Die Zeitmaschine, die in der Schweiz verschwand

Pellegrino Ernetti war ein echtes Multitalent: Nicht nur Exorzist im Dienste des Vatikans, sondern auch per Du mit Nobellpreisträger Enrico Fermi und dem Raketenwissenschaftler Wernher von Braun – und selbst ein genialer Erfinder. Schon Mitte der 1960er Jahre baute er den Chronovisor.

Dieses Gadget der Sonderklasse lässt das Fernsehen alt aussehen: Denn weil geschichtliche Ereignisse elektromagnetische Echos haben, erlaubt es Blicke in die Vergangenheit. Doch weil der Vatikan sich nicht damit anfreunden wollte, dass sich Krethi und Plethi live in die Kreuzigung einschaltet, verschwand dieses Gerät und geriet in Vergessenheit.
Aber es muss noch irgendwo sein… und zwar irgendwo in der Schweiz.
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Fotos mit dem gewissen Etwas

Ein Cinemagramm ist ein Mittelding zwischen Video und Foto: Von Haus aus ein Standbild, das eine eingefrorene Szene zeigt. Nur dass die Szene eben nicht komplett eingefroren ist, sondern ganz leichte Bewebung zeigt: Ein Halm, der sich im Wind wiegt. Oder ein Auge, das plötzlich zwinkert.

Ein Cinemagramm lässt sich von Hand animieren oder per App basteln. Der App-Store hält inzwischen diverse Programme bereit: Cinemagraph Pro (kostenlos) und Cinemagram+ (5 Franken) sind die bekannten iOS-Vertreter. Bei Android kennt man Fotodanz (kostenlos).
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Das Frontpage-Trauma ist überwunden


Falls das Video nicht erscheint, bitte hier klicken.

Erinnert ihr euch noch an Frontpage? Das war ein Softwareungetüm aus der Kategorie der «HTML-Editoren». Diese Kategorie kam vor zwanzig Jahren auf. Programme aus dieser Ecke waren dazu da, Inhalte fürs Web zu produzieren. Man hat die Seiten lokal gebastelt, dann via FTP hochgeladen und gehofft, dass es online ungefähr so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat. Eine besondere Zitteraprtie war. ob die Links denn funktionieren würden… „Das Frontpage-Trauma ist überwunden“ weiterlesen

Hässlich wie die Nacht

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Das kommt heraus, wenn Microsoft auf lässig macht.

Ich habe Apple neulich wegen des App-Stores kritisiert. Etwas muss man dem Unternehmen aber zu Gute halten: Es hat mit seinen Gestaltungsvorgaben und seiner Geschmackspolizei dafür gesorgt, dass Apps (und im Schlepptau auch viele Desktop-Computerprogramme) ästhetisch ansprechender geworden sind.

Da könnte man tatsächlich vergessen, wie hässlich Computerprogramme früher waren. Mich hat Mikko Hyppönen, der Chefentwickler von F-Secure (siehe Video unten) neulich daran erinnert. „Hässlich wie die Nacht“ weiterlesen

Ich bin natürlich auch divergent

Neulich habe ich kurz die Verfilmung von Divergent besprochen, dem dystopischen Roman von Veronica Roth aus dem Jahr 2011.

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Die Dauntless springen gern von Gebäuden herunter und auf fahrende Züge auf. (Beide Bilder aus der Verfilmung von 2014)

Nun hat das 16-jährige Mädchen in mir darauf bestanden, dass das Hörbuch anzuhören sei. Ihr Hauptargument war, dass im Film die Unterscheidung der fünf Fraktionen zu kurz gekommen sei und darum der Plot gar nie so richtig zum Tragen komme. Dieser Begründung musste ich mich geschlagen geben, sodass ich mir, trotz Vorbehalten, die Geschichte zu Gemüte geführt habe.

So richtig bereut habe ich es nicht. «Divergent» hat mich gut unterhalten1. „Ich bin natürlich auch divergent“ weiterlesen

Hilfreich, aber ein paar Fragen bleiben offen

Via Martin Steigers Website und den Beitrag Whitepaper «Bilder im Web» bin auf das gleichnamige Whitepaper gestossen.

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Ich heisse Hase, ich weiss Bescheid. (Bild: Capture Queen/Flickr.com)

Das Weissbroschürchen Bilder und Fotos im Web stammt von der Agentur Tinkla, die sich um digitale Strategien und Online-Kommunikation kümmert. Man kann es online lesen oder sich per Mail zusenden lassen, wobei man seine Mail-Adresse angeben muss. Und wenn ich gleich am Anfang etwas schnöden darf, dann finde ich den Downloadmechanismus mit Angabepflicht der E-Mail-Adresse unnötig umständlich. Wenn die Adresse tatsächlich wie angegeben nur fürs Zusenden des PDFs benötigt wird und kein Adresssammelmechanismus beinhaltet, dann ist der Schritt überflüssig und nutzlos, weil viel komplizierter als ein simpler Downloadlink. Wenn dieser Schritt eine Hürde darstellen soll, die die unkontrollierte Verbreitung des PDFs eindämmen soll, dann weise ich darauf hin, dass er absolut untauglich ist. Darum – wenn es doch um Lizenzen geht und darum, die eigene Agentur ins Gespräch zu bringen – warum nicht gleich eine Share-Alike-Lizenz?

Und nochmals etwas Gemäkel: „Hilfreich, aber ein paar Fragen bleiben offen“ weiterlesen

Macht hinne!

Methodisch inkorrekt ist ein Podcast, der mir in letzter Zeit immer mal wieder begegnet ist. Er wurde in diversen anderen Podcasts erwähnt und neulich hat ihn auch mein Mitstreiter maege in der Folge Boom shakalaka des Digitalmagazins erwähnt. Es handelt sich um einen Wissenschaftspodcast, der «interessante aktuelle Forschung, Experimente und den Alltag» behandelt. Ein Thema, das mich sehr interessiert, dem ich hohe Relevanz beimesse und das sich fürs Podcaten bestens eignet. Ich höre zwar nicht regelmässig, aber doch ab und zu gerne Wissenschaft von Holger Klein und Florian Freistetter.

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Häh? (Bild: JD Hancock/Flickr.com, CC BY 2.0)

Grund genug für eine Besprechung. Ich habe mir die Folge 62 «Alles ist besser mit Alkohol» angehört und sie – weil ich sie hier besprechen wollte – auch zu Ende gehört. Es war aber schon nach einer halben Stunde klar, dass Nicolas Wöhrl, Reinhard Remfort und ich nicht harmonieren. „Macht hinne!“ weiterlesen

Snapchat? Wirklich?

Ja, ich habe es getan! Ich habe Snapchat benutzt. Und sogar ein Video darüber gedreht… in dem seht ihr… mein entblösstes Macbook.