Diese Kreativ-Apps sind mehr als nur Spielerei

Ich habe gestern mit Rebekka Ludwig geskypt. Sie ist Diplom-Designerin aus Nürnberg und führt vor, wie Sie bei Ihrer Arbeit das Tablet mit den mobilen Apps mit den herkömmlichen, «richtigen» Produktionswerkzeugen wie Illustrator und InDesign verbindet.

Das war für mich aufschlussreich, denn ich war mir bislang nicht so ganz sicher, ob all diese Apps nun eher zu den Spielereien zu zählen sind oder doch für ernsthafte Arbeit benutzt werden können. Rebekka Ludwig führt nun vor, wie sie an Projekte herangeht und für den kreativen Prozess, beispielsweise das Erstellen eines Logos, mehrfach zwischen Tablet und Desktop hin- und herspringt.

Und Rebekka Ludwig entkräftet für sich auch einen der grössten Einwände, den ich in letzter Zeit gegen das iPad Pro gehört habe: Viele Interessenten bemängeln, dass auf Apples High-End-Tablet dann doch nur Mobil-Apps laufen und man auf den richtigen Photoshop verzichten muss. Doch wenn man die Geräte ihren Stärken entsprechend einsetzt – was dank Creative Cloud keine Hexerei ist, dann fällt das nicht so ins Gewicht.

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Von App zu App zum vollendeten Projekt.

Natürlich bleibt es letztlich eine Frage der persönlichen Neigungen, wie man am besten, kreativsten und effizientesten arbeitet. Hier einen praxiserprobten Arbeitsablauf vorgeführt zu bekommen, ist aufschlussreich. Und bringt uns zur Feststellung, dass sich Tablets mit den Stiften und Lineal zum ernsthaften Kreativwerkzeug gemausert haben…

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Rebekka Ludwig zeigt, wie man die Cloud bändigt.

Autor: Matthias

Computerjournalist, Familienvater, Radiomensch und Podcaster, Nerd, Blogger und Skeptiker. Überzeugungstäter, was das Bloggen angeht – und Verfechter eines freien, offenen Internets, in dem nicht alle interessanten Inhalte in den Datensilos von ein paar grossen Internetkonzernen verschwinden. Wenn euch das Blog hier gefällt, dürft ihr mir gerne ein Bier oder einen Tee spendieren: paypal.me/schuessler

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