Die Velocomputer-App

Mit dem neuen Velo und der tollen iPhone-Halterung fehlte mir nun noch der Dritte im Bund: Eine tolle GPS-App, die alle erdenklichen Daten erhebt, während man mit den beiden anderen Dingen unterwegs ist.

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Links: Die Ansicht während der Fahrt.
Rechts: Die Tour mit den Kilometer-Splits.

Ich habe mich nach einiger Evaluation für Cyclemeter GPS entschieden. Diese trägt die absolvierten Touren in einen Kalender ein und registriert pro Tour eine Unmenge an Daten: Fahrzeit, Pausenzeit, Wegstrecke, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit, Auf- und Abstieg und verbrauchte Kalorien. Die Geschwindigkeit wird in einen Liniendiagramm geplottet. Es gibt ein Höhenprofil und das Wetter und die Temperatur wird im Log verzeichnet. Und selbstverständlich sieht man auf einer Karte die Wegstrecke mit eingetragenen Kilometerpunkten (die so genannten Splits). Dort sieht man jeweils, wie schnell man unterwegs war.
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Temporales Treibgut

Unstuck in Time: Slaughterhouse-Five vs. The Time Traveler’s Wife.

In diesem Blog geht es in lockerer Folge ums Zeitreisen. Da war es unvermeidlich, irgendwann auf Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug von Kurt Vonnegut zu stossen (Englisch: Slaughterhouse-Five): Der Soldat Billy Pilgrim erlebt sein Leben nicht linear, so wie wir gewöhnlichen Menschen. Er ist nicht mehr in der Zeit verankert (he is unstuck in time), sondern hüpft durch die Jahrzehnte und erlebt Momente in Kriegsgefangenschaft im Schlachthof 5 in Dresden, dann wieder in fortgeschrittenem Alter in seinem Heim, wo ihn seine Tochter drangsaliert – dann wieder auf dem Planeten der Tralfamadorianer, die ihn in einem Zoo ausstellen und zum Sex mit der schönen, blutjungen Schauspielerin Montana Wildhack zwingen.

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Schuld an Billys Zustand sind diese Tralfamadorianer. Sie nehmen die Zeit nicht als verstreichendes Kontinuum wahr, sondern leben in allen Momenten gleichzeitig, beziehungsweise, sie können jeden Moment ihres Lebens jederzeit erleben. Die Ausserirdischen wissen daher bereits, wie das Weltall zu Ende gehen wird. Und sie grämen sich nicht über den Tod. Denn er ändert nichts daran, dass viele Momente weiterexistieren, in denen der Tote quietschlebendig ist.
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Wir alten Fürze

Ewige Jugend ist doch was für Lutscher. Hier machen wir uns alt und weise!

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Soll jetzt keiner sagen, der Unterschied sei gar nicht so gross!

Obwohl ich ein unglaublich seriöser Mensch bin, komme ich manchmal nicht umhin, nutzlose Apps vorzustellen.

Heute ist es wieder einmal so weit. Die komplett nutzlose App des Tages heisst Old Fart Booth. Sie macht einen optisch noch älter, als man eh schon ist. „Wir alten Fürze“ weiterlesen

Mobiles Internet, aber günstig


Falls das Video nicht erscheint, hier klicken.

Ich nutze seit einiger Zeit einen mobilen WLAN-Hotspot (siehe Nehmt dies, ihr Roaming-Schurken!). Nun habe ich den Ferienbeginn genutzt und für die digitalen Patentrezepte einen zeitgemässen Hotspot vorgestellt – der hat ein Farbdisplay und ist in der Nutzung ein bisschen einfacher als mein altgedienter TP-Link M5350.
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Spätr hörn

Nicht alles Audio im Web wird in podcastfähiger Form angeboten. Manche Dinge müsste man sich am Computer sitzend anhören – und zwar sofort. Denn wenn man den Konsum auf später verschiebt, dann vergisst man die Sache ganz oder kann sich nicht mehr an daran erinnern, was es nochmals war, dass man unbedingt hören wollte.

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Audio à la carte in der Podcast-App.

