Die Mängel von Google Maps


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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – eine Banalität, die im Web dazu führt, dass Leute immer die gleichen Webdienste nutzen und gar nicht mitbekommen, was es an besseren Alternativen gäbe. Zum Beispiel Google Maps. Klar, der Dienst ist nützlich. Er funktioniert zuverlässig (abgesehen davon, dass Google beim Navigieren gelegentlich lecht und rinks verwechselt). Er wird weiterentwickelt. Google Maps ist obendrein kostenlos. Doch die Dominanz führt auch dazu, dass nebst von Google Maps kaum mehr ähnliche Dienste überlebensfähig sind. Gut, klar, man kann Bing-Maps und Apple Maps als Gegenbeweis ins Feld führen. Aber die sind sich im Funktionsumfang alle so ähnlich, dass man nicht wirklich von einem Kampf um die beste Idee sprechen kann.

Und Google Maps hat eine Menge von Defiziten, die Google nicht ausmerzen muss, weil die Leute Gewohnheitstiere sind. So finde ich die Instruktionen bei der Navigation nach wie vor schlecht. Bei komplizierten Strassensituationen sind die Ansagen nicht so eindeutig, dass man (zum Beispiel auf dem Velo, mit dem Telefon in der Tasche) richtig einspuren würde. Ist man mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs, erfolgen die Ansagen oft zu früh oder zu spät. In den Städten ist die Datenlage ganz okay, aber in abgelegeneren Gebieten sind die Daten oft mangelhaft oder so schlecht visualisiert, dass selbst Leute wie ich mit einem miesen Orientierungssinn besser der Nase nachlaufen, statt sich auf die Anzeige am Smartphone zu verlassen.

Es gibt also genügend Gründe, der verbliebenen Konkurrenz eine Chance zu geben. Ein paar Dienste und Apps stelle ich im Video vor. Und ich rufe Open Street Maps noch so gern in Erinnerung. Das ist ein tolles Community-Projekt, an dem ich mich selbst beteiligen werde, wenn ich denn einmal Zeit habe…

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Bei den Karten des Bundes findet man Weg und Steg, und sogar Höhenprofile.

Autor: Matthias

Diese Website gibt es seit 1999. Gebloggt wird hier seit 2007.

4 Gedanken zu „Die Mängel von Google Maps“

  1. Zitat:
    “Und ich rufe Open Street Maps noch so gern in Erinnerung. Das ist ein tolles Community-Projekt, an dem ich mich selbst beteiligen werde, wenn ich denn einmal Zeit habe…”

    Klar, digitale Gemeinnützigkeit ist nicht jederman’s/-frau’s Sache. Man schenk etwas von seiner Zeit der Allgemeinheit. Wobei, es muss ja nicht gleich ausarten, mal hier und mal da was beitragen. 😉

    Glücklicherweise tun es einige, so bei https://de.wikipedia.org oder https://openstreetmap.org – Die Linkadressen um OSM Karten selber weiter zuverwenden (umap.osm.ch) oder zum gut schweizerischen OSM Verein, Swiss OpenStreetMap Association (sosm.ch) nur der guten Ordnung halber, damit die Werbung für die Non-Profit Projekte abgerundet ist. 😉

  2. Zitat:
    “Und ich rufe Open Street Maps noch so gern in Erinnerung. Das ist ein tolles Community-Projekt, an dem ich mich selbst beteiligen werde, wenn ich denn einmal Zeit habe…”

    Klar, digitale Gemeinnützigkeit ist nicht jederman’s/-frau’s Sache. Man schenk etwas von seiner Zeit der Allgemeinheit. Wobei, es muss ja nicht gleich ausarten, mal hier und mal da was beitragen. 😉

    Glücklicherweise tun es einige, so bei https://de.wikipedia.org oder https://openstreetmap.org – Die Linkadressen um OSM Karten selber weiter zuverwenden (umap.osm.ch) oder zum gut schweizerischen OSM Verein, Swiss OpenStreetMap Association (sosm.ch) nur der guten Ordnung halber, damit die Werbung für die Non-Profit Projekte abgerundet ist. 😉

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