Wir als rotes Pünktchen

Wenn Apple nun schon Fingerabdrucksensoren in seine Telefone einbaut, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass nichts und niemand es verhindern wird, dass die Indentifikationstechnologie in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Körperprofile aus den Nacktscannern, Handabdruckleser in der Schulmensa und Milliarden für die Biometrische Datenbank des FBI. So gruselig das ist – es ist erst der Anfang…

Mehr Übersicht fürs Dock

Das Dock bei Mac OS X ist, unter uns gesagt, nicht gerade ein Wunder der Übersichtlichkeit. Es eignet sich definitiv nur für Leute, die mit wenigen Apps hantieren. In meinem Dock befinden sich rund 30 Apps, was eigentlich zu viel ist. Es kommt immer mal wieder vor, dass ich daneben klicke und nicht TextEdit erwische, sondern das Programm daneben. Und das ist dummerweise Final Cut Pro, das sich nicht eben durch eine besonders schnelle Aufstartzeit auszeichnen würde. Das heisst, bis das Programm gestartet und wieder beendet ist, lässt sich mit dem Computer erst einmal nicht allzu viel anfangen.

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Oben vorher, unten nachher:
Das Ordnungsprinzip ist Finder & Web, Gedächtnisstützen, Wann & Wer, Office, Text, Bild, Kommunikation, Sound, Nerd-Tools, Medienproduktion, System.

Da kam mir der Tipp von Tom Nemec gerade recht. Im Beitrag Abstandshalter im Dock erklärt er, wie man Leerräume ins Dock hineinbekommt. „Mehr Übersicht fürs Dock“ weiterlesen

Best of Kummerbox!

Auf einem Blog gibt es täglich etwas Frisches zu geniessen. Der Nachteil dieses Prinzips besteht darin, dass die alten Inhalte verschwinden. Sie sind zwar noch da und über die Suchfunktion oder die Kategorien aufzustöbern. Aber kaum jemand macht sich diese Mühe. Die alten Beiträge werden vor allem über die Suchmaschinen gefunden.

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Nun haben sich in diesem Blog inzwischen viele wertvolle Informationen rund um meine Arbeit bei der Kummerbox des Tagesanzeiger zusammengeläppert. Ich veröffentliche hier häufig Beiträge, die in ihrer Länge und Ausführlichkeit in der Zeitung keinen Platz finden oder die in der Zeitung früher erschienen sind und an dieser Stelle eine Aktualisierung erfahren haben. Ich wage zu behaupten, dass hier auf clickomania.ch eine inzwischen ziemlich wertvolle Sammlung an Know-How zu finden ist. Die sich aufgrund der Blog-Struktur aber nicht sehr gut erschliessen lässt.

Ich habe darum eine statische Seite namens Best of Kummerbox! eingerichtet. „Best of Kummerbox!“ weiterlesen

Windows-Fehlerbehebung: Jetzt geht es ans Eingemachte

Im Beitrag Rente oder Frischzellenkur? habe ich am letzten Freitag die Massnahmen besprochen, die bei den meisten Windows-Problemen helfen. Falls sie es nicht tun, hat man es mit einem gröberen Problem zu tun. In diesem Fall empfehle ich folgende Massnahmen und Diagnosemethoden:

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Wie der Titel schon sagt. (Originalbild: Tim Sackton/Flickr.com)

5. Die klassische Onkel-Doktor-Frage: Seit wann haben Sie die Beschwerden?
Aufschluss über viele akute Probleme kann der Zeitpunkt des ersten Auftretens geben. Wenn Sie dazumals eine Änderung am System vorgenommen, Software oder Hardware installiert haben oder andere bemerkenswerte Ereignisse aufgetreten sind, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass diese Ereignisse in Zusammenhang mit dem akuten Problem stehen.
„Windows-Fehlerbehebung: Jetzt geht es ans Eingemachte“ weiterlesen

Rente oder Frischzellenkur?

Eine Neuauflage der gesammelten Kummerbox-Massnahmen zur Frage, wie man einem trägen oder fehleranfälligen Windows-System Beine macht – mit Extra-Hinweisen zu Windows 8.

Ich bin dabei, in diesem schönen Blog die «Golden Oldies» der Windows-Ärgernisse abzuarbeiten. Und da gibt es ein Phänomen, das scheinbar so unvermeidlich ist, wie die Erwähnung von Christoph Blocher im Roger gegen Roger-Podcast: Windows wird mit der Zeit schlapper, lahmer, träger, mühsamer und hat seine Aussetzer. Das passiert so zuverlässig, dass sich die Analogie zu uns Menschen geradezu aufdrängt. Der Unterschied ist einzig der, dass Windows schon nach wenigen Monaten bis Jahren seine Spannkraft verliert und nicht erst nach drei, vier Jahrzehnten, wie das bei uns selbst der Fall sein sollte. Man darf bzw. muss daraus ableiten, dass ein Menschenjahr knapp 15 Windows-Jahren entspricht.

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Ein Menschenjahr entspricht knapp 15 Windows-Jahren. (Originalbild: Kris Krug/Flickr.com)

Was tun? Wellness, Auszeit und ein Sabbatical für den Computer? Wohl eher nicht. Die gesammelten Empfehlungen der Kummerbox für das (Fanfaren!) grosse Windows-System-Troubleshooting (mehr Fanfaren!) lauten wie folgt:
„Rente oder Frischzellenkur?“ weiterlesen

Schneller tippen mit Logi

Ob es eine gute Methode gäbe, das Schreiben auf der virtuellen Tastatur zu lernen und trainieren, hat mich eine Kummerbox-Leserin neulich gefragt:

Have wondered why Apple etc don’t or whether they do offer a keyboard sample to teach touch typing as one learns it on the typewriter. (I date myself with that one.) Have tried to work one out myself. I’m great on the latter. But the touch is altogether different and board not quite the same really.