Bei diesem Problem beugt latr.fm vor. Dieser Dienst nimmt Webadressen entgegen, sucht auf der angegebenen Seite nach Audioinhalten und verpackt diese in einen RSS-Feed. Diesen Feed wirft man wiederum seinem Podcatcher zum Frass vor – und voilà, schon hat man einen individuellen Podcast-Feed seiner audiofonen Internet-Fundstücke.
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Mord und Wahnsinn

Wir leisten Ermittlungsarbeit. Und es macht auch noch Spass! Zwei Apps fürs Rätselraten – die eine spielt in einem alten Gefängnis, die andere im Computer eines Polizeipräsidiums.

Forever Lost: Episode 1 (2,84 für Android3 Franken für iPhone und iPad2 Franken für die SD-Version für iPad und iPhoneGratis-Version für iPhone und iPad) ist ein klassisches Locked room-Puzzle. Bei denen findet man sich eingesperrt in einem verschlossenen Raum. Man hat als Spieler üblicherweise auch sein Gedächtnis verloren und weiss daher nicht, wie man in diese verzweifelte Situation geraten ist. Was tut man also? Man blickt sich um, sucht nach erklärenden Hinweisen und nach Möglichkeiten zur Flucht.

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Spieglein, Spieglein, an der Wand…

Ich mag diese Spielidee. Der App-Store hält diverse Varianten des Spiels bereit, die jedoch leider fast allesamt Schrott sind. Die Variante von Glitch Games hingegen gefällt mir gut: Sie hat Humor, gruselige Grafik, einige gute Einfälle und ein ausuferndes Szenario. Man findet sich in einem Krankenzimmer wieder, wo man auf einer ranzigen Matratze liegt. „Mord und Wahnsinn“ weiterlesen

Als Luftschiffe Kühe entführten

1897 war der Himmel weitestgehend menschenfrei – Zeppeline und Motorflugzeuge noch nicht erfunden und Heissluftballone nur selten in Gebrauch. Wie konnte es da sein, dass über Dutzenden von Städten grosse Luftschiffe auftauchten, deren Passagiere sich manchmal freundlich auf Augenzeugen zubewegten – und diese manchmal auch mit vorgehaltenem Gewehr auf Distanz hielten oder sogar ihre Kühe stahlen?

Stecken uralte Geheimgesellschaften hinter der Phantom-Luftschiff-Welle von 1896 und 1897? Oder haben ganz viele Menschen gemeinsam halluziniert?
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Selfies mit der richtigen Kamera

Perfektionisten wie ich bemängeln am klassischen Selfie die schlechte Qualität. Es wird nämlich mit der Front-Kamera aufgenommen. Die ist deutlich schlechter als die Rückkamera. Die Kamera hinten hat laut Wikipedia 8 Megapixel. Die Kamera vorn nur 1,2 Megapixel (1280×960 Bildpunkte). Das ist nicht gerade der Haufen – ausserdem fehlt bei der Selfie-Kamera die Bildstabilisation und der Blitz.

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Trotz allem nicht das grossartigste Selfie, das die Welt je gesehen hat. (Auch die Schweizerfahne reisst es nicht raus.) Aufgemotzt mit Snapseed.

Darum benutzen echte Profis für egoschmeichelnde Selfies die App SelfieX von Vito. Sie macht Bilder über die Frontkamera. „Selfies mit der richtigen Kamera“ weiterlesen

Wegen Dingen wie AppleScript habe ich Apple noch nicht abgeschrieben

Ein kleiner Tipp für Final Cut und ein grosser Seitenhieb auf Apple.

Ich gebe es ja zu – das ist ein enorm nerdiger Start in die Woche. Ich gehe sogar davon aus, dass dieser Beitrag so nerdig ist, dass er genau einen Menschen auf der Welt interessiert. Nämlich mich. Aber hey: Das hier ist ein Blog. Und zwar meines!

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Irgendwo in diesem Projekt sind auch ein paar Texte versteckt.

Es geht jedenfalls um Folgendes: Aus Gründen produziere ich vermehrt Videos mit Final Cut. Diese verwenden Einblender, und es ist nun mal eine traurige Tatsache, dass man sich bei denen oft vertippt. Ganz abgesehen davon, dass die völlig unbrauchbare Autokorrektur von OS X oft Fehler hineinbastelt. Besonders ärgerlich sind solche Tippfehler übrigens bei Youtube, weil man dort die Videodatei nicht austauschen kann. Wenn man den Fehler erst nachträglich bemerkt, muss man sich entscheiden, ob man ihn belässt. Oder ob man das Video neu publiziert und die bereits erfolgten Views verliert.
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