Schaut euch mal Kevins Videoblog an!

Kevin Rechsteiner, mit dem ich das Vergnügen habe, auf Radio Stadtfilter das Digitalmagazin zu bestreiten, ist ein Hansdampf in allen Gassen: Er ist Webexperte, Konzertfotograf, Mitbetreiber eines Kinos, Paartherapeut, Kaffeefan und kaffeemässiger Dokumentarfilmer. Und neuerdings strebt er offenbar auch eine Karriere als Fahrender an. Jedenfalls beschäftigt er sich unter dem Schlagwort «Minimalismus auf Rädern» mit der Möglichkeit, mobil und ohne grosse Platzansprüche zu wohnen. Und sicherlich hat er noch ein paar Facetten, von denen ich noch nicht einmal etwas ahne.

Wie auch immer: Ich finde Leute spannend, die auf vielen Hochzeiten tanzen. Mir geht es auch so, dass ich mich nicht nur auf ein Ding konzentrieren mag – allein, weil das Leben mehr zu bieten hat als eine einzige Leidenschaft. Was nun Kevin angeht, betreibt der neuerdings Video-Tagebuch, das er «Kevlog» nennt und in dem er sich so viele Dinge ausprobiert, dass ich bei jeder Produktion für die Digitalen Patentrezepte überlege, ob ich die Sache nicht doch spontaner und experimenteller angehen soll. (Was ich nicht tue, weil mein Format ein journalistisches sein soll, das kompakt und auf den Punkt informiert. Gegenargument: Passt dort nicht.)

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Vor und hinter der Kamera aktiv.

Darum: Schaut doch mal ins Kevlog rein! Oben findet sich die allererste Folge, bei der Kevin ein Geständnis ablegt, er habe sich von Casey Neistat inspirieren lassen. Ein Mann, von dem ich bis eben dachte, dass ich ihn gar nicht kenne – bis ich zu Recherchezwecken festgestellt habe, dass er Urheber jenes Videos ist, das ich vor knapp zwei Monaten auch einfach nur grossartig fand:

Abgesehen davon: Woher die Inspiration kam, ist letztlich auch völlig egal.

Autor: Matthias

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