Ja, gelegentlich treffen auch Mails in Englisch ein, weil Tsüri halt einfach eine fürchterlich internationale Stadt ist. Wie auch immer: Ich tippe auf der virtuellen Tastatur auch nicht sonderlich schnell. Vielleicht wird das besser werden, wenn die LCD-Displays einem an den Fingerkuppen etwas zu spüren geben und man fühlt, wo die Tasten sind. Vielleicht auch nicht, weil das Muskelgedächtnis von Vielschreibern wie mir nun einmal auf echte Tasten getrimmt ist.

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Fast wie ein richtiges Laptop.

Also bin ich wieder einmal dabei, Tastaturen fürs Tablet zu testen. Von Digitec habe ich das Ultrathin Keyboard Cover fürs iPad erhalten. „Schneller tippen mit Logi“ weiterlesen

Wider die Akku-Zitterpartie

Ihr kennt das Problem: Vor lauter LTE, twittern, schrittzählen und den Benachrichtigungen im Sekundentakt bangt man spätestens nach, meistens aber schon vor dem Mittagessen um seinen Akku. An Orten, wo man kein Ladekabel deponiert hat oder keine Steckdose in der Nähe ist, erfährt man eine konstante Zitterpartie – hält die Ladung noch, bis man wieder zu Hause ist? Oder hockt man dann im Zug, ohne Podcasts, Hörbuch und komplett ohne die Möglichkeit, einen Tweet abzusetzen, den die Welt wahrscheinlich nicht braucht? Man fängt an, die Helligkeit zurückzudrehen, WLAN und Bluetooth abzuschalten, alles in der Hoffnung, dass man es dann noch schafft…

Ich wette, Ihr kennt das. Einige werden ausserdem sagen: «Luxusprobleme!» Und andere werden darauf hinweisen, dass sie ein Handy haben, das nur einmal pro Woche an die Steckdose muss. Denen sage ich: Ja, so ein Handy hatte ich auch mal. Aber damit konnte man nur telefonieren. Und dafür brauche ich nun wirklich kein Mobiltelefon.

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Retter in der Not.

Batteriespannung, statt nervliche Anspannung
Um mich nicht länger dieser nervlichen Anspannung auszusetzen, habe ich mich ins Unvermeidliche geschickt und eine Reservebatterie angeschafft. Sie heisst Xtorm AL270 Power Bank 5200 von A-Solar und ist für 49 Franken beim Gadgetfachhändler eures Vertrauens erhältlich. „Wider die Akku-Zitterpartie“ weiterlesen

Berlin, Berlin, wir standen auf Berlin

… als wir im August da waren. Herausgekommen ist folgendes Fotoalbum.

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PS: Ich wurde an Wikipedia verwiesen, weil meine Referenz im Titel fehlerhaft ist. Die Anspielung müsste entweder «Berlin! Berlin! Wir fuhren nach Berlin» oder aber in Anspielung an Annette Humpe «Wir stehn auf Berlin» heissen. Das ist korrekt und ich gelobe, inskünftig nurmehr logisch korrekte und nachvollziehbare Anspielungen zu tätigen.

Wie die Musik am komfortabelsten strömt

Im Tagi habe ich ausführlich über Google Play Music und über die vielen Streaming-Dienste geschrieben, mit denen man sich inzwischen die musikalische Dröhnung geben kann. Ich bin seit einiger Zeit eingefleischter Spotify-Nutzer und werde das auch bleiben. Die Apps und die soziale Einbettung gefällt am Schwedischen Dienst ausgezeichnet.

Ausgematcht?
Ob iTunes Match verlängern werde, ist allerdings fraglich. Jetzt, wo man bei Google eine sehr ähnliche Funktion fast gratis erhält, sind die 35 Franken pro Jahr schwer zu rechtfertigen.

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Ansehnlich: Die Präsentation der Musik im Browser.

Für iTunes Match spricht die nahtlose Integration in iOS, beim Apple TV und in iTunes am Desktop-Computer. Für Google die Flexibilität. Man kann am Computer seine Musik mit irgend einem Player anhören und verwalten. „Wie die Musik am komfortabelsten strömt“ weiterlesen

Die Knochensaison ist nicht meine Jahreszeit

In irgend einem der vielen Podcasts, die ich höre, hat neulich einer von The Bone Season von Samantha Shannon geschwärmt (zu Deutsch The Bone Season – Die Träumerin). Ich habe es mir angehört – und bin mit der Geschichte nicht warm geworden.

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Die Knochen sind da, aber beim Fleisch hapert es ein bisschen. (Foto Grégory Tonon/Flickr.com)

Dabei hat die Ausgangslage Potenzial. Es gibt ein dystopisches London, was mir schon einmal sehr gut gefällt. Es gibt eine junge Heldin, die ein Doppelleben führt. Und es gibt eine Autorin, die schon seit 15 Romane schreibt und mit 22 jetzt einen internationalen Treffer gelandet hat.

Und die Geschichte, in sieben Sätzen zusammengefasst, klingt viel versprechend – oder in manchen Ohren auch komplett wirr. Letzteres könnte jedoch auch an meiner Zusammenfassung liegen:
„Die Knochensaison ist nicht meine Jahreszeit“ weiterlesen