Photobombing, Streaming-Entzauberung, Ikea

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Eine Art typografischer Rorschach-Test – erstellt mit einem kreativen Script für Adobe Illustrator.

Was für eine produktive Zeit! Wie immer nehme ich das Erscheinen einer neuen Ausgabe des Publisher zum Anlass für eine Retrospektive. Beginnend mit den Beiträgen aus dem Publisher:

  • In den Tipps und Tricks gibt es nützliche Kniffe zur Photoshop-Funktion «Kanten verbessern», mit der sich auch knifflige Sujets (solche mit Haaren oder anderen filigranen Oberflächeneigenschaften) vom Hintergrund lösen lassen. Ein heisser Tipp ist auch er zu InDesign und Photoshop, der erklärt, wie man seine Konfiguration sichert, damit die nicht bei Updates oder Neuinstallationen verloren gehen.
  • Die Tricks im Web sind lesenswert, weil es um die leicht anarchistische Aktion von Matthew Vescovo geht: Er macht sich mittels künstlichem Photobombing über langweilige Stockart-Bilder lustig.
  • Mehr als heisse Luft mit neuen, tollen Scripts zu Illustrator, InDesign und Photoshop. Meine Lieblinge sind CircleFill und RagingHull. Das erste Script füllt in Illustrator Vektorformen mit Kreisen, was ein blasenhaftes Resultat ergibt. Das zweite erzeugt in InDesign mit einfachen mitteln interessante Ornamenteffekte. Ausserdem gibt es Scripts, um in InDesign Textrahmen zu trennen und zusammenzufügen. Und eine (anpassbare) Photoshop-Aktion fügt Wasserzeichen in Bilder ein.
  • Wie man dreidimensional druckt erklärt sehr anschaulich im Video, wie man Daten für den 3-D-Druck aufbereitet.

Beim Tagi ist auch einiges gelaufen:

Jay Z, Tidal und das Streaming im allgemeinen…

Kummerbox adé…
Zum Ende der Kummerbox in der bisherigen Form gab es auch zwei Interviews. Nicola Brusa hat im Beitrag «Zum Glück hat mich nie jemand gefragt, wie man in eine Bank einbricht» mit mir gesprochen, Nicolas Brütsch für persoenlich.com: «Ich habe gerne den gesunden Menschenverstand gepredigt».

Auch bei Stadtfilter ist einiges gelaufen. In der Show The circle of life sprechen Kevin und ich darüber, wie man als Nerd mit einer Freude an Gadgets dafür sorgt, dass die Abfallberge nicht in den Himmel wachsen. Im Beitrag Apps fallen nicht vom Baum erzählt Hansjürg Wüthrich, wie es sich als selbständiger Entwicker für Android und iOS so lebt. Nochmals ein Entwicklerthema gibt es im Beitrag Preis gewonnen – und was nun?: Dort erzählt mein Cousin Dominik Haas, wie er mit seinem Spiel «Schlicht» einen Preis gewonnen hat und was das für ihn bedeutet.

Eine besondere Sendung war für mich 10 Jahre, und noch immer recht leise. Da habe ich endlich wieder einmal meinen alten Mitstreiter Roger Zedi getroffen, um mit ihm über zehn Jahre Podcasts zu sprechen. Und bei .ch sucht ein neues Heim war BloggingTom alias Tom Brühwiler im Studio, um uns den Umzug der hiesigen Internetdomänen zu den neuen Registraren zu erklären.

In den Sendungen Mit der Doppelflinte und Billettkontrolle? Geht mir am Hintern vorbei! (mit Digichris) machen wir «Patch Tuesday», unter den Titeln Entgleisung im Weltall, Spiegelei mit 78 Touren und Kampf der Prüderie! findet Kummerbox Live statt. Jeweils mit dem gewohnten Hang zur Abschweifung.

Blick über den Tellerrand
Zum Abschluss wie immer einige Beiträge aus fremder Feder, die ich bemerkenswert fand: Daniel Schnadts erschütternde Erfahrungen mit Ikea im Beitrag Hejjj IKEA, Eure Entschuldigungen haben für mich keinen Wert mehr, das spannende Portrait von Stephen Witt über Bennie Lydell Glover in The Man Who Broke the Music Business und die Frage von Michael Gleich: Sind Gutmenschen wirklich gut?

Autor: Matthias

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