Halloween mit Photoshop, Browser in Schieflage, Biercommunity

Mit einem farbenfrohen Papagei auf dem Cover erscheint dieser Tage die neueste Ausgabe des Publisher, bei der es sich obendrein um die grosse 20-Jahr-Jubiläum-Nummer mit Wettbewerb handelt. Ich als Mitarbeiter darf nicht daran teilnehmen, aber ihr braucht euch nicht in vornehmer Zurückhaltung zu üben.

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Bier Bubble oder Filter bubble? (Bild: Tambako the Jaguar/Flickr)

Zu dieser Ausgabe habe ich im Rahmen des Jubiläums das Video-Interview Rückblick auf die Revolution beigesteuert, das es unter dem Titel Das globalsierte Geschmacksempfinden auch als Audiofassung gibt.

Die Tipps & Tricks zu den Adobe-Produkten drehen sich um die lebendigen Ecken von InDesign, mit denen man seine Rahmen aufwertet. Der Trick, Graustufenbilder in der Layoutsoftware zu kolorieren, ist nicht mehr brandneu – ich sehe aber immer wieder Leute, die den noch nicht kennen. Der Tipp «Was tun mit leeren Textfeldern?» erläutert, wie es dazu kommen kann, dass Textrahmen plötzlich keinen Text mehr enthalten. Mein eigentlicher Lieblingstipp ist jedoch «Wie das Polygon zur Supernova wird»: Er erklärt, wie man mit dem Polygon-Werkzeug faszinierende geometrische Muster kreiert. In Photoshop geht es um eine äusserst nützliche Vorschau-Funktion, die beim Zeichnen von Vektorpfaden hilft. Ferner um die nicht-destruktive Beschneidung von Bildern und um den Trick, fürs Zeichnen oder Malen die Zeichenfläche zu drehen.

Die Tricks im Web stellen die WhatTheFont-App vor, verweisen auf eine Seite, in der es nicht weniger als 140 tolle InDesign-Scripts zu entdecken gibt, und sie beschäftigen sich mit der Website photoextremist.com und weiteren Blogs rund um die Gestaltung, Fotografie und die Typografie. Mein Lieblingstipp hier: Der Horrortrip in Photoshop, der erklärt, wie man schaurig-schöne Gruselgestaltung hinbekommt – passend zu Halloween!

Der Beitrag Nach Lust und Laune Welten formen liefert nützliche Scripts und Programme rund um die Gestaltung und Drucksachenproduktion. Die Kugelpano­ramen faszinieren mich nach wie vor. In dem Bereich kann man per App oder via Pixel-Bender seine Kreativität ausleben. Soxy macht das Leben leichter, wenn man sich mit mehreren Versionen der Creative Suite herumschlägt. Ausserdem: Plug-Ins für die Erstellung von QR-Codes in InDesign, ein Script zur Katalogisierung aller installierten Schriften, die tollen Allzweck-Symbole von Adam Whitcroft und ein kreatives Illustrator-Script, das Vektormosaike erstellt, bei denen die Grösse der einzelnen Steinchen von ihrer Helligkeit abhängt. Und: Mit IndyFont erstellt man Schriften direkt aus einer InDesign-Satzdatei heraus.

Beim Tagesanzeiger habe ich mich gestern en détail um Windows 8.1 gekümmert, die Erkenntnisse sind im Beitrag Der grosse Windows-Kompromiss zu finden. Nach wie vor ein Highlight ist die Koproduktion mit Rafael Zeier, bei der er Tipps zu Wein-Apps gibt und ich mich um die Bier-Community Untappd kümmere. (Ihr findet mich bei Untappd übrigens unter untappd.com/user/MrClicko.)

Der Beitrag Das anachronistische Spielvergnügen geht der Frage nach, warum sich Text-Adventures, so genannte interaktive Fiktion, heute eigentlich noch so grosser Beliebtheit erfreut – Tipp dazu: Mit InkleWriter eigene Adventures zimmern! In der Kummerbox habe ich vor Kurzem das seit Jahren nicht totzukriegende Problem der Abstürze im Internet-Explorer aufgegriffen: Microsofts Browser in Schieflage, mit der interessanten Statistik zu der Fehleranfälligkeit der einzelnen Browser. Gestern waren Soundprobleme das Thema.

An der Radiofront geben maege und ich in der Sendung News für Nerds Tipps zur effizienten Nachrichtenverarbeitung und in der Sendung Amazon und Apple als Totengräber der Buchkultur? haben wir das Gespräch mit Christoph Bläsi zur fehlenden Interoperabilität bei den E-Book-Lesegeräten ausgestrahlt.

In der Ablage «Diverses» ist mir Logitechs Infografik zur Evolution of Home Audio (1877-2013) aufgefallen. Nichts mit der digitalen Welt hat der Atlas der Vorurteile von Yanko Tsvetkov zu tun – aber man darf ja ab und zu auch den Kopf aus seiner Filterblase strecken. Und falls nicht habe ich ein anderes Thema für den Fall, dass ihr euch als Hacker profilieren wollt: Dann findet ihr bei futurezone.at ein mögliches Ziel: Dick Cheney befürchtet Hack seines Herzschrittmachers. Offen bleibt die Frage, ob ihr dann als Black-Hat-Hacker oder vielleicht doch als White-Hat-Hacker gelten würdet…

Autor: Matthias

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