Flechtgefahr!

Die beiden kürzlich vorgestellten Spiele «Cryptolor» (Farbcodiertes Vexierspiel) und «Dot Spinner» (Die spinnen, diese farbigen Punkte!) haben mir ein müdes Fazit abgerungen: Sie haben beide gute Ansätze und vor allem eine gelungene Spielidee. Doch leider hapert es bei der Umsetzung.

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Zwei Muster, die es aufzulösen gilt. Die Zahl im gelben Kreis gibt an, wie viele Züge man maximal brauchen darf.

Darum ist nun Zeit für einige Tipps zu Games, die hundertprozentig gelungen sind. Heute: «Kami» von State of Play (Apple App Store und auch als Version für OS X erhältlich). Wie das so ist bei guten Spielen, die nicht durch Werbung und bescheuerte Free-to-Play-Mechanismen nerven: Sie kosten etwas. Die iOS-Version ist für 1 Franken zu haben, die Mac-Version für 5 Franken.
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Der Breakfast-Tea für Nichtengländer

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Diese Inselbewohner da oben haben viele seltsame Gewohnheiten. Eine davon ist, sich Schwarztee zum Frühstück zu genehmigen. Ich halte Schwarztee generell für massiv überbewertet. Er ist bitter – aber nicht auf die gute Art. Geschmacklich ansonsten keine Erleuchtung, und überhaupt: Wenn man erst Milch hineinschütten muss, um ihn trinkbar zu machen, dann ist generell etwas amiss. (Milch ist nur beim Chai latte okay!)

Entsprechend ist es die feste Überzeugung dieses Blogs und seines Autors, dass man den English breakfast tea zusammen mit der Queen abschaffen sollte. Und wie wäre es, wenn sich Britannien dafür den Luxus einer richtigen Verfassung gönnen würde?! Was das Frühstück angeht, sollte die kodifizierte Tradition Kräutertee oder so etwas wie Minztee beinhalten. Oder Grüntee.
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