Einige Reflexionen über Spiegelungen

Ich trage seit einigen Tagen das iPad Air 2 mit mir herum, das ich von Apple zum Testen bekommen habe. Da ich privat ein iPad der vierten Generation besitze und nutze, liegt es nahe, es damit zu vergleichen.

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Bei direkter Lichteinstrahlung sieht man so oder so nicht viel. (Links das iPad Air 2, rechts das iPad 4. Auf dem Bildschirm: Jericho, Folge 2)

Das iPad Air 2 ist ein Vertreter sechste Generation, der im direkten Vergleich angenehmer in der Hand liegt. Das geringere Gewicht (444 Gramm anstelle von 650 Gramm) macht sich angenehm bemerkbar. Das neue Gerät ist an der schmalen Seite gut 16 Millimeter kürzer (169,5 anstelle von 186 Millimetern), bei gleich grossem Display (sowohl bezüglich Abmessung als auch Auflösung; das sind je 9,7 Zoll und 2048 × 1536 Pixel). „Einige Reflexionen über Spiegelungen“ weiterlesen

Die kommunistische Langzeitstrategie

Die Turbokapitalisten scheffeln Geld, beuten die Arbeiterklasse aus, gebärden sich als neue Feudalisten und denken, sie hätten den Krieg der Systeme gewonnen. Die armen Narren! Sie haben sich von der kommunistischen Langzeitstrategie in die Irre führen lassen.
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Die Vielschreiber-Tastatur

Ich verbringe viel Zeit am Computer und an der Tastatur. Über den Daumen gepeilt gebe ich pro Woche um die 100’000 Zeichen ein. Bei produktiven Wochen dürfen es auch mal mehr sein – wenn nebst der üblichen Schreiberei noch viel Mail-Korrespondenz dazukommt.

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Das Trio für zehn Finger…

Das heisst: Eine angenehme Tastatur ist kein Luxus, sondern eine absolute Notwendigkeit. Ihr wird nicht immer genügend Bedeutung beigemessen, wie der Kummerbox-Beitrag Wenn die Tastatur nicht richtig anschlägt vor Augen führt. Ich habe jahrelang das klassische zweigeteilte Natural Keyboard Elite von Microsoft benutzt (das ist die alte Variante in Weiss von 1998), und war ziemlich unglücklich, als das irgendwann mal auseinander gefallen ist.
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Der Text- und Linksammler für iOS

Clips ist eine nicht ganz einfach zu verstehende App, die das Verwalten von Texten, Bildern und Adressen, die zwischen Apps kopiert werden sollen, verbessert. Man kann sich auch eine kleine Stehsatz-Sammlung von häufig verwendeten Phrasen und Textvorlagen aufbauen.

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Über die Mitteilungszentrale und das Clips-Widget werden Informationsschnipsel gesammelt und eingefügt.

Clips (kostenlos im App Store) gehört zu den Apps, die die neuen Möglichkeiten von iOS 8 auf eine richtig gute Weise ausnutzen, finde ich. Ich nutze sie inzwischen – seit die gröbsten Bugs beseitigt sind – jedenfalls gern und intensiv.

Die App speichert Textschnipsel und Bilder in einer Art persistenten Zwischenablage. Das tut sie nicht automatisch, sondern nur dann, wenn man einen markierten Text explizit hinzufügt – sie ist gewissermassen eine nichtflüchtige Parallel-Zwischenablage. „Der Text- und Linksammler für iOS“ weiterlesen

Die wackeligen DNS-Server der Cablecom

In letzter Zeit hatte ich immer wieder kleinere Probleme mit meiner Internetverbindung. Mal schien plötzlich Youtube aus dem Internet verschwunden, ein anderes Mal ging Netflix nicht. Die Anzeichen deuten darauf hin, dass das Problem jeweils bei meinem Internet-Provider liegt, der UPC-Cablecom.

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Nachher: Mit OpenDNS.

Gerade im Fall von Netflix vermutet man natürlich sofort eine Verschwörung: Das ist schliesslich ein direkter Konkurrent zum Streaming-Angebot der UPC-Cablecom, MyPrime. Allerdings habe ich neulich aus gut unterrichteten Kreisen erfahren, dass Netflix bislang bei den Schweizer Providern noch nicht für die grosse Netzwerklast sorgt. Im Gegenteil, man hat mir versichert, der Datenverkehr bewege sich in kaum messbaren Bereichen. „Die wackeligen DNS-Server der Cablecom“ weiterlesen

Subtile und plumpe Vereinnahmungsversuche

Nachdem ich als Blogger immer wieder plump für Schleichwerbungszwecke angegangen werde, hier der Bericht über einen neuerlichen Vorfall und einige allgemeine Überlegungen zum Thema.

