Die Liebe ist ein Videospiel

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Sieht so ein glückliches Paar aus?

Zwei weitere Nerdflicks, meine Lieben! Einer, dem man gute Absichten unterstellen darf, der aber trotzdem als gescheitert betrachtet werden muss. Und ein zweiter, der mein Nerd-Herz erwärmte und meinen Geist amüsierte…

Flop: Gefangen in Youtube
Die Idee ist amüsant: Wie wäre es, in Youtube gefangen zu sein und mit den Videos zu interagieren – und zwar auch mit denen, die man selbst aufgenommen und hochgeladen hat? Das ist der Plot bei Smosh: The Movie (Amazon-Affiliate-Link).

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Genauso haben wir uns den Youtube-Hauptsitz immer vorgestellt.
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Ueli Maurer weiss, was Alex Jones nicht weiss

Eine schöne neue Verschwörungstheorie der Woche, in der der stolze Infokrieger Alex Jones auf den VBS-Chef Ueli Maurer trifft – und Europa dabei zu Trümmern zerfällt…

Wenn es nach Alex Jones geht, dann sind wir immer nur Haaresbreite vom Umsturz, vom Bürgerkrieg, der Hungersnot und der neuen Weltordnung entfernt. Er ist der König der Verschwörungstheoretiker, der nicht müde wird, ein Untergangsszenario nach dem nächsten in den Äther zu brüllen, selbst wenn er kaum je einen Treffer landet. In einer bemerkenswerten Theorie spielen übrigens Ueli Maurer und die Generäle der Schweizer Armee eine Schlüsselrolle…
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Ein Vorgeschmack auf das Internet der Dinge

Neulich hatte ich die Gelegenheit, die Philips Hue zu testen. Das sind die WLAN-Glühbirnen, die sich sowohl farblich steuern als auch dimmen lassen. Man kann per App Helligkeit und Farbe wählen und Lichtstimmungen kreieren. Da sich mehrere Birnen gleichzeitig regeln lassen, sind auch ausgeklügelte Lichtkreationen und -spielereien möglich.

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Dieses Bild könnte man für eine Szene als Grundlage nehmen, die herbstliche Stimmung verbreiten soll.

Digitec.ch hatte mir für eine Testperiode das Startpaket mit 3 Glühbirnen und der Basisstation, Switch genannt, zur Verfügung gestellt. Das kostet 219 Franken bei Digitec oder 183 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).
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Mediennutzungsgewohnheitenwandel?


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Letztes Wochenende stand das digitale Patentrezept im Dienst der neuen 12-App der Tamedia1. Ich finde den Ansatz spannend, da ich mich an vielen Newssites stört, dass sie eigentliche Durchlauferhitzer sind. Die Top-Meldungen rutschen nur so durch, damit man als Leser alle halbe Stunde etwas Neues vorfindet. „Mediennutzungsgewohnheitenwandel?“ weiterlesen

Leider nein

Im Beitrag Airplay fehlt schon sehr habe ich den Raumfeld One S Lautsprecher vorgestellt. Er klingt ausgezeichnet, hat aber einen Nachteil: Er unterstützt kein Airplay. Er kann somit keine Podcasts oder Hörbücher wiedergeben.

Das ist ein Manko – aber gleichzeitig auch eine Herausforderung: Kann man es schaffen, diese Limitation zu umgehen? Um die Pointe vorweg zu nehmen: Bei meinem ersten Versuch hat es leider nicht geklappt. Ich bin kurz vor dem Ziel gescheitert.

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Mehr als diese Software braucht man nicht, um ein nettes Webradio zu starten.

Mein Ansatz war nun nicht, die Firmware des Lautsprechers zu hacken und dort die Airplay-Funktion reinzubasteln. Das könnte vielleicht sogar funktionieren, würde meine Fähigkeiten aber übersteigen – und wäre den Aufwand wahrscheinlich nicht einmal ansatzweise wert. Aber wenn jemand anderer diesen Weg gehen will – ich weise hier im Blog gerne auf diesen Lösungsweg hin. 😉

Ich habe bei der Webradio-Funktion der Raumfeld-App angesetzt. Sie unterstützt TuneIn, die bekannte Radio-App TuneIn, die ich seit Urzeiten verwende. Die Idee war nun, mit Hörbüchern, Podcasts oder Audioinhalten aus dem Web einen privaten Webradio-Stream aufzusetzen, den man via TuneIn auf dem Raumfeld-Lautsprecher empfangen könnte.
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Stoppt das Nachrichtendienstgesetz!

