Vergesst Outlook!

Der Kummerbox-Betreuer erlebt es immer wieder, wie sich Privatanwender mit Outlook abmühen – ohne sich jemals die entscheidende Frage zu stellen: Wäre ich ohne dieses Softwaremonster nicht besser bedient?

Im Englischen gibt es den schönen Ausdruck des Pet Peeve, den man nicht vernünftig nach Deutsch übersetzt bekommt. Die Definition von Wikipedia gefällt mir sehr gut: «Ein triviales Ärgernis, das ein bestimmter Mensch als besonders verdriesslich empfindet, während andere an derselben Kleinigkeit keinen oder nur geringen Anstoss nehmen würden.» Das passt so gut, dass ich meine Rubrik «Schinken des Monats» entsprechend umbenannt habe. Diese Bezeichnung war bei Lichte betrachtet sowieso schlichter Unsinn.

Outlook wurde mit Office 97 zum ersten Mal breit verfügbar. Dieses Bild zeigt Bill Gates anlässlich der Office-Vorstellung am 16. Januar 1997 in New York City.

Eines meiner Lieblings-Pet-Peeves ist Outlook. Das Ding ist einfach ein Moloch: Schwerig zu bedienen, fehleranfällig, ein Konfigurationsalbtraum. Wie abartig das mit Outlook läuft, führt mein Beitrag Ein Schritt in Richtung Inbox Zero vor Augen: Das automatische Sortieren von frisch eingetroffenen Mails ist ein alltägliches Anliegen, das sich in Thunderbird recht einfach lösen lässt. Bei Outlook braucht man, um das gleiche Anliegen zu bewältigen, deutlich fundiertere Kenntnisse des Programms, und man muss auch einige Unstimmigkeiten in Kauf nehmen.
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Die Jederzeit-Tees

In den ersten beiden Beiträgen meines Teerubrik habe ich über Exotisches und Spezielles berichtet. Zur Abwechslung soll es heute um meine Alltagstees gehen. Das sind die, die unzeremoniell zum Frühstück, als Ersatz des Feierabendbiers oder zur Begleitung eines Homeoffice-Tags zubereitet werden. Diese Tees sollen schmecken und leicht zuzubereiten sein. Es handelt sich daher um Tees im Beutel. Es ist zwar ein offenes Geheimnis, das loser Tee, der in grösseren Blättern getrocknet oder sogar aus frischgepflückten Kräutern zubereitet wird, die Beutel in Sachen Aroma weit übertrifft. Allerdings fehlt unsereins morgens die Zeit, zum Pflücken in den Kräutergarten zu gehen. (Ganz abgesehen davon, dass unsereins auch der Kräutergarten fehlt.)

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Die sind hier immer vorrätig.

Lipton Morocco. Pfefferminztee aus dem Beutel ist mir normalerweise zu stechend. Diese Variante hat einen angenehmen und dennoch intensiven Geschmack, wenigstens, wenn er mit entkalktem Wasser zubereitet wird – was hier in Winterthur mit seiner Wasserhärte von 28° sowieso unbedingt notwendig ist. „Die Jederzeit-Tees“ weiterlesen