett ungeschickt anstellt, erhält man nach einem Klick auf Recognize die Angabe, um welches Zeichen es sich handelt. Das von mir extra relativ ungelenk gekrackelte @-Symbol wurde problemlos erkannt. Über den Link auf eine Informationsseite erfährt man nicht nur den Unicode-Namen, sondern auch, wie man das Zeichen eingibt, wenn man es nicht auf der Tastatur vorfindet. Man kann es aber natürlich auch markieren und in die Zwischenablage einfügen.
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Winzig kleine Podcastmacher

Ich habe neulich im SRF-Medientalk den feinen Herrn Semak gehört, der sich dort sehr seriös gab, als er über sein Podcastlabel Viertausendhertz.de sprach. Ich wusste schon aus dem Podcast Elementarfragen – den ich vor Urzeiten im Tagi vorgestellt hatte und der jetzt nach einer mehrjährigen Pause wieder an den Start ging, unter anderem mit einer Folge mit Sascha Lobo – dass der feine Herr Semak seriös kann.

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Die feinen Herren Langisch, Semak und Schmidt.

Doch man würde ihm keine Gerechtigkeit widerfahren lassen, wenn man nicht auch seine unseriöse Seite beschreiben würde. Die lebt er mit zwei anderen Herren, Gero Langisch und Phil Schmidt, im Podcast Mikrodilettanten aus. Das ist ein sympathischer Laberpodcast. Ich weiss nicht genau, wer diese Genrebezeichnung geprägt hat. Sie ist jedenfalls sehr passend für jene Sorte der Podcasts, in denen zwei oder mehr Leute thematisch offen und ohne Gesprächsführung plaudern. Man kann sich das wie ein Gespräch unter Freunden vorstellen, von dem man Ohrenzeuge wird. Das ist sehr unterhaltsam und auch leicht voyeuristisch. Respektive auditeuristisch, da man ja nur mit den Ohren bei einer Runde mit dabei ist, zu der man nicht explizit eingeladen wurde.
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Touchbarmässiger Programmwechsel

Die Touchbar ist eine nützliche Erfindung (siehe hier und hier), doch ausreizen kann man sie noch nicht wirklich. Weder Firefox noch Chrome unterstützen bis jetzt die neue Eingabemöglichkeit. Nur Microsoft Office hat vor einiger Zeit nachgezogen. Und vor allem im Word brauche ich die Touchbar auch schon recht gerne, zum Beispiel für den Fokusmodus. Was mir fehlt, ist eine Konfigurationsmöglichkeit der Touchbar: Ich würde nämlich gerne meine wichtigsten Absatzvorlagen in die Touchbar legen. Das scheint aber bislang nicht zu gehen.

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Programme via Touchbar wechseln – und starten.

So geht es mir oft: Ich könnte mir viele Dinge vorstellen, die mit der Touchbar sinnvoll wären, die sich aber noch nicht realisieren lassen. Ich hätte auch erwartet, dass Apple mit dem letzte Woche veröffentlichten Update auf 10.12.4 auch der Touchbar einige Verbesserungen angedeihen lässt. Doch leider Fehlanzeige.

Ich habe mich darum nach Hilfsmitteln umgeschaut, die das Manko wenigstens teilweise wettmachen könnten. Auf eines bin ich gestossen: TouchSwitcher heisst es und erlaubt es, Programme per Touchbar zu wechseln. „Touchbarmässiger Programmwechsel“ weiterlesen

Projekt Schlechtenberg?

Projekt Gutenberg kennt ihr sicherlich. Seit 1994 gibt es dort kostenlos Bücher zu lesen, deren Urheberrecht abgelaufen ist. Der Name lehnt sich laut Wikipedia ans englischsprachige Project Gutenberg an, wo es ebenfalls digitale Bücher aus der Public Domain gibt. Die Texte beim deutschen Schwesterprojekt werden von der Gaga-Community gescannt, korrekturgelesen und online gestellt. Eine gute Möglichkeit, um sich mit kostenlosem Lesestoff zu versorgen.

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Es werde Epub!

Nur kann man bei Gutenberg DE die Texte leider nur im Browser lesen und nicht für ein Lesegerät oder für andere Zwecke herunterladen. (Ich verwende in meinen Videos gerne Texte für Demo-Dokumente, zum Beispiel hier). Das schmälert den Nutzen sehr stark und rückt das Projekt in eine seltsame Ecke. Wikipedia schreibt dazu:
„Projekt Schlechtenberg?“ weiterlesen

Vorkehren ist besser als sich übers Update ärgern


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Das Windows-Update ist eine der grössten Baustellen – schon einmal hier behauptet. Man möchte, dass Updates im Hintergrund stattfinden, ohne dass man als User belästigt wird. Doch so weit sind wir dann in zwanzig Jahren. Im Moment ist es noch so, dass viele Updates einen bis x Neustarts erfordern und man zwischendurch lange Zeit auf eine extrem langsam hochzählende Prozentanzeige starrt. (Das eigentlich Irritierende ist, dass die Anzeige bei manchen Prozentangaben lange hängt und dann wieder rasant zwanzig Prozent hochgeht. Das macht die Angabe letztlich völlig nutzlos.)

Das heisst: Der Ärger bleibt – und er verschärft sich im Moment sogar, da Microsoft die Update-Daumenschrauben anzieht. Updates müssen schneller installiert werden. Windows lässt sich nur noch bedingt hinhalten. Falls man nicht selbst innert nützlicher Frist grünes Licht gibt, legt das System irgendwann von selbst los, womöglich in einem sehr unpassenden Moment. Manche Nutzer werden das als Bevormundung erleben, und genau das ist es aus individueller Sicht auch. Aus globaler Sicht ist es sinnvoll. „Vorkehren ist besser als sich übers Update ärgern“ weiterlesen

Warum wir einen Pfuschaffen im Browser brauchen

Vor längerer Zeit habe ich hier Greasemonkey vorgestellt. Das ist eine Browser-Erweiterung, die User-Scripts ausführt. Mit denen kann man Webseiten nutzerseitig verändern. Ein Ziel ist oft, Dinge zu beseitigen, die die Nutzung einer Website stören. Man kann jedoch auch Elemente hinzufügen, die man für sinnvoll erachtet.

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Hier sieht man, welche Scripts auf einer Seite ausgeführt werden. Auch ein Stoppen oder Deaktivieren ist möglich.

Eine Alternative zu Greasemonkey ist Tampermonkey. Die Erweiterung existiert für Firefox, Chrome, Microsoft Edge, Opera und verwandte Browser. Sie klinkt sich in die Symbolleiste ein und aktualisiert Scripts auch automatisch.

Scripte lassen sich aus diversen Quellen beziehen. Auf dieser Seite hier gibt es eine Übersicht der Sites mit einer Bewertung, auch was die Risiken angeht. Denn was man sich vor Augen führen muss, ist die Gefahr, die in den User-Scripten steckt: Die können Nutzerdaten stehlen oder als Spamschleudern agieren. Darum sollte man vorsichtig agieren und insbesondere vor der Installation eines Scripts die Kommentare und die Bewertungen prüfen.
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