Die Zeit so und anders

Apple hat bei iOS6, wir erinnern uns, die von Hans Hilfiker entworfene Bahnhofsuhr abgekupfert. Bei iOS7 war die Uhr dann schon wieder weg, weil sie nicht mehr zum flachen Design passte. Microsoft ist seinerseits durchaus nicht abgeneigt, sich Ideen auszuleihen. Immerhin: Bei Windows 8.1 haben sich die Redmonder für die Zeitfunktionen ein Design einfallen lassen, das nicht nur hübsch, sondern (meines Wissens) auch nicht abgekupfert ist.

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Übersichtlich und hübsch: Der Wecker.

Die App ist in der Metro-Umgebung zu suchen und heisst Wecker. Nebst der Weckfunktion gibt es auch einen Countdown und Stoppuhr. Und eigentlich hätte Microsoft nach dem gleichen Prinzip auch eine Weltzeituhr einbauen können.

Die Uhr verwendet konzentrische Kreise für (von innen nach aussen) Stunden, Minuten und (ausser beim Wecker) auch Sekunden. Beim Countdown werden die Kreissegmente schmaler, bei der Stoppuhr wachsen sie während einer Messung, sodass man den Zeitverlauf immer schön im Blick hat. Wenn man Wecker bzw. Countdown einstellt, erhalten die Kreissegmente einen Anfasser, sodass man Stunden und Minuten rasch und meines Erachtens unkompliziert einstellen kann. Auch mehrere Wecker oder Countdowns nebeneinander wirken aufgeräumt und ansprechend…

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Die Stoppuhr.

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Parallele Countdowns.

Wem das zu wenig exotisch ist, der besorgt sich die Binäruhr aus dem Store – oder die Berlin-Uhr, die im Original von Dieter Binninger entworfen wurde, heute im Europa-Center in Berlin zu finden ist und die nach dem Prinzip der Mengenlehre funktioniert.

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Für die Nerds unter uns: Binäre Zeitangabe.

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Die Berliner Uhr (wie spät es ist, weiss ich allerdings auch nicht)

Autor: Matthias

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