Bildfälschungen, Bilderflut, Kinderparadies

In der aktuellen Ausgabe des Publisher gibt es einen bunten Strauss an Links, unter anderem zum Vergleich von Schriften und zu den zehn Geboten der Typografie. Besonders nützlich finde ich den Lootback-Dienst, der als Meta-Suchmaschine für Stockfotografie-Portale dient und u.a. iStock.com von Getty und Shutterstock, plus einige mehr, abklappert. In einer Übersicht stelle ich Dienste vor, bei denen es Vektor-Cliparts gratis gibt. Und der Dienst Izitru verspricht, Bildfälschungen zu entlarven – wie verlässtlich das ist, darüber wird im Beitrag diskutiert.

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Jeder muss programmieren können. Auch Ashton Kutcher. Oder?

Im Beitrag zu den Tipps und Tricks erkläre ich eine einfache Methode, ein Objekt mit einem Schlagschatten zu versehen. Es gibt einen Hinweis auf eine wirklich nützliche Methode, in InDesign Objekte zu skalieren und zu verschieben und der Trick mit der Umschalttaste bei der Arbeit mit Farbreglern in InDesign und Illustrator sollte man sich merken. Der Beitrag gibt auch Hinweise zur Problemlösung, wenn sich in Illustrator Objekte nicht füllen lassen und in InDesign Tastaturkürzel nicht funktionieren. Last but not least findet sich eine längere Abhandlung zu den Unterschieden von Schnittmasken und Ebenenmasken in Photoshop.

Per Rotation zu kreativen Bildkreationen
Den Photoshop-Dreh heraushaben! ist der Titel der Online-Tipps. Das Rotate-Me-Script, das als Aufmacher dient, öffnet kreativen Experimenten mit der Drehsymmetrie Tür und Tor. Ich habe ohne viel Aufwand zwei Resultate hinbekommen, die sich sehen lassen können – da mag man sich nicht ausmalen, was Leute mit Talent damit erreichen werden. 😉

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Symmetrie so einfach wie nie! Originalbilder: tobifirestone, DaveBleasdale/Flickr.com

Das Fraktalize-Script vermehrt Vektoren in Illustrator und taugt damit ebenfalls für kreative Experimente, die womöglich nicht ganz so schnell bedriedigende Ergebnisse zeitigen. Es gibt ausserdem zwei Scripts, mit denen man in Illustrator und InDesign druckbare Übersichten der Farbfelder erstellt. Und die 48 Vektorsymbole sind echte Allround-Talente – die kann man für allerhand Drucksachen und auch für die Gestaltung fürs Web benutzen. Die Unicode-Scripts machen die Arbeit mit Akzenten und Sonderzeichen in InDesign einfacher.

Fotograf Martin Dörsch – der kürzlich auch in unserem Digitalmagazin aufgetreten ist und uns Tipps für die Bewältigung der Bilderflut nach den Ferien gibt – erläutert im Beitrag Wer noch Bilder mailt, ist selber schuld, wie man einen modernen Workflow mit InDesign und Lightroom aufsetzt, bei dem Bildänderungen automatisch ins Layout übernommen werden, auch innerhalb von (geografisch getrennt arbeitenden) Teams.

Wo wir beim Digitalmagazin sind: Kevin und ich hatten Besuch von einem zweiten Fotografen, nämlich von Martin Zurmühle. Er ist erfahren im Bereich der Aktfotografie, macht auch Ausbildung und schreibt Bücher zu den Grundlagen. Und über die berichtet er auch in einem leidenschaftlichen Gespräch, das mir viel Spass gemacht hat: Die Grundlagen müssen sitzen!, hiess diese Sendung. Vor den Ferien hatten wir in der Sendung Blogger sind entspannte Leute ein gutes Gespräch mit BloggingTom. Und in der Ausgabe Kino ist mehr als Film erzählt Kevin von seiner Arbeit als Kino-Operateur und verrät auch, ob man eigentlich aus dem Internet heruntergeladene Filme über den Digitalprojektor jagen darf.

Nackt-Selfies aber richtig!
Die letzte Ausgabe von Kummerbox Live trägt den Titel Das Nacktselfie-How-to!. Der weckt womöglich Erwartungen, die dann nicht ganz erfüllt werden – hörenswert ist die Show aber allemal!

Apropos Kummerbox: In der Ausgabe von gestern (Wie bekomme ich das nervige Fenster weg?) erläutere ich, warum die Gratis-Virenscanner von Drittherstellern meines Erachtens ausgedient haben. Der Beitrag So bieten Sie dem Schrumpfen der Festplatte Einhalt gibt Hinweise zur Entrümpelung der Festplatte und ist ein Plädoyer gegen das Mikromanagement. Ferner liefert die Kummerbox Tricks zur Konfiguration des Sperrbildschirms von Windows 8 und zur Archivierung von Internetseiten. Wie man sich von der hochgefärlichen Ransomware schützt, erläutert der Beitrag Erpresst von einem Computervirus. Ausserdem habe ich mit mit den Fehlerberichten des Betriebssystems und mit einem Fall beschäftigt, wo das iPad seinen Besitzer plötzlich nur noch auf kindertaugliche Websites liess: Ein Gefangener im Kinderparadies?

Kann jeder programmieren?
Im Tagi habe ich unter dem etwas plakativen Titel Programmieren statt Frühfranzösisch darüber geschrieben, ob wirklich jederman programmieren können muss, so wie das Initiativen in Deutschland und in den USA fordern. Im Beitrag Microsoft will Kachel-Hasser umstimmen gibt es einen Ausblick auf Windows 9 alias «Threshold» und im Beitrag Zurück in die digitale Zukunft geben meine beiden Kollegen und ich Tipps zu Filmen mit hohem Nerdfaktor. Wer lieber spielt als Filme sieht, ist beim Beitrag Der Weg ist das Spiel gut aufgehoben.

Das Interview mit Hannes Lubich zum Blackphone (Ein Telefon gegen die Datenparasiten) ist übrigens heute Abend ab 19:30 Uhr auf Radio Stadtfilter zu hören.

Und zu reden gab auch mein Beitrag mit den sechs Computerärgernissen, die längst aus der Welt geschafft sein könnten…

Autor: Matthias

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