Heute wird es in diesem Blog politisch: Ich empfehle nämlich, das Referendum zum Nachrichtendienstgesetz auf nachrichtendienstgesetz.ch zu unterschreiben.

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Gründe gegen dieses Gesetz gibt es viele. Der triftigste ist sicherlich, dass es die Unschuldsvermutung umkehrt und jeden Nutzer von elektronischen Kommunikationsmitteln zu einem Verdächtigen stempelt. Es muss einen auch stören, dass die Wirksamkeit der flächendeckenden Überwachung nicht bewiesen ist. Wie «PC-Tipp»-Redaktorin Gaby Salvisberg in ihrem Kommentar schreibt:
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Vier durcheinandergewürfelte Surftipps

Erstens: Project Apollo Archive
Kipp Teague – dessen persönliche Website aussieht wie ein Relikt aus den seligen 1990er-Jahre – hat bei Flickr ein Archiv von 8400 Fotos über das Apollo-Raumfahrtprogramm eingestellt. Die Bilder hat er in Zusammenarbeit mit dem Apollo Lunar Surface Journal der Nasa erhalten und in hoher Auflösung (um die 20 Megapixel, je nach Aufnahme) publiziert.

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Man könnte mondsüchtig werden… (Bild: Project Apollo Archive/Flickr.com)

Die Fotos sind nach Mission und Fotomagazin sortiert, und man findet unscharfe, verwackelte oder «missratene» Aufnahmen, die man heute löschen würde, aber die auf Film genauso wie die gelungenen Bilder erhalten blieben. „Vier durcheinandergewürfelte Surftipps“ weiterlesen

Lara knobelt

An Lara Croft Go ist kein Vorbeikommen. Einerseits hatte ich der abenteuerlustigen Dame vor Kurzem im Beitrag Lara rennt meine Aufwartung gemacht. Da kann ich jetzt nicht schlappmachen. Andererseits hat in dem Spiel der Schweizer Daniel Lutz die Creative Direction vorgegeben. Und den finde ich schon seit (dem in diesem Blog noch immer nicht besprochenen Spiel) Folt gut.

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Die Schlangen nicht frontal angehen.

«Lara Croft Go» (5 Franken im Apple App Store, 6 Franken bei Google Play und 5.30 für Windows) gehört zu diesen Companion-Spielen, die einen bekannten Konsolen-Titel fürs Mobilgerät in einem anderen Genre denken. Aus dem Action-Shooter wird so ein sympathisches kleines Knobbelspiel, bei dem zwar auch ein bisschen geballert wird, aber ansonsten eine angenehme Abwesenheit von Hektik herrscht. „Lara knobelt“ weiterlesen

Kannibale! Knastologe! El Capitan!


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An den Namen El Capitan habe ich mich bis heute nicht gewöhnt. Er scheint mir sehr Kalifornien-zentriert. Meine Assoziationen zu dem Begriff haben jedenfalls weder mit einem Berg oder einem Nationalpark noch mit Software oder Fortschritt zu tun. Im Gegenteil: El Capitan erinnert mich an the one and only Kapitän Haddock, weswegen ich nach der Installation eigentlich eine Tirade von blumigen Flüchen erwartet habe: «Deine Apple-ID, du Süsswasssermatrose!»

Eine verpasste Chance von Apple! Trotzdem ist das Update auf OS X 10.11 nicht ganz ohne… ein paar der Tricks werden im digitalen Patentrezept erklärt…
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Grosse Projekte ohne Haareraufen

Letzten Donnerstag habe ich ein interessantes Skype-Gespräch mit Steffen Kernstock geführt. Er produziert Fachbücher aus dem Bereich der Wissenschaft und Technik, und geht dabei systematisch und akribisch ans Werk. Anders als ich, der ich in solchen Fällen doch zur Improvisation neige, Bei dem Video, das aus diesem Gespräch entstanden ist, kann man diese Diskrepanz schön erkennen – wobei Steffen es als alter Hase cool nimmt, dass ich im Pedanterie unterstellt habe.

Aber er hat ja recht: Ordnung ist bei grossen Projekten die halbe Miete; „Grosse Projekte ohne Haareraufen“ weiterlesen