Die Internetmemes und ich

Es ist eine traurige Tatsache, dass ich die hippen Webphänomene nur mit grosser Verzögerung oder überhaupt nicht mitbekomme. Das ist auch der Fall für ein Twitter-Experiment, an dem ich heute mit 13-jähriger Verspätung teilnehme.

Neulich habe ich auf Twitter ein Experiment von Daniel Rei entdeckt, das ihn dazu brachte, ein lustiges, blog-spezifisches Internet-Meme mit dem Godwin’s law zu verknüpfen. Das «Gesetz» behauptet, je länger eine Diskussion in einem Forum dauere, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass einer einen Nazi-Vergleich bringt.

Wenn man sich die Debatten der letzten Zeit so ansieht, dann darf man das «Gesetz» von Mike Godwin gerne auch auf Facebook, das Feuilleton, Twitter, die Kommentarspalten im Web und die Parlamentssäle ausweiten.

Danke, Internet.

Das «23rd post fifth sentence»-Blog-Internet-Meme oder kurz 23-5-Meme seinerseits besagt, dass irgend etwas Lustiges herauskommt, wenn man in seinem Blog-Archiv den 23. Beitrag sucht, dort den 5. Satz herausgreift und das ganze publiziert:
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Come on, feel the Noisli

Noisli ist eine schöne Website und eine tolle App, die bei Bedarf mit atmosphärischen Hintergrundgeräuschen für Zerstreuung sorgt.

Noisli.com ist eine Website, eine akustische Hintergrundkulisse erzeugt. Die soll anderen Lärm übertönen, einem bei der Konzentration helfen und die Produktivität steigern.

Oder alternativ für Entspannung sorgen. Dazu schliesst man seine Kopfhörer an (oder dreht alternativ im Grossraumbüro die Lautsprecher auf) und wählt die passende akutische Umgebung: Regen, Gewitter, Wind oder Vogelgezwitscher, Blätterrascheln und Bachgeplätscher, gegen den Strand schlagende Wellen, ein knisterndes Lagerfeuer, zirpende Grillen, Strassenkaffeeatmosphäre oder ein Deckenventilator, das Rattern einer Eisenbahn…

16 akustische Hintergründe zur Wahl

16 Klangquellen gibt es, die man nach Lust und Laune mixen kann. Ein Strassenkaffee bei Regen? Einfach die beiden Regler hochziehen, und schon hat man diese Atmo auf den Ohren.

Die Klangquellen, die man nach individuellen Vorlieben mischt.

Ob die Website ihre Versprechen wirklich halten kann, was die gesteigerte Produktivität angeht, ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und der individuellen Veranlagung. Das Übertönen der realen Klangkulisse habe ich als angenehm erlebt. „Come on, feel the Noisli“ weiterlesen