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Die Rüebli, mit denen sich die Esel unter den Bloggern anlocken lassen. (Bild: Arnaud Fraioli/Flickr.com)

Neulich hatte ich mal wieder eines dieser Mails in meiner Inbox, das mir via Kontakt-Link zugeschickt worden war:

Mein Name ist M.W. und ich bin für die Founderslink GmbH in Berlin tätig. Wir sind ein Inkubator für junge Unternehmen und haben u.a. Steganos, die erfolgreichste Security Software Firma Deutschlands mitgegründet. Derzeit fokussieren wir uns auf unser Jung-Projekt, ein Online-Test-Portal mit kostenlosen Produkttests. In diesem Zusammenhang suchen wir hochwertige Partner für eine Kooperation.

Mit großem Interesse laß ich Ihre Artikel rund ums Web. Mir fiel auf, dass Sie großen Wert auf guten Content legen. Dies geht konform mit unserem Portal, dort steht ebenfalls der Mehrwehrt für den Leser stets im Vordergrund. Aus diesem Grund bin ich überzeugt, dass eine Kooperation von beidseitigem Interesse sein könnte.

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Das Rückgrat des Internets

Ich nehme mir immer wieder vor, endlich mal einen wirklich kurzen Beitrag zu verfassen. Heute bin ich zuversichtlich, dass ich es schaffe.

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Der vom Internet ist nicht so hübsch. (Foto: del mich/Flickr.com)

Und zwar mit dem Hinweis auf die Folge 158 des Omega-Tau-Podcasts (den ich hier schon mal erwähnte). Er dreht sich um den Internet-Backbone. „Das Rückgrat des Internets“ weiterlesen

Wenn Tetris und Scrabble eine App zeugen

Eine ziemlich schräge Game-Idee kommt von Sirvo, den Machern von «Threes!», einem meiner absoluten iPhone-Lieblingsspiele. Das Spiel heisst Puzzlejuice (2 Franken im App Store) und ist eine Kombination von «Tetris» und «Scrabble» – respektive «Boggle», wie Wikipedia zu recht präzisiert (ich habe im Titel trotzdem «Scrabble» erwähnt, da dieses Spiel hierzulande viel bekannter ist).

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Feinmotorik, ein scharfes Auge und ein vielseitiger Wortschatz sind gefragt.

Das klingt erst einmal komplett unsinnig. «Tetris» ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man möglichst reaktionsschnell die geometrischen Muster analysieren muss, um die herabfallenden Teile motorisch präzis in die Lücken zu platzieren. «Scrabble» bzw. Boggle sind Spiele, bei denen es aus der vorhandenen Auswahl an Buchstaben Wörter zu bilden gilt.
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Heissstart in den Tag

Wisst ihr was? Ich habe mir diese Rubrik hier ausgedacht, weil sie sich für kurze und knappe Beiträge eignet. Und trotzdem habe ich immer äusserst ausufernd geschrieben. Das scheint ein innerer Zwang zu sein… ein Trieb, der mich nicht stoppen lässt, bevor nicht mindestens 5000 Zeichen getippt sind. Dagegen sollte einer mal einen Tee erfinden!

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Aber da es den noch nicht zu kaufen gibt, geht es an dieser Stelle um meine Morgentees. Die müssen, und das ist jetzt wörtlich gemeint, gegen das Morgengetränk par excellence anstinken: Den Kaffee. Es gibt in diesem Haushalt eine Kaffeemaschine, die rege benutzt wird. „Heissstart in den Tag“ weiterlesen

Schnüerlischrift ist leider nicht

Mit MyScript Stack per Handschrift am iPad und iPhone Texte eingeben? Das muss natürlich getestet werden!

Das Kurzfazit für die, die keine drei Minuten Zeit haben oder mobil keine Videos laden mögen: Die kostenlose App funktioniert am iPhone gut, am iPad kaum – dort ist sie im Test so oft abgestürzt, dass man sie nicht benutzen konnte. Gegenüber Windows 8 mit seiner hervorragenden Texterkennung fällt diese App ab: Man kann keine verbundenen Buchstaben (in «Schnüerlischrift» eingeben), sondern muss isoliert Buchstabe für Buchstabe eingeben.
„Schnüerlischrift ist leider nicht“ weiterlesen